{"id":6728,"date":"2005-10-19T00:00:00","date_gmt":"2005-10-18T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6728\/klima-mahnmal-fuer-bundesrat-leuenberger\/"},"modified":"2019-05-30T07:36:22","modified_gmt":"2019-05-30T05:36:22","slug":"klima-mahnmal-fuer-bundesrat-leuenberger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6728\/klima-mahnmal-fuer-bundesrat-leuenberger\/","title":{"rendered":"Klima-Mahnmal f\u00fcr Bundesrat Leuenberger"},"content":{"rendered":"<p><b>Jugendliche vom Greenpeace-JugendSolarProjekt trafen heute den stellvertretenden Generalsekret\u00e4r des UVEK Hans-Rudolf D\u00f6rig. Sie \u00fcbergaben ihm vor einem \u00fcber zwei Meter hohen Eis-Monument ein St\u00fcck des vom Verschwinden bedrohten Morteratsch-Gletschers. Die jungen Menschen dr\u00fccken damit ihre Sorge \u00fcber den Klimawandel und ihre Zukunft aus und fordern Bundesrat Leuenberger auf, sich in der Schweiz f\u00fcr starke Klimamassnahmen einzusetzen und international einem wirksamen Klimaschutz zum Durchbruch zu verhelfen. An der UNO-Klimakonferenz Ende November 2005 in Montreal wird sich eine Delegation von Jugendlichen aus der ganzen Welt, darunter die Schweiz f\u00fcr eine CO2-Reduktion von 30% bis 2020 und den Einbezug aller L\u00e4nder in die Klimaschutz-Abkommen einsetzen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Bern. In Montreal werden vom 28. November bis<br \/>\n9. Dezember 2005 rund zehntausend politische Vertreter aus aller<br \/>\nWelt debattieren und entscheiden, wie es nach 2012, dem Beginn der<br \/>\nzweiten Periode des Kyotoprotokolls weitergehen soll. Als Vertreter<br \/>\nder besonders vom Klimawandel betroffenen Schweiz m\u00fcssen die<br \/>\nSchweizer Delegierten alles daran setzen, dass die richtigen<br \/>\nWeichen f\u00fcr die Zukunft gestellt werden. Bis 2020 m\u00fcssen die<br \/>\nindustrialisierten L\u00e4nder eine Reduktion von 30% CO2 gegen\u00fcber dem<br \/>\nStand 1990 erzielen, bis 2050 muss global minus 50% CO2 erreicht<br \/>\nwerden. Eine Herausforderung f\u00fcr die Delegierten ist zudem, alle<br \/>\nL\u00e4nder, darunter stark wachsende Staaten wie Brasilien, Indien und<br \/>\nChina, ins Boot zu holen. Die Schmerzgrenze des Klimawandels liegt<br \/>\nbei einer Erw\u00e4rmung von maximal 2\u00b0C. Das ist massiv, wenn man sich<br \/>\nvor Augen f\u00fchrt, was der Klimawandel bereits jetzt f\u00fcr die Schweiz<br \/>\nbedeutet: Grossfl\u00e4chige \u00dcberschwemmungen, intensivere<br \/>\nNiederschl\u00e4ge, Hitzesommer wie 2003 mit europaweit 35&#8217;000<br \/>\nHitzetoten. Besonders Augenf\u00e4llig sind schnell schmelzende<br \/>\nGletscher.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">F\u00fcr Andres Wirz (21) und Frank Ernst (23),<br \/>\nMitglieder der Jugend-Delegation in Montreal, ist klar, dass die<br \/>\nGletscher in den Schweizer Alpen verschwinden werden, falls die<br \/>\nTatenlosigkeit von Wirtschaft und Politik anh\u00e4lt. Das nehmen die<br \/>\nbeiden engagierten Jugendlichen nicht tatenlos hin und sagen: \u00abWir<br \/>\nfordern Bundesrat Leuenberger zu Taten auf und wir werden die<br \/>\nTeilnehmer der Klima-Konferenz mit diesem Problem konfrontieren.<br \/>\nJetzt muss etwas gegen die globale Erw\u00e4rmung unternommen werden.<br \/>\nAnsonsten wird unsere Zukunft buchst\u00e4blich dahin schmelzen.\u00bb An der<br \/>\nKonferenz werden sie Zeugnis ablegen &#8211; mit den Resten des<br \/>\nMorteratsch-Gletschers in ihren H\u00e4nden. Die jungen Menschen aus der<br \/>\nSchweiz sind damit international in bester Gesellschaft, so haben<br \/>\nin den letzten Wochen Jugendliche in Deutschland, Frankreich,<br \/>\nIndien und rund 20 weiteren L\u00e4ndern die Folgen des Klimawandels<br \/>\ndokumentiert. Aus all diesen L\u00e4ndern werden Jugendliche nach<br \/>\nMontreal zur Klimakonferenz fahren mit der Botschaft: \u00abReduce<br \/>\nCO2!\u00bb. Jetzt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Die zwei Schweizer Teilnehmer der<br \/>\nJugenddelegation:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Andres Wirz<\/strong> (21, Wahlendorf\/BE) ist gelernter<br \/>\nSchreiner, hat mehrere Jahre in Nepal gelebt, macht seit vier<br \/>\nJahren mit beim JugendSolarProjekt von Greenpeace (JSP) und ist<br \/>\ninteressiert an alternativen Formen der Mobilit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Frank Ernst<\/strong> (23, Ossingen\/ZH) studiert<br \/>\nMaschinenbau-Ingenieur, ist vergangenes Jahr mit an Bord des<br \/>\nGreenpeace-Schiffes \u00abArgus\u00bb zur Renewables2004-Konferenz nach Bonn<br \/>\ngefahren. Aktives Mitglied vom Jugendsolarprojekt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Retze Koen, Leiter Jugendsolarprojekt Greenpeace +41 44 447 41<br \/>\n01<\/p>\n<p>Alexander Hauri, Klimakampagne Greenpeace Schweiz +41 44 447 41<br \/>\n25<\/p>\n<p>Andres Wirz, Mitglied der Jugenddelegation +41 79 585 39 83<\/p>\n<p>Frank Ernst, Mitglied der Jugenddelegation +41 79 771 50 94<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jugendliche vom Greenpeace-JugendSolarProjekt trafen heute den stellvertretenden Generalsekret\u00e4r des UVEK Hans-Rudolf D\u00f6rig. Sie \u00fcbergaben ihm vor einem \u00fcber zwei Meter hohen Eis-Monument ein St\u00fcck des vom Verschwinden bedrohten Morteratsch-Gletschers. 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