{"id":6756,"date":"2005-08-23T00:00:00","date_gmt":"2005-08-22T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6756\/unwetterkatastrophe-jetzt-handeln-fuer-ein-stabileres-klima\/"},"modified":"2019-05-30T07:37:07","modified_gmt":"2019-05-30T05:37:07","slug":"unwetterkatastrophe-jetzt-handeln-fuer-ein-stabileres-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6756\/unwetterkatastrophe-jetzt-handeln-fuer-ein-stabileres-klima\/","title":{"rendered":"Unwetterkatastrophe: jetzt handeln f\u00fcr ein stabileres Klima"},"content":{"rendered":"<p><b>Gegen das Wetter k\u00f6nnen wir nichts tun. Doch f\u00fcr ein besseres Klima m\u00fcssen wir handeln. So lautet das umweltpolitische Fazit der letzten Tage, in denen grosse Teile der Schweiz in noch nie da gewesenen sintflutartigen Regenmassen versanken, w\u00e4hrend S\u00fcdeuropa fest im Griff der D\u00fcrre ist.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. \u00abNat\u00fcrlich gilt es zu allererst, den<br \/>\nMenschen vor Ort zu helfen\u00bb, sagt Alexander Hauri, Klimaexperte von<br \/>\nGreenpeace. Klar ist jedoch auch: \u00abDie jetzigen Ereignisse sind die<br \/>\nPrognosen von morgen. So sieht der Klimawandel f\u00fcr die Schweiz aus.<br \/>\nDie Wetterextreme passen genau ins Muster. Nur eine starke<br \/>\nKlimapolitik kann hier entgegentreten. Der CO2-Ausstoss ist mit<br \/>\nhoher Dringlichkeit massiv zu reduzieren. Wer sich, wie die Erd\u00f6l-,<br \/>\nAuto- und grosse Teile der Wirtschaftslobby, dagegen wehrt, handelt<br \/>\nverantwortungslos und skandal\u00f6s. Und muss als eigentlicher<br \/>\nVerursacher weiterer schwerer Ereignisse gelten und daf\u00fcr k\u00fcnftig<br \/>\nauch zur Kasse gebeten werden.\u00bb<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die H\u00e4ufung von meteorologischen Anomalien ist<br \/>\nAnlass zu gr\u00f6sster Sorge: Der Jahrhundert-Flut in der Elbe-Region<br \/>\nim Jahre 2002 folgte 2003 ein Hitzesommer, der f\u00fcr Tausende von<br \/>\nHitzetoten und bisher ungeahnte D\u00fcrresch\u00e4den in Mitteleuropa<br \/>\nverantwortlich war. Die Auswirkungen extremer Wettereignisse sind<br \/>\nin der Schweiz stark zu sp\u00fcren. 1993 verw\u00fcstete ein Unwetter die<br \/>\nStadt Brig. 1999 fegte Lothar \u00fcber die Schweiz, im Jahre 2000 wurde<br \/>\nGondo fast vollst\u00e4ndig durch einen von starkem Niederschlag<br \/>\nausgel\u00f6sten Bergrutsch zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Resultate der Klimaforscher zeigen<br \/>\neindeutig, dass diese Wetterextreme zunehmen und das Alpenland<br \/>\nSchweiz in ganz neuen Dimensionen davon betroffen sein wird. Wer<br \/>\nnicht tatenlos Tote, die Zerst\u00f6rung von Infrastruktur, H\u00e4usern und<br \/>\nwertvollem Kulturland hinnehmen will und die Augen vor den<br \/>\nmenschlichen und wirtschaftlichen Folgen verschliesst, muss jetzt<br \/>\nklimapolitisch Farbe bekennen. F\u00fcr die Schweiz heisst das, endlich<br \/>\neine substanzielle CO2-Abgabe einzuf\u00fchren. Das Parlament muss jetzt<br \/>\nVerantwortung wahrnehmen: In der Winter-Session behandelt es die<br \/>\nCO2-Abgabe auf Brennstoffen. Notwendig ist eine m\u00f6glichst hohe<br \/>\nAbgabe, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Zudem muss das<br \/>\nDepartement Leuenberger darauf dringen, dass auf internationaler<br \/>\nEbene f\u00fcr die Zeit ab 2012, nach der ersten Verpflichtungsperiode<br \/>\ndes Kyoto-Protokolls, ein strenges Klimaschutz-Regime eingerichtet<br \/>\nwird. Konkret sind das Reduktionen von 30% bis 2020 gegen\u00fcber Stand<br \/>\n1990.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Angesichts der unbestreitbar vor uns liegenden<br \/>\nGefahren, ist der Widerstand politischer Kreise und<br \/>\nWirtschaftsverb\u00e4nde gegen eine wirksame Klimapolitik schlicht<br \/>\nskandal\u00f6s und dumm. Gegen das Wetter k\u00f6nnen wir nichts tun. F\u00fcr ein<br \/>\ngutes Klima m\u00fcssen wir handeln. Jetzt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Alexander Hauri, Klimaexperte 044 447 41 25Wangpo Tethong,<br \/>\nLeiter Klima Impacts 044 447 41 54<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen das Wetter k\u00f6nnen wir nichts tun. Doch f\u00fcr ein besseres Klima m\u00fcssen wir handeln. 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