{"id":6632,"date":"2006-11-21T00:00:00","date_gmt":"2006-11-20T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6632\/verhinderungstaktik-beenden-vorwaerts-mit-klimaschutz\/"},"modified":"2019-05-30T07:33:43","modified_gmt":"2019-05-30T05:33:43","slug":"verhinderungstaktik-beenden-vorwaerts-mit-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6632\/verhinderungstaktik-beenden-vorwaerts-mit-klimaschutz\/","title":{"rendered":"Verhinderungstaktik beenden \u2013 vorw\u00e4rts mit Klimaschutz!"},"content":{"rendered":"<p><b>Medienmitteilung der Allianz f\u00fcr eine verantwortungsvolle Klimapolitik zur CO2-Abgabe auf Brennstoffen in der UREK-S am 23. November 2006<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Die Umweltkommission des St\u00e4nderates<br \/>\nhat es an ihrer morgigen Sitzung zur CO2-Abgabe auf Brennstoffen in<br \/>\nder Hand, den Klimaschutz endlich voranzutreiben und der Tr\u00f6delei<br \/>\nder R\u00e4te ein Ende zu bereiten. Die Verhandlungen an der letzten<br \/>\nWeltklimakonferenz und der Report des Weltbank-\u00d6konomen Stern<br \/>\nzeigen unmissverst\u00e4ndlich die Dringlichkeit schnellen Handelns auf.<br \/>\nDie Klima-Allianz ruft den St\u00e4nderat auf, die CO2-Lenkungsabgabe<br \/>\nauf Heiz\u00f6l, Erdgas und Kohle nun endlich einzuf\u00fchren.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich\/Bern. An der Klimakonferenz in Nairobi<br \/>\nhat sich Bundespr\u00e4sident Leuenberger mit dem Vorschlag einer<br \/>\nweltweiten CO2-Steuer klar positioniert. Dieser l\u00f6bliche Vorschlag<br \/>\nist aber nur dann glaubw\u00fcrdig, wenn die Schweiz ihre Hausaufgaben<br \/>\nerledigt und wie zahlreiche L\u00e4nder vor ihr die CO2-Abgabe einf\u00fchrt.<br \/>\nDer CO2-Ausstoss muss drastisch reduziert werden. Das wichtigste<br \/>\nund wirtschaftsvertr\u00e4glichste Mittel ist die CO2-Abgabe. Selbst das<br \/>\naktuelle Energiepapier der wirtschaftsfreundlichen FDP h\u00e4lt fest:<br \/>\n\u00abAufkommensneutrale Lenkungsabgaben sind nicht mit Steuern<br \/>\nvergleichbar. Lenkungsabgaben, welche das Ziel haben, eine<br \/>\nVerhaltens\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren [&#8230;] sind in gewissen<br \/>\nSituationen angemessene Instrumente.\u00bb<\/p>\n<p>Das Klima \u00e4ndert sich dramatisch schnell, die Zeit dr\u00e4ngt. Das<br \/>\nAlpenland Schweiz ist vom Klimawandel besonders betroffen und<br \/>\ngeh\u00f6rt zu den gr\u00f6ssten Pro-Kopf-Treibhausgas-Emittenten der Welt.<br \/>\nDie Schweiz hat das Kyoto-Protokoll zwar unterschrieben und<br \/>\nratifiziert. Sie ist aber auf direktem Weg, ihre Ziele zu<br \/>\nverfehlen. Seit Einf\u00fchrung des CO2-Gesetzes gehen weder ihre<br \/>\nEmissionen zur\u00fcck, noch hat sie geeignete Massnahmen zur<br \/>\nCO2-Reduktion getroffen. Die Zeit f\u00fcr wirksame Massnahmen ist<br \/>\n\u00fcberf\u00e4llig: Die Lenkungsabgabe auf CO2 ist das Mittel der Wahl!<\/p>\n<p>Der St\u00e4nderat muss nun N\u00e4gel mit K\u00f6pfen machen, denn:<\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"lead\">die Klimakonferenz in Nairobi hat best\u00e4tigt, dass sich alle L\u00e4nder einig sind, dass bis 2050 eine globale Reduktion von 50% der Treibhausgase notwendig ist. <\/span><\/li>\n<li><span class=\"lead\">der Bericht des Ex-Weltbank-Chef\u00f6konomen Sir Nicholas Stern zeigt auf, dass die Verminderung und Vermeidung von Emissionen viel g\u00fcnstiger ist, als die Folgen des Klimawandels zu tragen.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"lead\">die Stromwirtschaft braucht Rechtssicherheit f\u00fcr neue Investitionen. Die CO2-Abgabe leistet das.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"lead\">die Folgen der Klima\u00e4nderung werden immer deutlicher sichtbar! Besonders betroffen sind dabei die L\u00e4nder des S\u00fcdens. Und je l\u00e4nger gewartet wird, desto schmerzhaftere und kostspieligere Massnahmen m\u00fcssen ergriffen werden.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Allianz f\u00fcr eine verantwortungsvolle Klimapolitik &#8211; ein<br \/>\nZusammenschluss von 51 Institutionen aus kirchlichen<br \/>\nOrganisationen, Gewerkschaften, Hilfswerken, Politik sowie Umwelt-<br \/>\nund Konsumentenschutz &#8211; fordert die Verantwortlichen in der UREK-S<br \/>\nzum Handeln auf! Jede weitere Verz\u00f6gerung schadet dem Klima und der<br \/>\nGlaubw\u00fcrdigkeit der Schweiz. Unser Klima braucht die CO2-Abgabe.<br \/>\nJetzt!<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Alexander Hauri, Greenpeace, 076 399 60 61 (Mi., 22.11.06)<\/p>\n<p>Patrick Hofstetter, WWF, 076 305 67 37 (22. und 23. 11.06)<\/p>\n<p>Medienstelle Greenpeace 044 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medienmitteilung der Allianz f\u00fcr eine verantwortungsvolle Klimapolitik zur CO2-Abgabe auf Brennstoffen in der UREK-S am 23. 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