{"id":6869,"date":"2004-03-03T00:00:00","date_gmt":"2004-03-02T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6869\/wir-wollen-keinen-gentech-weizen-greenpeace-praesentiert-in-lindau-gentechkritische-stimmen-aus-der-bevoelkerung\/"},"modified":"2019-05-30T07:40:07","modified_gmt":"2019-05-30T05:40:07","slug":"wir-wollen-keinen-gentech-weizen-greenpeace-praesentiert-in-lindau-gentechkritische-stimmen-aus-der-bevoelkerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6869\/wir-wollen-keinen-gentech-weizen-greenpeace-praesentiert-in-lindau-gentechkritische-stimmen-aus-der-bevoelkerung\/","title":{"rendered":"\u00abWir wollen keinen Gentech-Weizen!\u00bb \u2013 Greenpeace pr\u00e4sentiert in Lindau gentechkritische Stimmen aus der Bev\u00f6lkerung"},"content":{"rendered":"<p><b>Auf der k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrten 15-t\u00e4gigen Gentech-Weizen-Tour durch die Schweiz hat Greenpeace Stimmen gegen das geplante Gentech-Freiland-Experiment der ETH Z\u00fcrich in Lindau\/ZH gesammelt. Zusammen mit der Arbeitsgruppe \u201eAG Lindau gegen Gentech-Weizen\u201c pr\u00e4sentiert die Umweltorganisation heute nahe des ETH-Versuchsfelds diese gentechkritischen Statements. Greenpeace fordert die ETH auf, vom Versuch abzusehen. Findet das T\u00fcr\u00f6ffner-Experiment in Lindau statt, werden weitere folgen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Lindau\/Z\u00fcrich. Eine Mehrheit der Schweizer<br \/>\nBev\u00f6lkerung sowie diverse Umwelt-, Bauern- und<br \/>\nKonsumentenorganisationen wollen keine Freiland-Experimente mit<br \/>\nGentech-Pflanzen. Und doch insistiert die ETH Z\u00fcrich darauf, in den<br \/>\nn\u00e4chsten Tagen in Lindau-Eschikon\/ZH einen Gentech-Weizen-Versuch<br \/>\nzu starten. F\u00fcr heute hat Greenpeace die ETH-Verantwortlichen Herrn<br \/>\nProf. Dr. F. Waldvogel (Pr\u00e4sident des ETH-Rates), Herrn Prof. Dr.<br \/>\nOlaf K\u00fcbler (Pr\u00e4sident ETH Z\u00fcrich) und Herrn Prof. Dr. U.W. Suter<br \/>\n(Vizepr\u00e4sident Forschung der ETH Z\u00fcrich) zur Entgegennahme<br \/>\nkritischer Stimmen aus der ganzen Schweiz nach Lindau eingeladen.<br \/>\nSie haben aber abgesagt und wollen nur hinter verschlossenen T\u00fcren<br \/>\nmit Greenpeace sprechen. Die Statements werden heute dennoch<br \/>\nmittels Video-Installation nahe des Versuchsfelds pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Bei dem nun aufgrund des massiven Drucks von<br \/>\nForschung und Industrie bewilligten Versuch handelt es sich um das<br \/>\nerste Freiland-Experiment mit Gentech-Getreide in der Schweiz. Die<br \/>\nETH versucht seit drei Jahren einen forschungspolitischen<br \/>\nPr\u00e4zedenz-Fall mit einem wissenschaftlich sinnlosen Versuch zu<br \/>\nschaffen. Wenn dieser stattfindet, ist das Feld f\u00fcr weitere<br \/>\nFreiland-Experimente und langfristig auch f\u00fcr den kommerziellen<br \/>\nAnbau geebnet. Das unklare Versuchsziel, die r\u00fcde Haltung gegen\u00fcber<br \/>\nder besorgten Bev\u00f6lkerung sowie bereits angek\u00fcndigte weitere<br \/>\nVersuche unterstreichen das.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der ETH-Weizen soll gegen die Pilzkrankheit<br \/>\nStinkbrand immunisiert sein. Stinkbrand stellt f\u00fcr die Schweizer<br \/>\nLandwirtschaft aber kein Problem dar. Das Forschungspotenzial mit<br \/>\nkonventionellen und biologischen Methoden ist sehr gross. Der<br \/>\nGentech-Weizen enth\u00e4lt drei Fremdgene: ein KP4-Killer-Gen, ein<br \/>\nHerbizidresistenz-Gen und ein Antibiotika-Resistenz-Gen. Erste<br \/>\nErfahrungen aus Nordamerika verdeutlichen, dass der Gentech-Anbau<br \/>\nbereits unumkehrbare negative Folgen zeigt: massiver<br \/>\nHerbizideinsatz, Superunkr\u00e4uter, verunreinigte Ernten, Bedrohung<br \/>\nder Artenvielfalt, Sch\u00e4digung von N\u00fctzlingen. Und der Konsum von<br \/>\nGentech-Lebensmitteln birgt Risiken, die nicht absch\u00e4tzbar sind.<br \/>\nGreenpeace fordert die ETH-Verantwortlichen auf, vom Versuch in<br \/>\nLindau abzur\u00fccken und von jeglichen Gentech-Freisetzungen<br \/>\nabzulassen. Oder wie es im ETH-Leitbild so sch\u00f6n heisst: &#171;Mit Blick<br \/>\nauf die Erhaltung des Zukunftspotentials des Oekosystems Erde f\u00fcr<br \/>\nkommende Generationen ist die ETH Z\u00fcrich bestrebt, ihr Wissen und<br \/>\nK\u00f6nnen einzusetzen im Bewusstsein, dass auch n\u00f6tiger Verzicht ein<br \/>\nsch\u00f6pferischer Akt sein kann.&#187;<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Marianne K\u00fcnzle, Gentech-Kampagne Greenpeace Schweiz 079 \/ 410<br \/>\n76 48<\/p>\n<p>Greenpeace-Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrten 15-t\u00e4gigen Gentech-Weizen-Tour durch die Schweiz hat Greenpeace Stimmen gegen das geplante Gentech-Freiland-Experiment der ETH Z\u00fcrich in Lindau\/ZH gesammelt. 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