{"id":6903,"date":"2003-09-11T00:00:00","date_gmt":"2003-09-10T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6903\/greenpeace-protest-gegen-schiff-mit-gentech-mais-aus-den-usa\/"},"modified":"2019-05-30T07:41:04","modified_gmt":"2019-05-30T05:41:04","slug":"greenpeace-protest-gegen-schiff-mit-gentech-mais-aus-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6903\/greenpeace-protest-gegen-schiff-mit-gentech-mais-aus-den-usa\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Protest gegen Schiff mit Gentech-Mais aus den USA"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace unterst\u00fctzt Umsetzung des Biosafety-Protokolls<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">W\u00e4hrend die USA auf der 5.<br \/>\nWTO-Ministerkonferenz in Canc\u00fan\/Mexiko die Entwicklungsl\u00e4nder unter<br \/>\nDruck setzen, ihre M\u00e4rkte weiter f\u00fcr US-amerikanische und<br \/>\ngenmanipulierte Produkte zu \u00f6ffnen, protestiert Greenpeace gegen<br \/>\nein Schiff mit genmanipuliertem Mais aus den USA. Es ist die erste<br \/>\nEinfuhr von Gen-Mais nach Mexiko seit dem gestrigen Inkrafttreten<br \/>\ndes Cartagena-Protokolls zur biologischen Sicherheit<br \/>\n(Biosafety-Protokoll). Dieses Abkommen erlaubt es den L\u00e4ndern<br \/>\nausdr\u00fccklich, die Einfuhr genmanipulierter Organismen zum Schutz<br \/>\nder Umwelt und der Verbraucher zu verbieten. Veracruz\/Mexiko. Zwei<br \/>\nGreenpeace-Aktivisten haben sich an die Ankerkette des Schiffes<br \/>\n\u00abIfan Altamira\u00bb gekettet und ein Transparent \u00abFree people from<br \/>\nforced trade\u00bb (Befreit die Menschen von aufgezwungenem Handel)<br \/>\nentrollt. Die \u00abIfan Altamira\u00bb hat 40.000 Tonnen mit Gentechnik<br \/>\nverunreinigten Mais aus den USA geladen, die sie nach<br \/>\nVeracruz\/Mexiko bringen soll. Greenpeace unterst\u00fctzt mit dem<br \/>\nProtest das Recht der Regierung Mexikos, die Schiffsladung Gen-Mais<br \/>\nauf Basis des Biosafety-Protokolls zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00abHier herrscht Alarmstufe Eins. Der als<br \/>\nBilligware nach Mexiko importierte Gen-Mais muss sofort gestoppt<br \/>\nwerden und an den Absender USA zur\u00fcck gehen\u00bb, sagt Ulrike Brendel,<br \/>\nGentechnik-Expertin von Greenpeace in Canc\u00fan. \u00abEs ist<br \/>\nunverantwortlich, Mexikos Maisvielfalt und eines der weltweit<br \/>\nwichtigsten Nahrungsmittel der Verschmutzung durch Gen-Mais Preis<br \/>\nzu geben. Dabei geht es nicht nur um die Umwelt, sondern auch um<br \/>\ndie Kultur und die Lebensgrundlage der mexikanischen Bauern\u00bb, sagt<br \/>\nUlrike Brendel.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mit in Krafttreten des Biosafety-Protokolls am<br \/>\n11. September 2003 verpflichten sich die L\u00e4nder, Ma\u00dfnahmen zu<br \/>\nergreifen, um die Umwelt, die biologische Vielfalt und die<br \/>\nmenschliche Gesundheit vor den Gefahren der Gentechnik zu sch\u00fctzen.<br \/>\nObwohl Mexiko das Protokoll ratifiziert hat, gelangen immer noch<br \/>\nBilligimporte mit keimf\u00e4higen, genmanipulierten Mais aus den USA<br \/>\nnach Mexiko. In Mexiko, dem Land mit der gr\u00f6\u00dften Maisvielfalt, ist<br \/>\nder Anbau von Gen-Mais verboten. Dennoch wurden 2001 in dem<br \/>\nmexikanischen Bundesstaat Oaxaca traditionelle Maissorten gefunden,<br \/>\ndie gentechnisch verunreinigt sind.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00abJetzt ist es amtlich, das Biosafety-Protokoll<br \/>\ngibt den L\u00e4ndern die rechtliche Grundlage, die Umwelt und die<br \/>\nVerbraucher zu sch\u00fctzen und den Import von genmanipulierten<br \/>\nProdukten zu verbieten. Doch jetzt m\u00fcssen die L\u00e4nder auch Taten<br \/>\nfolgen lassen. Mexiko muss Verantwortung zeigen und den Import von<br \/>\nGen-Mais sofort stoppen\u00bb, fordert Brendel.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Bei der WTO-Ministerkonferenz sind die<br \/>\nAuswirkungen des so genannten \u00abfreien\u00bb Handels auf die<br \/>\nLandwirtschaft eines der umstrittensten Themen. Dabei besteht ein<br \/>\ntiefer Konflikt zwischen den Industrienationen und den so genannten<br \/>\nEntwicklungsl\u00e4ndern. Dabei nutzen die USA die WTO, um die<br \/>\nGentechnik in Europa, aber auch weltweit, durchzusetzen. Am 29.<br \/>\nAugust 2003 hat die USA offiziell bei der WTO Klage gegen den<br \/>\nAnbaustopp genmanipulierter Pflanzen in der EU erhoben. \u00a0 \u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Canc\u00fan: Ulrike Brendel, Gentechnik-Expertin (+52) 998<br \/>\n1075998<\/p>\n<p>oder Pressesprecherin Carmen Ulmen, Tel. (+52) 998 1075981<\/p>\n<p>Schweiz: Bruno Heinzer 079 400 88 31<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace unterst\u00fctzt Umsetzung des Biosafety-Protokolls W\u00e4hrend die USA auf der 5. 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