{"id":6700,"date":"2006-02-09T00:00:00","date_gmt":"2006-02-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6700\/im-aargau-aufsichtsbeschwerde-eingereicht\/"},"modified":"2019-05-30T07:35:33","modified_gmt":"2019-05-30T05:35:33","slug":"im-aargau-aufsichtsbeschwerde-eingereicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6700\/im-aargau-aufsichtsbeschwerde-eingereicht\/","title":{"rendered":"Im Aargau Aufsichtsbeschwerde eingereicht"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace auf Feinstaub-Tour durch die Schweiz:<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Der Strassenverkehr ist in St\u00e4dten,<br \/>\nAgglomerationen und entlang von Autobahnen hauptverantwortlich f\u00fcr<br \/>\ndie regelm\u00e4ssig viel zu hohen, gesundheitssch\u00e4digenden<br \/>\nFeinstaubkonzentrationen. Auf ihrer \u00abFeinstaub-Tour\u00bb durch<br \/>\nSchweizer St\u00e4dte macht die Umweltorganisation Greenpeace heute in<br \/>\nAarau Halt. Greenpeace fordert von Bund und Kantonen drastische<br \/>\nMassnahmen, damit die Grenzwerte endlich eingehalten werden k\u00f6nnen.<br \/>\nGerade auch der Kanton Aargau muss handeln: Greenpeace hat heute<br \/>\nbeim Regierungsrat Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Es kann nicht<br \/>\nsein, dass die ungebremste Mobilit\u00e4t weiterhin auf Kosten unserer<br \/>\nGesundheit und des Klimas geht.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich\/Aarau. Die Tage der rekordverd\u00e4chtigen<br \/>\nFeinstaubwerte sind f\u00fcr den Moment zum Gl\u00fcck vorbei. Doch das<br \/>\nProblem bleibt: Regelm\u00e4ssig ist der Gehalt an den hochgiftigen<br \/>\nSchwebeteilchen in der Schweizer Luft ungesund hoch. Nach Luzern,<br \/>\nBasel und Murten schlug deshalb die Umweltorganisation Greenpeace<br \/>\nheute ihre Zelte in Aarau beim Einkaufszentrum Igelweid auf. Sie<br \/>\nf\u00fchrt dort Messungen durch und sucht den Kontakt mit der<br \/>\nBev\u00f6lkerung, gesundheitlich Betroffenen, Politikern und<br \/>\nPolitikerinnen sowie Fachleuten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ausserdem hat Greenpeace heute beim Aargauer<br \/>\nRegierungsrat Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Zwischen 1990 und<br \/>\n2004 hat die Anzahl an Motorfahrzeugen mit 37,43 Prozent im<br \/>\ngesamtschweizerischen Vergleich (31,18 Prozent)<br \/>\n\u00fcberdurchschnittlich zugenommen. Ungeachtet der massiven<br \/>\ngesundheitlichen Auswirkungen hat der Kanton dieses Wachstum nicht<br \/>\nnur zugelassen, sondern sogar gef\u00f6rdert: beispielsweise mit einem<br \/>\nforcierten Strassenbau. Gleichzeitig enth\u00e4lt der Aargauer<br \/>\nLuftreinhalteplan kaum Konkretes. Greenpeace verlangt in ihrer<br \/>\nAufsichtsbeschwerde vom zust\u00e4ndigen Departement f\u00fcr Bau, Verkehr<br \/>\nund Umwelt (BVU), das Vers\u00e4umte nachzuholen und Massnahmen<br \/>\neinzuleiten, die das Recht der Aargauer Bev\u00f6lkerung auf gesunde<br \/>\nLuft garantieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ohne politische Massnahmen, die \u00fcber das<br \/>\nbislang Geplante hinausgehen, ist in den n\u00e4chsten 15 Jahren gem\u00e4ss<br \/>\neiner aktuellen Studie des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt keine bessere<br \/>\nLuft zu erwarten. \u00dcberdies haben die Russpartikel im Feinstaub eine<br \/>\nstark klimasch\u00e4dliche Wirkung. Das Feinstaubproblem ist nur mit<br \/>\nweitgehenden Massnahmen in den Griff zu bekommen. Greenpeace<br \/>\nfordert deshalb von Bund und allen Kantonen ein Massnahmenpaket,<br \/>\ndas dem Verkehrswachstum einen Riegel schiebt und zur Halbierung<br \/>\ndes Treibstoffverbrauches f\u00fchrt: dazu geh\u00f6ren Anreize f\u00fcr<br \/>\nverbrauchsarme Fahrzeuge, attraktiver \u00f6ffentlicher Verkehr statt<br \/>\nweiterer Strassenausbau, aber auch Verkehrsreduktion mittels<br \/>\nCO2-Abgabe und Road Pricing sowie Deklarationspflicht f\u00fcr Fahrzeuge<br \/>\npunkto Gesundheits- und Klimasch\u00e4dlichkeit.<\/p>\n<ul class=\"action-items\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/a_beschwerde.pdf\" title=\"\u00d6ffnet einen externen Link in einem neuen Fenster\" target=\"_self\" class=\"external-link-new-window\" rel=\"noopener noreferrer\">Aufsichtsbeschwerde<br \/>\nKanton Aargau 10. Februar 2006 (download 221kb)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Cyrill Studer, Verkehrs-Kampagne Greenpeace Schweiz 079\/786 33<br \/>\n28<\/p>\n<p>Sibylle Zollinger, Mediensprecherin 044\/447 41 11 oder 079\/622<br \/>\n95 71<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace auf Feinstaub-Tour durch die Schweiz: Der Strassenverkehr ist in St\u00e4dten, Agglomerationen und entlang von Autobahnen hauptverantwortlich f\u00fcr die regelm\u00e4ssig viel zu hohen, gesundheitssch\u00e4digenden Feinstaubkonzentrationen. 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