{"id":6802,"date":"2004-07-15T00:00:00","date_gmt":"2004-07-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6802\/restaurant-aktion-zum-internationalen-reisjahr-gentech-reis-ist-keine-antwort-auf-den-hunger\/"},"modified":"2019-05-30T07:38:20","modified_gmt":"2019-05-30T05:38:20","slug":"restaurant-aktion-zum-internationalen-reisjahr-gentech-reis-ist-keine-antwort-auf-den-hunger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6802\/restaurant-aktion-zum-internationalen-reisjahr-gentech-reis-ist-keine-antwort-auf-den-hunger\/","title":{"rendered":"Restaurant-Aktion zum Internationalen Reisjahr \u2013 Gentech-Reis ist keine Antwort auf den Hunger"},"content":{"rendered":"<p><b>Rund 80 Schweizer Restaurants er\u00f6ffnen morgen Samstag, 17. Juli, die Aktionswochen von SWISSAID, Greenpeace und der Erkl\u00e4rung von Bern zum UNO-Jahr des Reises. Die Aktion ist ein Beitrag im Kampf f\u00fcr eine gentechfreie, nachhaltige Landwirtschaft. Das Ziel ist eine Landwirtschaft, welche die Bed\u00fcrfnisse der Millionen von Kleinbauernfamilien im S\u00fcden respektiert und den Schutz der Umwelt ernst nimmt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Vom 17. bis zum 31. Juli unterst\u00fctzen rund 80<br \/>\nRestaurants die Kampagne von SWISSAID, Greenpeace und der Erkl\u00e4rung<br \/>\nvon Bern zum UNO-Reisjahr mit dem Auflegen von Tischsets und<br \/>\nInfobrosch\u00fcren. Darin werden die G\u00e4ste \u00fcber Gentech-Reis, den damit<br \/>\nverbundenen Risiken und \u00fcber die falschen Versprechungen der<br \/>\nIndustrie informiert.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Reis ist das wichtigste Nahrungsmittel<br \/>\nweltweit. Die H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung ern\u00e4hrt sich mehrheitlich<br \/>\nvon Reis. Das von der FAO ausgerufene Internationale Reisjahr will<br \/>\n\u00fcber Steigerungen in der Reisproduktion die Ern\u00e4hrungssituation in<br \/>\narmen L\u00e4ndern verbessern. Dabei werden auch die angeblichen<br \/>\nPotentiale gentechnisch ver\u00e4nderter Reissorten gepriesen.<br \/>\nErfahrungen mit gentechnisch ver\u00e4nderten Mais- und Sojapflanzen in<br \/>\nArgentinien und den USA zeigen jedoch, dass Umwelt und Kleinbauern<br \/>\ndie Kosten dieser risikoreichen Technologie tragen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In Asien, wo der Grossteil der weltweiten<br \/>\nReisproduktion stattfindet, wehren sich Bauernorganisationen gegen<br \/>\ndie drohende Einf\u00fchrung von Gentech-Reis. Betroffene aus Indonesien<br \/>\nsprechen Klartext: &#171;Wir wehren uns vehement gegen die Behauptung,<br \/>\nwir seien auf Gentechnologie angewiesen, um unsere Nahrungsmittel,<br \/>\ninsbesondere Reis, zu produzieren.&#187;<\/p>\n<p class=\"bodytext\">SWISSAID, Greenpeace und die Erkl\u00e4rung von Bern<br \/>\nfordern in ihrer gemeinsamen Kampagne, dem Anbau von Gentech-Reis<br \/>\nEinhalt zu gebieten. Vom Gentech-Reis profitieren Agro-Konzerne auf<br \/>\nKosten von Bauern und Umwelt. Die Tr\u00e4gerorganisationen unterst\u00fctzen<br \/>\neine Agrarforschung, welche \u00f6kologische L\u00f6sungen zusammen mit den<br \/>\nB\u00e4uerinnen und Bauern erarbeitet sowie ihr Wissen und ihre<br \/>\nInteressen ernst nimmt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 447 41 11<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung von Bern, Francois Meineberg 01 277 70 04<\/p>\n<p>Swissaid Tina Goethe, 031 350 53 75<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 80 Schweizer Restaurants er\u00f6ffnen morgen Samstag, 17. Juli, die Aktionswochen von SWISSAID, Greenpeace und der Erkl\u00e4rung von Bern zum UNO-Jahr des Reises. 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