{"id":6849,"date":"2004-04-26T00:00:00","date_gmt":"2004-04-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6849\/syngentas-gentech-strategie-unter-beschuss-von-bauern-und-ngos\/"},"modified":"2019-05-30T07:39:37","modified_gmt":"2019-05-30T05:39:37","slug":"syngentas-gentech-strategie-unter-beschuss-von-bauern-und-ngos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6849\/syngentas-gentech-strategie-unter-beschuss-von-bauern-und-ngos\/","title":{"rendered":"Syngentas Gentech-Strategie unter Beschuss von Bauern und NGOs"},"content":{"rendered":"<p><b>An der GV von Syngenta sind dem CEO Michael Pragnell heute mehrere Protestschreiben asiatischer Bauern-, Umwelt- und Indigenenorganisationen \u00fcbergeben worden. Sie stellen klar, dass Gentech-L\u00f6sungen, wie sie Syngenta propagiert, das Hungerproblem nicht beheben, sondern vielmehr eine Bedrohung der Artenvielfalt und der Souver\u00e4nit\u00e4t der Bauern darstellen. Von Syngenta fordern sie deshalb eine Abkehr von dieser Hochrisiko-Technologie. SWISSAID, die Erkl\u00e4rung von Bern und Greenpeace nehmen das Internationale Jahr des Reises zum Anlass, gemeinsam und mit besonderem Nachdruck auf die Gefahren des Einsatzes von gentechnisch ver\u00e4nderten Reissorten hinzuweisen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Bereits anl\u00e4sslich ihrer Gr\u00fcndung im<br \/>\nHerbst 2000 machte Syngenta klar, dass sie voll auf Gentechnik<br \/>\nsetzen will. Mit der weltweiten Promotion und dem Verkauf von<br \/>\ngenmanipuliertem Saatgut und mit Patenten auf Pflanzen und deren<br \/>\nGene hat Syngenta diese Strategie auch in die Tat umgesetzt. Mit<br \/>\nfalschen Versprechen wie einer Verringerung des Chemieeinsatzes<br \/>\ndurch Gentech-Pflanzen und Verunglimpfung des Biolandbaus versucht<br \/>\nSyngenta weltweit, vor allem im S\u00fcden, Landwirte zu Gentech-Kunden<br \/>\nzu machen. Doch die Bauern in Asien, wo Reis nicht nur Nahrung,<br \/>\nsondern Leben an sich bedeutet, lassen sich nicht so einfach \u00fcber<br \/>\nden Tisch ziehen. Aus Anlass des Internationalen Jahr des Reises<br \/>\nhaben sie offene Protestbriefe an den CEO von Syngenta<br \/>\nverfasst.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Protestschreiben von rund 30 asiatischen<br \/>\nNichtregierungsorganisationen (NGOs), die dem CEO von Syngenta<br \/>\ndurch die Greenpeace-Vertreterin an der GV \u00fcbergeben wurden,<br \/>\nsprechen Klartext. Syngenta wird vorgeworfen, dass sie aus den<br \/>\nFehlern der \u00abgr\u00fcnen Revolution\u00bb nichts gelernt hat. Dass Syngenta<br \/>\ndie Gentechnik in Europa als Heilmittel gegen den Hunger zu<br \/>\nverkaufen versucht, beurteilen die Bauernvertreter als eine<br \/>\nschamlose Marketingparole, welche von keinen wissenschaftlichen<br \/>\nDaten gest\u00fctzt werden kann. Anstatt weiter auf gef\u00e4hrliche<br \/>\nTechnologien zu setzen, die bloss der Marktkontrolle durch den<br \/>\nAgrokonzern dienen, soll Syngenta, die von ihr und ihren<br \/>\nVorg\u00e4ngerfirmen in Asien angerichteten Sch\u00e4den bestimmen und die<br \/>\nBauern entsch\u00e4digen. Bauern und B\u00e4uerinnen werden ihren Widerstand<br \/>\ngegen ein globales Landwirtschaftssystem, das Gewinne f\u00fcr Konzerne<br \/>\nwie Syngenta auf Kosten der Armen hervorbringt, im Rahmen einer<br \/>\nasienweiten People&#8217;s Caravan f\u00fcr Nahrungssouver\u00e4nit\u00e4t im kommenden<br \/>\nSeptember vielf\u00e4ltig artikulieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In der Schweiz werden SWISSAID, die Erkl\u00e4rung<br \/>\nvon Bern und Greenpeace weiterhin auf die Gefahren und Risiken der<br \/>\nGentechnologie hinweisen und sich f\u00fcr die F\u00f6rderung \u00f6kologischer<br \/>\nund lokal angepasster Alternativen im Landbau einsetzen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Marianne Kuenzle, Greenpeace: 079 410 76 48 oder<\/p>\n<p>Medienstelle 01 447 41 11<\/p>\n<p>Fran\u00e7ois Meienberg, Erkl\u00e4rung von Bern: 01 277 70 04 oder<br \/>\n(mobile: 076 404 21 73)<\/p>\n<p>Caroline Morel, SWISSAID, 031 350 53 50<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der GV von Syngenta sind dem CEO Michael Pragnell heute mehrere Protestschreiben asiatischer Bauern-, Umwelt- und Indigenenorganisationen \u00fcbergeben worden. 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