{"id":6732,"date":"2005-09-18T00:00:00","date_gmt":"2005-09-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6732\/die-schweiz-braucht-jetzt-einen-nationalen-klima-rat\/"},"modified":"2019-05-30T07:36:27","modified_gmt":"2019-05-30T05:36:27","slug":"die-schweiz-braucht-jetzt-einen-nationalen-klima-rat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6732\/die-schweiz-braucht-jetzt-einen-nationalen-klima-rat\/","title":{"rendered":"Die Schweiz braucht jetzt einen nationalen Klima-Rat"},"content":{"rendered":"<p><b>Zum Sessionsstart sch\u00fctteten Greenpeace AktivistInnen Schutt und Treibholz der Jahrhundert-\u00dcberschwemmung vor den Haupteingang des Bundeshauses. Auf dem Schutthaufen hissten sie eine Schweizerfahne mit der Forderung \u00abReduce CO2\u00bb. Die Umweltorganisation Greenpeace verlangt die Einberufung eines nationalen Klimarats, der wirksame Sofortmassnahmen zur Reduktion des CO2 einleitet und Hilfe f\u00fcr die in Zukunft zunehmende Zahl der Klimaopfer bereitstellt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Bern. \u00abWer nach der \u00dcberschwemmungskatastrophe<br \/>\nzur Tagesordnung \u00fcbergeht, hat die Zeichen des Klimawandels f\u00fcr das<br \/>\nAlpenland Schweiz nicht erkannt. Der menschgemachte Klimawandel<br \/>\nmuss zuoberst auf die nationale Traktandenliste\u00bb, so Alexander<br \/>\nHauri von Greenpeace. Nach dem Unwetter mit Toten und Sch\u00e4den in<br \/>\nMilliardenh\u00f6he ist eine neue Zeitrechnung angebrochen. Angesagt ist<br \/>\njetzt eine koordinierte Politik, die auf nationaler wie auch<br \/>\ninternationaler Ebene resolut und zielorientiert L\u00f6sungen<br \/>\neinfordert. Ursache, Auswirkungen ebenso wie Kosten des<br \/>\nKlimawandels m\u00fcssen angegangen werden. Es liegt im ureigensten<br \/>\nInteresse der besonders schlimm vom Klimawandel betroffenen<br \/>\nSchweiz, eine Klimapolitik in die Wege zu leiten, die diesen Namen<br \/>\nverdient. Sorgt die Schweiz nicht im Inland f\u00fcr starke Massnahmen,<br \/>\nkann sie international weder Druck erzeugen noch Solidarit\u00e4t<br \/>\nerwarten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Greenpeace fordert, dass Parlament und<br \/>\nBundesrat in dieser Session einen nationalen Klimarat mit den<br \/>\nf\u00e4higsten und fortschrittlichsten K\u00f6pfen bestimmen und einsetzen.<br \/>\nDieser muss sofort einen Massnahmenplan in die Wege leiten, um so<br \/>\nden CO2-Ausstoss zu reduzieren und mittelfristig die Unabh\u00e4ngigkeit<br \/>\nvon den fossilen Energien zu gew\u00e4hrleisten. Ziel muss des Weiteren<br \/>\nsein, innert Jahresfrist einen Plan vorzulegen, wie die Schweiz bis<br \/>\n2020 eine Reduktion von 30% CO2 gegen\u00fcber Stand 1990 erreichen<br \/>\nkann.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Diverse Traktanden der beginnenden Session<br \/>\nbieten M\u00f6glichkeiten klimapolitische Weichenstellungen vorzunehmen:<br \/>\nIm Stromversorgungs- und Elektrizit\u00e4tsgesetz sind die<br \/>\nRahmenbedingungen so zu setzen, dass Strom aus neuen Energiequellen<br \/>\nden Durchbruch schafft. Die kantonale Initiative zur<br \/>\nMineral\u00f6lsteuer ist zu erweitern: Die Mineral\u00f6lsteuer muss<br \/>\numgelenkt werden in die F\u00f6rderung von alternativen Verkehrsmitteln<br \/>\nund zur \u00c4ufnung eines Fonds f\u00fcr vom Klimawandel bedingte Sch\u00e4den.<br \/>\nZudem fordert Greenpeace, dass die Mineral\u00f6lkonzerne aus eigenen<br \/>\nMitteln einen Beitrag in gleicher H\u00f6he wie die Einnahmen aus der<br \/>\nMineral\u00f6lsteuer in den Fonds einspeisen. Die Parlamentarische<br \/>\nInitiative zur Finanzierung des \u00f6ffentlichen Agglomerationsverkehrs<br \/>\nund des Langsamverkehrs bietet enormes Potential f\u00fcr eine<br \/>\nWeichenstellung, ist doch der motorisierte Verkehr f\u00fcr \u00fcber 30% des<br \/>\nCO2-Ausstosses verantwortlich.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die katastrophalen Ereignisse vom August 05<br \/>\nk\u00f6nnen nicht ungeschehen gemacht werden. Keine Konsequenzen zu<br \/>\nziehen w\u00e4re allerdings unverantwortlich. Angesichts der<br \/>\nunbestreitbar vor uns liegenden Klima-Gefahren ist der Widerstand<br \/>\npolitischer Kreise und Wirtschaftsverb\u00e4nde gegen eine wirksame<br \/>\nKlimapolitik schlicht skandal\u00f6s. Gegen das Wetter k\u00f6nnen wir nichts<br \/>\ntun. F\u00fcr ein gutes Klima m\u00fcssen wir handeln. Jetzt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Alexander Hauri, Klimaexperte 044 447 41 25<\/p>\n<p>Wangpo Tethong, Leiter Klima Impacts 044 447 41 54<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Sessionsstart sch\u00fctteten Greenpeace AktivistInnen Schutt und Treibholz der Jahrhundert-\u00dcberschwemmung vor den Haupteingang des Bundeshauses. Auf dem Schutthaufen hissten sie eine Schweizerfahne mit der Forderung \u00abReduce CO2\u00bb. 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