{"id":6918,"date":"2003-07-20T00:00:00","date_gmt":"2003-07-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6918\/greenpeace-aktion-in-genf-usa-benuetzen-wto-fuer-krieg-gegen-konsumenten-und-biosicherheit\/"},"modified":"2019-05-30T07:41:28","modified_gmt":"2019-05-30T05:41:28","slug":"greenpeace-aktion-in-genf-usa-benuetzen-wto-fuer-krieg-gegen-konsumenten-und-biosicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6918\/greenpeace-aktion-in-genf-usa-benuetzen-wto-fuer-krieg-gegen-konsumenten-und-biosicherheit\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Aktion in Genf: USA ben\u00fctzen WTO f\u00fcr Krieg gegen Konsumenten und Biosicherheit"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace-AktivistInnen haben heute vor dem Hauptsitz der Welthandelsorganisation WTO gegen die Gentech-Zw\u00e4ngerei der USA protestiert. Hintergrund ist die Tagung des WTO-Schiedsgerichtes, das m\u00f6glicherweise die US-Klage gegen das faktische Gentech-Moratorium der EU traktandiert.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Genf. <\/span><span class=\"text\"> 40 Greenpeace-AktivistInnen aus sieben verschiedenen L\u00e4ndern haben am WTO-Hauptsitz in Genf die Firmenschilder der World Trade Organisation durch \u00abWorld Transgenic Order\u00bb ersetzt. Als Uncle Sams verkleidete AktivistInnen steckten andere mit der Aufschrift \u00abThe Right to say no!\u00bb in Zwangsjacken und \u00fcbersch\u00fctteten sie mit US-\u00abGentech\u00bbMais. Greenpeace protestiert damit gegen die Gentech-Zw\u00e4ngerei der USA. \u00abDie WTO wird von den USA eingespannt, um KonsumentInnen Gentech-Food aufzuzwingen. Die Absicht der US-Beschwerde ist eine Unterminierung von legitimen, demokratisch beschlossenen Gesetzgebungen zum Schutz vor m\u00f6glichen negativen Auswirkungen genmanipulierter Organismen (GMO). Die USA wollen der Welt damit drohen, dass jede gesetzliche Regulierung von GMO Handelssanktionen nach sich ziehen kann\u00bb, sagt Greenpeace-Gentech-Experte Bruno Heinzer.<\/p>\n<p> Der Handelskrieg widerspiegelt die fragw\u00fcrdige Funktion der WTO: klare Favorisierung von reinen Industrie-Interessen auf Kosten von internationalen Umwelt- und Konsumentenanliegen. Die USA lancierten die Klage im Vorfeld der endg\u00fcltigen Ratifikation des Cartagena-Biosafety-Protokolls, der Biodiversit\u00e4ts-Konvention \u00fcber Biosicherheit. In diesem UNO-Abkommen verpflichten sich die Staaten zur Anerkennung des Vorsorgeprinzips im Umgang mit GMO. Einzelne Staaten haben damit das Recht, den Handel mit genmanipulierten Organismen zu regulieren oder diese abzulehnen, wenn eine Gefahr f\u00fcr die Umwelt und f\u00fcr die menschliche Gesundheit nicht ausgeschlossen werden kann. \u00abDieses international eingebundene Vorsorgeprinzip darf nicht durch private Wirtschaftsinteressen der in Schwierigkeiten steckenden Gentech-Industrie unterwandert werden\u00bb, so Bruno Heinzer weiter. \u00abEs ist von fundamentaler Bedeutung, dass die Regierungen das Recht behalten, den Gebrauch von GMO gesetzlich zu regeln &#8211; beispielsweise mit Kennzeichungsvorschriften, Verboten und Massnahmen, um Gentech-Kontaminationen zu verhindern.\u00bb<\/p>\n<p> Heinzer sagt weiter: \u00abDie WTO ist die falsche Instanz f\u00fcr Umweltfragen. Sie muss daran gehindert werden, ihre eigene Weltordnung durchzusetzen und damit die diesen Bereich abdeckenden UNO-Abkommen wie das Biosafety-Protokoll sowie nationale Gesetzgebungen zu unterwandern\u00bb.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Gentech-Kampagne Greenpeace Schweiz 079 \/ 400 88 31<br \/>Greenpeace-Medienabteilung 01 \/ 447 41 11 <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace-AktivistInnen haben heute vor dem Hauptsitz der Welthandelsorganisation WTO gegen die Gentech-Zw\u00e4ngerei der USA protestiert. 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