{"id":6762,"date":"2005-03-24T00:00:00","date_gmt":"2005-03-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6762\/greenpeace-protestiert-am-gotthard-stau-so-nicht-klimaschutz-jetzt\/"},"modified":"2019-05-30T07:37:16","modified_gmt":"2019-05-30T05:37:16","slug":"greenpeace-protestiert-am-gotthard-stau-so-nicht-klimaschutz-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6762\/greenpeace-protestiert-am-gotthard-stau-so-nicht-klimaschutz-jetzt\/","title":{"rendered":"Greenpeace protestiert am Gotthard-Stau: So nicht \u2013 Klimaschutz jetzt!"},"content":{"rendered":"<p><b>Im kilometerlangen Osterstau am Gotthard konfrontiert Greenpeace die AutomobilistInnen mit ihrem Mobilit\u00e4tsverhalten. \u201eSo nicht &#8211; Klimaschutz jetzt!\u201c steht auf dem riesigen, von KletteraktivistInnen befestigten Transparent an der Br\u00fccke \u00fcber der Reuss. Denn der Verkehr ist in der Schweiz die wichtigste Einzelquelle f\u00fcr das Treibhausgas CO2 und damit den menschgemachten Klimawandel, der den sensiblen Alpenraum besonders trifft. Greenpeace ist \u00fcber den klimapolitischen Bundesrats-Entscheid vom Mittwoch schockiert. Die Umweltorganisation fordert die nach Gesetz maximal m\u00f6gliche CO2-Abgabe \u2013 auch auf Treibstoffen \u2013 und schnelle Schritte hin zu einer umwelt- und klimavertr\u00e4glichen Mobilit\u00e4t. Nur so werden internationale Klima-Versprechen eingehalten.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich\/Gotthard.\u00a0 Am traditionellen Osterstau<br \/>\nprotestieren Greenpeace-AktivistInnen gegen den \u00fcberbordenden<br \/>\nFreizeitverkehr und die desastr\u00f6se Klimapolitik des Bundesrates.<br \/>\nKurz vor dem Gotthard-Nordportal h\u00e4ngten KlettererInnen ein 25 mal<br \/>\n8 Meter grosses Transparent mit der Aufschrift &#171;So nicht &#8211;<br \/>\nKlimaschutz jetzt!&#187; an die Br\u00fccke \u00fcber die Reuss. Sie prangern<br \/>\ndamit den massiven Anteil des Privatverkehrs am CO2-Ausstoss an und<br \/>\nkonfrontieren die AutomobilistInnen mit dem vom Menschen<br \/>\nverursachten Klimawandel. Beim Verkehr sind scharfe Massnahmen<br \/>\ndringend, denn in der Schweiz ist er der Klimakiller Nr. 1. Der<br \/>\nKlimawandel trifft die Schweiz in voller H\u00e4rte, besonders den<br \/>\nsensiblen Alpenraum. W\u00e4hrend der durchschnittliche<br \/>\nTemperaturanstieg global 0.6\u00b0C betr\u00e4gt, sind es in der Schweiz<br \/>\nbereits 1.3\u00b0C. Schmelzende Gletscher, auftauende Permafrost-H\u00e4nge,<br \/>\n\u00dcberschwemmungen und der D\u00fcrresommer 2003 sind erste Vorboten des<br \/>\nWandels. Gerade im sensiblen Alpenraum steigen diese Risiken rasend<br \/>\nschnell.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Treibhausgase CO2, Lachgas, Methan,<br \/>\nhalogenierte Kohlenwasserstoffe, Russpartikel und weitere Stoffe<br \/>\nverursachen den menschgemachten Klimawandel. Mengenm\u00e4ssig f\u00e4llt CO2<br \/>\nam st\u00e4rksten ins Gewicht. Verantwortlich f\u00fcr dessen Ausstoss sind<br \/>\nTeile der Industrie, die Haushalte und der Verkehr, wobei letzterer<br \/>\nmit einem Anteil von \u00fcber 30% am Gesamtausstoss als gr\u00f6sster<br \/>\nEinzelemittent zu Buche schl\u00e4gt. In seiner ganzen Absurdit\u00e4t<br \/>\nsichtbar wird der CO2-verursachende Mobilit\u00e4tswahn am j\u00e4hrlichen<br \/>\nkilometerlangen Oster-Verkehrsstau. Immer dringlicher wird<br \/>\nzukunftsgerichtetes Handeln. Makaber: Vor zwei Tagen verpasste der<br \/>\nBundesrat die Chance mit seinem Entscheid zur CO2-Abgabe mutig die<br \/>\nWeichen zu stellen &#8211; er vertagte den Klimaschutz auf unbestimmt.<br \/>\nAlexander Hauri, Klimaexperte bei Greenpeace Schweiz h\u00e4lt fest:<br \/>\n&#171;Der Entscheid ist skandal\u00f6s. So kommt das Klima buchst\u00e4blich unter<br \/>\ndie R\u00e4der. Das ist untragbar. Unsere sensible Alpenwelt darf nicht<br \/>\ndem Autowahn zum Opfer fallen.&#187;<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das heisst Lenkungsmassnahmen m\u00fcssen in das<br \/>\nMobilit\u00e4tsverhalten der AutofahrerInnen eingreifen. Greenpeace<br \/>\nfordert das Verursacherprinzip und die im CO2-Gesetz vorgesehenen<br \/>\nmaximalen Abgaben auf Brenn- und Treibstoffen. Nur so kann die<br \/>\nSchweiz internationale Vereinbarungen einhalten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Alexander Hauri, Klimakampagne Greenpeace Schweiz 044 \/ 447 41<br \/>\n25<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im kilometerlangen Osterstau am Gotthard konfrontiert Greenpeace die AutomobilistInnen mit ihrem Mobilit\u00e4tsverhalten. \u201eSo nicht &#8211; Klimaschutz jetzt!\u201c steht auf dem riesigen, von KletteraktivistInnen befestigten Transparent an der Br\u00fccke \u00fcber der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-6762","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6762","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6762"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6762\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6762"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6762"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6762"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=6762"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=6762"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}