{"id":6881,"date":"2004-02-07T00:00:00","date_gmt":"2004-02-06T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6881\/weg-frei-fuer-einen-echten-klimaschutz\/"},"modified":"2019-05-30T07:40:26","modified_gmt":"2019-05-30T05:40:26","slug":"weg-frei-fuer-einen-echten-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6881\/weg-frei-fuer-einen-echten-klimaschutz\/","title":{"rendered":"Weg frei f\u00fcr einen echten Klimaschutz"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace ist hocherfreut. Das Schweizer Stimmvolk hat heute den Pl\u00e4nen f\u00fcr einen ungebremsten Ausbau der Strasseninfrastrukturen einen Riegel vorgeschoben und den Bau einer zweiten Gotthardr\u00f6hre abgelehnt. Der Versuch der Strassenbaulobby mit einigen Zugest\u00e4ndnissen f\u00fcr den Agglomerationsverkehr einen Freipass f\u00fcr einen ungehinderten Strassenausbau durchzuboxen, ist fehlgeschlagen. Der Weg ist nun frei, dass die Schweiz eine fortschrittliche Verkehrspolitik unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der eingegangenen Klimaschutzziele in Angriff nimmt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Der Bundesrat hat sich mit seiner<br \/>\nJa-Empfehlung ein bisschen gar schnell vor den Karren der Auto- und<br \/>\nStrassenlobby einspannen lassen &#8211; und prompt vom Schweizer Volk die<br \/>\nQuittung erhalten. Das Ergebnis ist ein Nein zu weiterem<br \/>\nStrassenverkehr. Und somit ein Nein zum relevantesten Treibhausgas<br \/>\nCO2. Der Verkehr geh\u00f6rt endlich in den Klimaschutz eingebunden!<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das Signal der Schweizer Bev\u00f6lkerung an die EU<br \/>\nist klar: An der G\u00fcterverlagerung gibt es nichts zu r\u00fctteln und der<br \/>\nZeitpunkt f\u00fcr Bern ist gekommen, dass Verkehrsverlagerungsgesetz<br \/>\nvoranzutreiben. Der Auftrag lautet: Bis im Jahre 2009 muss die Zahl<br \/>\nder LKW-Alpentransite auf j\u00e4hrlich h\u00f6chstens 650&#8217;000 reduziert<br \/>\nwerden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Greenpeace fordert, dass der Verkehr k\u00fcnftig in<br \/>\neiner umfassenden Klimaschutzpolitik st\u00e4rker eingebunden wird. Im<br \/>\nZentrum steht eine, noch in diesem Jahr einzuf\u00fchrende CO2-Abgabe.<br \/>\nDer Strassenverkehr muss sich sputen: Gem\u00e4ss CO2-Gesetz muss der<br \/>\nverkehrsbedingte CO2-Ausstoss bis in sechs Jahren massiv abnehmen<br \/>\nund 8% unter dem Stand von 1990 liegen. Die Zwischenbilanz 2002 ist<br \/>\nern\u00fcchternd: Gegen\u00fcber 1990 war ein Plus von 6.6% zu verzeichnen!<br \/>\nUm das CO2-Gesetz zu erf\u00fcllen, m\u00fcssen weitere Optionen<br \/>\nbaldm\u00f6glichst umgesetzt werden. Beispielsweise muss die Einf\u00fchrung<br \/>\neines Road Pricing auf \u00fcberlasteten Strecken zugunsten der<br \/>\nErweiterung und Verbesserung eines preisattraktiven \u00f6V-Netzes<br \/>\nverfolgt werden. Ausserdem hat der Schweizer Neuwagenpark im<br \/>\neurop\u00e4ischen Vergleich einen \u00fcberdurchschnittlich hohen<br \/>\nCO2-Ausstoss. Die eingeschlagenen CO2-Senkungsmassnahmen gehen zu<br \/>\nwenig weit und sind umgehend zu forcieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mit dem Abstimmungsergebnis ist der Auftrag an<br \/>\nBundesrat und Parlament klar: eine zukunftsf\u00e4hige Mobilit\u00e4t f\u00fcr das<br \/>\nWohlbefinden und die Gesundheit s\u00e4mtlicher BewohnerInnen in diesem<br \/>\nLand ist gefragt und ein Klimaschutz, der diesen Namen<br \/>\nverdient!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace ist hocherfreut. 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