{"id":6722,"date":"2005-12-11T00:00:00","date_gmt":"2005-12-10T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6722\/entsorgungsnachweis-der-nagra-keine-rechtfertigung-fuer-neue-akw-und-noch-mehr-atommuell\/"},"modified":"2019-05-30T07:36:09","modified_gmt":"2019-05-30T05:36:09","slug":"entsorgungsnachweis-der-nagra-keine-rechtfertigung-fuer-neue-akw-und-noch-mehr-atommuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6722\/entsorgungsnachweis-der-nagra-keine-rechtfertigung-fuer-neue-akw-und-noch-mehr-atommuell\/","title":{"rendered":"Entsorgungsnachweis der Nagra keine Rechtfertigung f\u00fcr neue AKW und noch mehr Atomm\u00fcll"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Nagra-Entsorgungsnachweis ist ein atompolitischer Schachzug der Atomindustrie, um den Bau neuer AKW und die Produktion von noch mehr Atomm\u00fcll vorzubereiten. Doch eine wirkliche L\u00f6sung der Atomm\u00fcll-Krise, in welche uns die grossen Stromunternehmen Axpo, Atel und BKW durch den Bau und Betrieb von Atomkraftwerken hinein man\u00f6vriert haben, ist weder weltweit noch in der Schweiz vorhanden oder in Sicht. Greenpeace fordert darum die Stromwirtschaft auf, weiteren Atomm\u00fcll zu vermeiden und voll auf die unproblematischen erneuerbaren Energien (Holz, Biogas, Sonne, Wind) zu setzen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. F\u00fcr Greenpeace ist die Atomm\u00fcll-Entsorgung ein b\u00f6sartiges Problem, f\u00fcr das m\u00f6glicherweise \u00fcberhaupt nie eine wirklich sichere L\u00f6sung gefunden werden kann. Darum ist es die beste L\u00f6sung, Atomm\u00fcll zu vermeiden. Die Techniken zur Nutzung der problemlosen und unersch\u00f6pflichen erneuerbaren Energiequellen sind vorhanden. Damit sich die Atomm\u00fcll-Krise nicht endlos weiter versch\u00e4rft, m\u00fcssen die Stromunternehmen nun massiv in diese sauberen Energien investieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Entsorgungsnachweis der Nagra ist ein einseitiges Parteigutachten der Atomindustrie. Sie behauptet zwar, im Besitz einer \u00abtechnischen L\u00f6sung\u00bb f\u00fcr die Atomm\u00fcll-Entsorgung zu sein. Doch eine wissenschaftliche \u00dcberpr\u00fcfung dieser Behauptung durch ein fachlich ausgewiesenes und von Atominteressen unabh\u00e4ngiges zweites Team von Wissenschaftlern fand bisher nicht statt, weil die Atombeh\u00f6rden und der Bundesrat sich weigerten, ein solches Team zu bilden und es auf Kosten der AKW-Betreiber mit den n\u00f6tigen Mitteln zu versehen. Die \u00abNagra-Papierl\u00f6sung\u00bb kann keine Rechtfertigung sein f\u00fcr neue Atomkraftwerke, die das Atomm\u00fcll-Problem nur noch verl\u00e4ngern und vergr\u00f6ssern w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Greenpeace bezweifelt, ob die Schweizer Atomindustrie und Beh\u00f6rden ernsthaft gewillt sind, den Atomm\u00fcll, f\u00fcr den sie als Verursacher verantwortlich sind, in der Schweiz zu verwahren. Sie treiben an vorderster Front die Suche nach einer so genannten \u00abinternationalen L\u00f6sung\u00bb voran. Als Kandidat f\u00fcr die Aufnahme des Atomm\u00fclls der Schweiz und von ganz Europa steht Russland an erster Stelle. Ausgerechnet jenes Land, dessen Atomindustrie mehrere Atom-Katastrophen von unvorstellbarem Ausmass verursachte und das darum keine Gew\u00e4hr f\u00fcr die Sicherheit der Bev\u00f6lkerung bieten kann.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Greenpeace fordert den Bundesrat auf, dem Entsorgungsnachweis der Nagra die Genehmigung zu verweigern.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Leo Scherer, Leiter Atomkampagne, Greenpeace Schweiz,<\/p>\n<p>078\/ 720 48 36 oder 044 \/ 447 41 23<\/p>\n<p>Greenpeace-Medienabteilung, 044 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Nagra-Entsorgungsnachweis ist ein atompolitischer Schachzug der Atomindustrie, um den Bau neuer AKW und die Produktion von noch mehr Atomm\u00fcll vorzubereiten. 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