{"id":6606,"date":"2007-05-09T00:00:00","date_gmt":"2007-05-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6606\/oel-gleich-klimaschutz-entschieden-falsch\/"},"modified":"2019-05-30T07:33:00","modified_gmt":"2019-05-30T05:33:00","slug":"oel-gleich-klimaschutz-entschieden-falsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6606\/oel-gleich-klimaschutz-entschieden-falsch\/","title":{"rendered":"\u00d6l gleich Klimaschutz? Entschieden falsch!"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace-Lauterkeitsbeschwerde gegen Erd\u00f6lvereinigung<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Dicke Post f\u00fcr die Erd\u00f6lvereinigung:<br \/>\nGreenpeace reicht heute bei der Lauterkeitskommission Beschwerde<br \/>\ngegen die Werbekampagne \u00abHeizen mit \u00d6l: F\u00fcr mehr Klimaschutz\u00bb ein.<br \/>\nDenn das Verbrennen fossiler Energietr\u00e4ger ist die Hauptursache f\u00fcr<br \/>\ndie Klimaerw\u00e4rmung. Umso zynischer ist der Versuch der \u00d6llobby, den<br \/>\nKlimaschutz f\u00fcr ihre Zwecke einzuspannen.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. \u00abHeizen mit \u00d6l: F\u00fcr mehr Klimaschutz\u00bb,<br \/>\nverk\u00fcndeten im M\u00e4rz, April und Mai grossfl\u00e4chige Inserate in<br \/>\nzahlreichen Zeitungen &#8211; bloss einen Monat nachdem der erste<br \/>\nTeilbericht des UNO-Klimaforschungs-Gremium IPCC erschienen war.<br \/>\nAngesichts der heutigen wissenschaftlichen Grundlagen wirkt eine<br \/>\nsolche Behauptung absurd und zynisch: Es gilt als gesicherte<br \/>\nErkenntnis, dass menschliches Handeln seit 1750 das Klima erw\u00e4rmt &#8211;<br \/>\nvorrangig durch das Verbrennen fossiler Brenn- und Treibstoffe, die<br \/>\nLandwirtschaft und eine ge\u00e4nderte Landnutzung. Das Treibhausgas CO2<br \/>\nspielt dabei die wichtigste Rolle: Gerade auch in der Schweiz, wo<br \/>\ndas Verbrennen von \u00d6l der mit Abstand gr\u00f6sste Treibhausgas-Beitrag<br \/>\nist. Die Faktenlage ist unumstritten: Jeder zus\u00e4tzlich verbrauchte<br \/>\nLiter \u00d6l heizt den Klimawandel an.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dazu Cyrill Studer von der<br \/>\nGreenpeace-Klimakampagne: \u00abMit dem Verbrennen von \u00d6l kann kein<br \/>\nKlimaschutz betrieben werden. Genau so wenig, wie Autofahren f\u00fcr<br \/>\ngesunde Luft sorgt. Dass die \u00d6llobby ausgerechnet mit Klimaschutz<br \/>\nauf Kundenfang geht ist zynisch.\u00bb Greenpeace taxiert die<br \/>\nHeiz\u00f6l-Werbung als unlauter, weil darin unterschlagen wird, dass \u00d6l<br \/>\nneben Kohle der klimasch\u00e4dlichste Brennstoff \u00fcberhaupt ist.<br \/>\nStattdessen wird behauptet, dass das Heizen mit \u00d6l das Klima<br \/>\nsch\u00fctze. Ausserdem wird mit Selbstverst\u00e4ndlichkeiten geworben, die<br \/>\nauf Konkurrenzprodukte ebenso zutreffen. Und letztlich wird<br \/>\nsuggeriert, dass die positiven Aspekte von Geb\u00e4udeisolationen auf<br \/>\ndie \u00d6lheizung zur\u00fcckzuf\u00fchren seien.<\/p>\n<p>Der dritte, letzte Woche ver\u00f6ffentlichte IPCC-Teilbericht mahnt<br \/>\nzu einem schnellen Handeln. Bis sp\u00e4testens in acht Jahren muss der<br \/>\nweltweite Treibhausgas-Ausstoss stabilisiert und in der Folge<br \/>\nmassiv gesenkt werden. In einer klimavertr\u00e4glichen Zukunft k\u00f6nnen<br \/>\nfossile Energien keine Rolle mehr spielen &#8211; je schneller diese<br \/>\nEpoche hinter uns gelassen wird, desto besser. Greenpeace bedauert<br \/>\nes, sich angesichts der Dringlichkeit der Klimaproblematik mit<br \/>\nsolchen Rauchpetarden der Erd\u00f6llobby besch\u00e4ftigen zu m\u00fcssen. Dabei<br \/>\ngeht wichtige Zeit verloren, um mittels erneuerbaren Energien den<br \/>\nWeg aus der Sackgasse zu gehen.<\/p>\n<p>Greenpeace hofft auf ein deutliches Zeichen seitens der<br \/>\nLauterkeitskommission und fordert die Erd\u00f6lvereinigung auf, ihre<br \/>\nzynische Werbekampagne sofort zu stoppen und in Zukunft solch<br \/>\nirref\u00fchrende Propaganda zu unterlassen.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Lauterkeitsbeschwerde.pdf\" title=\"Startet den Datei-Download\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Lauterkeitsbeschwerde (download 1.4 MB)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Geenpeace_Heizen.pdf\" title=\"Startet den Datei-Download\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Inserat \u00abHeizen<br \/>\nmit \u00d6l: F\u00fcr mehr Klima-Chaos\u00bb (download 1 MB)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Cyrill Studer, Klimakampagne Greenpeace Schweiz 044 447 41<br \/>\n13<\/p>\n<p>Greenpeace-Medienabteilung 044 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace-Lauterkeitsbeschwerde gegen Erd\u00f6lvereinigung Dicke Post f\u00fcr die Erd\u00f6lvereinigung: Greenpeace reicht heute bei der Lauterkeitskommission Beschwerde gegen die Werbekampagne \u00abHeizen mit \u00d6l: F\u00fcr mehr Klimaschutz\u00bb ein. 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