{"id":6652,"date":"2006-10-25T00:00:00","date_gmt":"2006-10-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6652\/option-atomkraft-jetzt-fallen-lassen\/"},"modified":"2019-05-30T07:34:17","modified_gmt":"2019-05-30T05:34:17","slug":"option-atomkraft-jetzt-fallen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6652\/option-atomkraft-jetzt-fallen-lassen\/","title":{"rendered":"Option Atomkraft jetzt fallen lassen"},"content":{"rendered":"<p><b>Zukunft geh\u00f6rt der effizienten erneuerbaren Energie<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Greenpeace begr\u00fcsst die Stossrichtung des heute ver\u00f6ffentlichten Schlussberichtes von Dori Schaer-Born, der Pr\u00e4sidentin des Forums Energieperspektiven. Doch l\u00e4sst er im umstrittensten Punkt &#8211; der Frage nach Grosskraftwerken &#8211; die n\u00f6tige Klarheit vermissen. Energieperspektiven sollen der Schweiz den besten Weg in eine klimafreundliche Zukunft ohne neue Atomrisiken weisen. \u00d6l, Gas und der Atombrennstoff Uran gehen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter aus. Sicher versorgen k\u00f6nnen uns darum nur unsere einheimischen erneuerbaren Energiequellen. Diese gilt es nun entschlossen zu entwickeln, und gleichzeitig die Energieeffizienz stark zu verbessern.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Die Technik macht laufend Fortschritte &#8211; auch bei der Energieeffizienz. Allein dank bester, heute schon verf\u00fcgbarer Effizienz bei Ger\u00e4ten, Fahrzeugen und Geb\u00e4uden liesse sich der Energieverbrauch um 40 % senken. Dies haben die Umweltorganisationen mit ihrer im Mai ver\u00f6ffentlichten Studie &#171;Energieperspektiven 2050&#187; nachgewiesen. Eine mutige und konsequente Effizienzstrategie mit verbindlichen Zielen und zielf\u00fchrenden Massnahmen muss darum zum ersten Standbein einer zukunftsf\u00e4higen Energiepolitik werden.<\/p>\n<p>Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber grosse Potenziale an einheimischen erneuerbaren Energiequellen, die bei weitem noch nicht ausgesch\u00f6pft sind. Das zeigen die amtlichen Grundlagen-Berichte f\u00fcr Geothermie, Holz, Biomasse\/Biogas, Wind oder Sonnenenergie deutlich. Das zweite energiepolitische Standbein muss darum darin bestehen, die Erschliessung dieser Energiequellen entschlossen zu f\u00f6rdern. Mit einer zielorientierten Einspeiseverg\u00fctung, damit sich die n\u00f6tigen Investitionen lohnen.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6ssten Stromverschwender m\u00fcssen ersetzt werden, allen voran die Elektroheizungen. Bloss 7 % aller Wohnungen sind mit solchen best\u00fcckt. Doch im kalten Winter verheizen sie die H\u00e4lfte des Stroms, den alle f\u00fcnf Atomkraftwerke zusammen produzieren. Ein Unsinn, der nicht l\u00e4nger tolerierbar ist. Die grossen Stromkonzerne sollen nicht neue Mega-Atomkraftwerke planen, sondern f\u00fcr die Ersetzung dieser Stromheizungen sorgen. Daf\u00fcr stehen sie in der Pflicht, denn sie haben diese Stromfresser fr\u00fcher mit K\u00f6der-Tarifen gef\u00f6rdert, um ihren Stromabsatz zu sichern.<\/p>\n<p>Leo Scherer, Atom-Kampagne Greenpeace: &#171;Wir brauchen keine klimasch\u00e4dlichen, gef\u00e4hrlichen und teueren neuen Atomkraftwerke. Gefragt sind jetzt Grosstaten bei der Energieeffizienz und bei der F\u00f6rderung der erneuerbaren Energie.&#187;<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Leo Scherer, Atom-Kampagne Greenpeace Schweiz 078 720 48 36<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 044 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zukunft geh\u00f6rt der effizienten erneuerbaren Energie Greenpeace begr\u00fcsst die Stossrichtung des heute ver\u00f6ffentlichten Schlussberichtes von Dori Schaer-Born, der Pr\u00e4sidentin des Forums Energieperspektiven. 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