{"id":6835,"date":"2004-06-10T00:00:00","date_gmt":"2004-06-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6835\/klimapolitisches-duckmaeusertum-des-bundesrats\/"},"modified":"2019-05-30T07:39:12","modified_gmt":"2019-05-30T05:39:12","slug":"klimapolitisches-duckmaeusertum-des-bundesrats","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6835\/klimapolitisches-duckmaeusertum-des-bundesrats\/","title":{"rendered":"Klimapolitisches Duckm\u00e4usertum des Bundesrats"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Bundesrat hat an seiner Klausursitzung in einem weiteren Anfall von F\u00fchrungsschw\u00e4che entschieden, in Sachen CO2-Abgabe oder Klimarappen nichts zu entscheiden. Stattdessen schickt er einen bunten Strauss von sich widersprechenden Vorschl\u00e4gen in die Vernehmlassung. Greenpeace ist \u00fcber dieses klimapolitische Duckm\u00e4usertum ver\u00e4rgert. Tatsache ist: Der seit Jahren in der Schweiz ansteigende Ausstoss von CO2 wird mit Lavieren nicht gestoppt. Der bundesr\u00e4tliche Nicht-Entscheid stellt die klimapolitische Glaubw\u00fcrdigkeit der Schweiz international massiv in Frage. Greenpeace fordert Bundesrat und Parlament auf, dem politischen Druck der Erd\u00f6lindustrie zu widerstehen und alles daranzusetzen, dass bis Ende Jahr die Einf\u00fchrung einer substanziellen Lenkungsabgabe auf Treib- wie auch Brennstoffe doch noch m\u00f6glich wird.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Das CO2-Gesetz schreibt vor, die CO2-Emissionen der Schweiz bis 2010 um 10% im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Die bisher angewendeten freiwilligen Massnahmen f\u00fchrten im Brennstoffsektor zu einer moderaten Reduktion, im Treibstoffsektor nahmen die Emissionen weiter zu. Um die Zielvorgaben gem\u00e4ss CO2-Gesetz zu erreichen, kann der Bundesrat die Einf\u00fchrung einer CO2-Abgabe anordnen. Der Bundesrat hat wiederholt betont, dass die Reduktionsmassnahmen zur Hauptsache in der Schweiz vorgenommen werden sollen.<\/p>\n<p> Will der Bundesrat nun seelenruhig zuschauen, wie der CO2-Ausstoss im Verkehr weiter zunimmt und die Schweiz sich weiter von den Reduktionszielen entfernt? \u2013 Die Rechnung ist einfach. Je l\u00e4nger zugewartet wird, desto schmerzhafter wird der Eingriff sein, der zur CO2-Reduktion n\u00f6tig sein wird. Die Zeit zum Handeln ist da. <\/p>\n<p> Ohne eine griffige CO2-Abgabe kann die Schweiz ihre Reduktionsverpflichtungen nicht erf\u00fcllen. Der Klimarappen stellt eine klimapolitische Verirrung dar: Mit billigen Verschmutzungsgutscheinen aus dem Ausland sollen Reduktionsverpflichtungen der Schweiz abgegolten werden. Mit diesem Instrument nimmt die Schweiz im Treibstoffsektor eine ungebremste Zunahme von CO2\u2013Emissionen in Kauf.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Wangpo Tethong 01\/447 41 54<br \/>   Greenpeace Medienabteilung 01\/447 41 11<br \/>   <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat hat an seiner Klausursitzung in einem weiteren Anfall von F\u00fchrungsschw\u00e4che entschieden, in Sachen CO2-Abgabe oder Klimarappen nichts zu entscheiden. 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