{"id":6879,"date":"2004-01-12T00:00:00","date_gmt":"2004-01-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6879\/affenhitze-im-sommer-katzenhagel-im-winter-uns-reichts-stoppt-avanti\/"},"modified":"2019-05-30T07:40:23","modified_gmt":"2019-05-30T05:40:23","slug":"affenhitze-im-sommer-katzenhagel-im-winter-uns-reichts-stoppt-avanti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6879\/affenhitze-im-sommer-katzenhagel-im-winter-uns-reichts-stoppt-avanti\/","title":{"rendered":"\u00abAffenhitze im Sommer, Katzenhagel im Winter. Uns reichts: Stoppt Avanti!\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><b>Heute morgen haben 20 vom Sturm vertriebene Tiere vor dem SVP-Sekretariat in Z\u00fcrich demonstriert. Ihr Protest richtet sich gegen den Klimawandel, der ihre Heimat zerst\u00f6rt und gegen die SVP-Vorreiterrolle in der aktuellen Verkehrspolitik. Die Tiere forderten Klimaschutz statt Strassen. Andernfalls m\u00fcsse die SVP ihre Auswanderung und Asylaufnahme in einem fremden Land organisieren. Als Vordenkerin der Avanti-Initiative und als Mitverantwortliche des Gegenvorschlags l\u00e4sst die SVP den Schweizer Klimaschutz zur Makulatur verkommen. Bei der Abstimmung am 8. Februar handelt es sich um ein rechts-b\u00fcrgerliches SVP-Asphaltbegehren in Reinkultur. Dieses w\u00fcrde die Schleusen f\u00fcr zus\u00e4tzlichen Schweizer CO2-Ausstoss \u00f6ffnen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. B\u00e4ren, Elstern, Enten, Fr\u00f6sche, M\u00e4use,<br \/>\nSchnecken und Schneehasen fanden sich heute morgen vor dem<br \/>\nSVP-Parteisekretariat in Z\u00fcrich ein. Auf den Plakaten war u.a. zu<br \/>\nlesen: \u00abKlimawandel zerst\u00f6rt unsere Heimat!\u00bb und \u00abSVP: Verhelft uns<br \/>\nzum Asyl!\u00bb.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dem Protest zugrunde liegt die Tatsache, dass<br \/>\ndie Schweiz besonders vom Klimawan-del betroffen ist. Die<br \/>\nTemperaturzunahme im letzten Jahrhundert war doppelt so hoch wie im<br \/>\nglobalen Durchschnitt. Die sichtbaren Folgen sind ungewohnte<br \/>\nHitzeperioden im Sommer, gefolgt von heftigen Winterst\u00fcrmen,<br \/>\nBergst\u00fcrzen, Waldbr\u00e4nden aber auch Lawinenkatastrophen und<br \/>\n\u00dcberschwemmungen. Die zu warmen Winter bringen die Tier- und<br \/>\nPflanzenwelt durcheinander und verschieben die Populationen in<br \/>\nh\u00f6here Lagen. In den letzten 50 Jahren stieg die Schneegrenze um<br \/>\n100 Meter.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Tiere forderten einen Schweizer Klimaschutz<br \/>\nmit Taten, bei dem der Strassenver-kehr als Hauptverantwortlicher<br \/>\nendlich Verantwortung \u00fcbernimmt. Das wichtigste Treibhausgas CO2<br \/>\nnimmt beim Verkehr noch immer zu &#8211; dies im Gegensatz zu anderen<br \/>\nBereichen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dazu der Greenpeace-Klimakampagner Cyrill<br \/>\nStuder: \u00abDie Tiere protestieren mit der Aktion gegen die Aussagen,<br \/>\ndass es sich bei der Abstimmung vom 8. Februar um eine ausgewogene<br \/>\nVorlage handelt, wie etwa vom Bundesrat behauptet. Vielmehr handelt<br \/>\nes sich um eine rechtsb\u00fcrgerliche Asphaltlogik, die die Handschrift<br \/>\nder SVP tr\u00e4gt und von dieser w\u00e4hrend Jahren gepusht wurde.\u00bb Diese<br \/>\ntriumphierte, als der bundesr\u00e4tliche Gegenvorschlag mit den<br \/>\nwichtigsten SVP-Forderungen erg\u00e4nzt wurde: \u00abDer heute beschlossene,<br \/>\nerg\u00e4nzte Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative ist das Resultat<br \/>\neiner von der SVP langfristig vorbereiteten Strategie in der<br \/>\nVerkehrspolitik.\u00bb (Medienmitteilung vom 22.10.2002). Ob Zufall oder<br \/>\nnicht: Neben dem Programm erinnert auch der Name des Pro-Komitees<br \/>\n&#8218;Ja zur Mobilit\u00e4t nach Mass&#8216; stark an das verkehrspolitische<br \/>\nSVP-Grundsatzpapier &#8218;Mobilit\u00e4t nach Mass&#8216; vom Juli 1999.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die SVP-Asphaltlogik \u00f6ffnet einem massiven<br \/>\nWachstum des Strassenverkehrs mit entsprechendem CO2-Ausstoss T\u00fcr<br \/>\nund Tor. Und dies, obwohl der Strassenverkehr bereits heute f\u00fcr gut<br \/>\nein Drittel des Schweizer CO2-Ausstosses verantwortlich ist. Der<br \/>\nverkehrsbedingte CO2-Ausstoss muss bereits ohne Asphaltphantasien<br \/>\nbis 2010 um knapp 15% gesenkt werden, damit die Schweizer<br \/>\nKlimaschutzziele erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace-Medienabteilung 01 447 41 11<\/p>\n<p>Cyrill Studer, Klima- und Verkehrskampagne 01 447 41 13<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute morgen haben 20 vom Sturm vertriebene Tiere vor dem SVP-Sekretariat in Z\u00fcrich demonstriert. 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