{"id":6861,"date":"2004-02-22T00:00:00","date_gmt":"2004-02-21T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6861\/deutsche-atomkraftwerke-sind-terrorgefaehrlich-schweizer-akw-aehnlich-gebaut\/"},"modified":"2019-05-30T07:39:54","modified_gmt":"2019-05-30T05:39:54","slug":"deutsche-atomkraftwerke-sind-terrorgefaehrlich-schweizer-akw-aehnlich-gebaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6861\/deutsche-atomkraftwerke-sind-terrorgefaehrlich-schweizer-akw-aehnlich-gebaut\/","title":{"rendered":"Deutsche Atomkraftwerke sind terrorgef\u00e4hrlich \u2013 Schweizer AKW \u00e4hnlich gebaut"},"content":{"rendered":"<p><b>Das deutsche Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz fordert, dass f\u00fcnf alte deutsche Atomkraftwerke abgeschaltet werden, weil sie einem Terrorangriff aus der Luft nicht standhalten w\u00fcrden. Greenpeace stellt fest, dass die drei \u00e4ltesten schweizerischen Reaktoren Beznau-1, Beznau-2 und M\u00fchleberg \u00e4hnlich gebaut sind wie die gef\u00e4hrlichen deutschen Atommeiler und die selben Schwachstellen aufweisen. Die optimistische Einsch\u00e4tzung der Schweizer Beh\u00f6rden, Schweizer AKW seien nicht gef\u00e4hrdet, ist vor diesem Hintergrund unhaltbar. Greenpeace formuliert deshalb die Abschaltregel Nummer 1: Terroranf\u00e4llige Atomkraftwerke abschalten, bevor es andere tun!<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Nach den Flugzeugattacken auf das World Trade Center dr\u00e4ngte sich sofort die Frage auf, ob Atomreaktoranlagen gleichartigen Angriffen widerstehen w\u00fcrden. In allen atomenergienutzenden L\u00e4ndern wurden entsprechende Untersuchungen durchgef\u00fchrt. Zu scheinbar optimistischen Schl\u00fcssen kam die schweizerische Sicherheitsbeh\u00f6rde HSK (Hauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit der Kernanlagen). Im Vorfeld der letztj\u00e4hrigen Atomausstieg-Abstimmung verk\u00fcndete sie an einer Medienkonferenz pauschal, die schweizerischen Atomkraftwerke seien gegen Flugzeugattacken \u00abausreichend gesch\u00fctzt\u00bb.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dies allerdings ist unhaltbar, wie sich mit der Studie der deutschen Gesellschaft f\u00fcr Reaktorssicherheit (GRS) zeigt. Diese belegt, dass insbesondere die \u00e4ltesten deutschen Reaktoranlagen einer Flugzeugattacke nicht standhalten w\u00fcrden. Die Studie warnte davor, dass es bei diesen Altanlagen zu einem schnellen Schmelzen des hochradioaktiven Reaktorkerns und in der Folge zur Freisetzung von grossen Mengen Radioaktivit\u00e4t kommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Es ist zu bef\u00fcrchten, dass die HSK den Zustand der alten Schweizer AKW vor der Abstimmung zum Atommausstieg sch\u00f6ngeredet hat. Sie ist nun eine Erkl\u00e4rung schuldig f\u00fcr die deutliche Differenz zwischen ihrer Sicherheitsbeurteilung und jener der deutschen GRS.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Zwar hat das Schweizer Volk im Mai 2003 den \u00abpolitischen\u00bb Atomausstieg abgelehnt. Doch alle &#8211; auch die Nein-Stimmenden &#8211; setzten dabei voraus, dass bei der Sicherheit keinerlei Kompromisse gemacht werden d\u00fcrfen. \u00abWeiterbetrieb ja, aber nur so lange wie die Atomkraftwerke noch sicher sind\u00bb war die Devise. Greenpeace fordert daher, dass nun f\u00fcr die Restbetriebsdauer klare Abschaltregeln gesetzt werden. Eine davon muss lauten: Schalte ein terroranf\u00e4lliges Atomkraftwerk ab, bevor es andere tun! Weitere Abschaltregeln m\u00fcssen folgen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Leo Scherer, Atom-Kampagne Greenpeace Schweiz 078 \/ 720 48 36 Greenpeace-Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das deutsche Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz fordert, dass f\u00fcnf alte deutsche Atomkraftwerke abgeschaltet werden, weil sie einem Terrorangriff aus der Luft nicht standhalten w\u00fcrden. 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