{"id":6922,"date":"2003-07-21T00:00:00","date_gmt":"2003-07-20T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6922\/eth-zwaengerei-mit-gentech-weizen-nimmt-kein-ende-gesuch-erneut-beim-buwal-aufgelegt\/"},"modified":"2019-05-30T07:41:34","modified_gmt":"2019-05-30T05:41:34","slug":"eth-zwaengerei-mit-gentech-weizen-nimmt-kein-ende-gesuch-erneut-beim-buwal-aufgelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6922\/eth-zwaengerei-mit-gentech-weizen-nimmt-kein-ende-gesuch-erneut-beim-buwal-aufgelegt\/","title":{"rendered":"ETH-Zw\u00e4ngerei mit Gentech-Weizen nimmt kein Ende: Gesuch erneut beim BUWAL aufgelegt"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit heutigem Datum wird das Gesuch der ETH f\u00fcr einen Freilandversuch mit Gentech-Weizen in Lindau erneut beim BUWAL zur Einsicht aufgelegt. Dies obwohl die ETH-Verantwortlichen gegen\u00fcber dem UVEK und der \u00d6ffentlichkeit mehrfach beteuert hatten, der Versuch m\u00fcsse zwingend dieses Jahr stattfinden, sonst k\u00f6nne er \u00fcberhaupt nicht mehr durchgef\u00fchrt werden. Die ETH schl\u00e4gt nicht nur ihre eigenen Worte in den Wind, sondern auch die mannigfachen Vorbehalte von Anwohnern, Bauern, Umweltsch\u00fctzern und Konsumentenvertretern. Diese werden sich jedoch auch gegen diesen dritten Versuch der ETH, ihr riskantes und \u00fcberfl\u00fcssiges Gentech-Experiment durchzuzw\u00e4ngen, zur Wehr setzen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich\/Bern. Mit der heutigen Publikation des<br \/>\nerneuerten ETH-Gesuchs beginnt der Kampf um die von der ETH bereits<br \/>\nf\u00fcr 2001 geplante Aussaat von Gentech-Weizen mitten im<br \/>\nLandwirtschaftsgebiet der Gemeinde Lindau\/ZH von vorn. Obwohl die<br \/>\nSchweizer Landwirtschaft und die Brot- und Pasta-Produzenten nicht<br \/>\nden geringsten Bedarf nach Gentech-Weizen versp\u00fcren und sich sogar<br \/>\nin den Gentech-Hochburgen Kanada und USA erbitterter und breiter<br \/>\nWiderstand gegen den geplanten Anbau von Gentech-Weizen regt,<br \/>\nscheut die ETH weder durchsichtige Tricks noch (\u00f6ffentliche)<br \/>\nMittel, um ihr Gentech-Experiment durchzuzw\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Das neue Kaninchen aus dem ETH-Zauberzylinder: Das Experiment<br \/>\nmuss jetzt aus \u00abforschungspolitischen Gr\u00fcnden\u00bb stattfinden. Zuvor<br \/>\nhatten es die ETH-Verantwortlichen nacheinander als<br \/>\nAnwendungsforschung, Grundlagenforschung oder Risikoforschung zu<br \/>\nverkaufen versucht, je nachdem aus welcher Richtung der Wind gerade<br \/>\nwehte&#8230;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die ETH auf der einen Seite die Opponenten des Versuchs<br \/>\nmit einem Mediationsversuch einzulullen versuchte, trieb sie<br \/>\ngleichzeitig das erneute Freisetzungsgesuch mit Volldampf voran.<br \/>\nSie hat in Wirklichkeit nie eine Sekunde daran gedacht, das<br \/>\numstrittene Experiment zur\u00fcckzuziehen, sondern hat beim UVEK am 3.<br \/>\nApril 2003 sogar eine Verk\u00fcrzung der Behandlungsfrist von 90 auf 60<br \/>\nTage beantragt und am 26. Juni 2003 eine neue Fassung des Gesuchs<br \/>\neingereicht.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst ist die simplizistische Formel der Gentechniker, 1 Gen =<br \/>\n1 Protein = 1 Eigenschaft, widerlegt. Was wirklich im komplexen<br \/>\nRegulationsnetzwerk zwischen DNA, RNA und Proteinen geschieht,<br \/>\nweiss keiner. Solche genmanipulierten Wundert\u00fcten in das \u00e4usserst<br \/>\nfragile \u00d6kosystem einzubringen, ist verantwortungslos. Zudem macht<br \/>\ndas Gentech-Experiment \u00f6kologisch und landwirtschaftlich keinen<br \/>\nSinn. Stinkbrand ist, wie auch die Eidgen\u00f6ssische Fachkommission<br \/>\nf\u00fcr Biosicherheit EFBS festgehalten hat, mit biologischen Methoden<br \/>\nproblemlos beizukommen. Und in einem landwirtschaftlichen Umfeld,<br \/>\ndas auf \u00f6kologische L\u00f6sungen setzt, ist ein Gentech-Freilandversuch<br \/>\nmit unserem Brotgetreide Weizen schlicht und einfach fehl am Platz.<br \/>\nGreenpeace wird sich weiterhin mit Nachdruck f\u00fcr eine gentechfreie<br \/>\nSchweiz einsetzen und hofft, dass das BUWAL den Mut hat, den Antrag<br \/>\nwie beim ersten Anlauf im November 2001, zur\u00fcckzuweisen. Das<br \/>\nBundesamt ist aufgrund der Entscheide des Bundesgerichtes und des<br \/>\nUVEK nicht mehr an die Meinung des Departementes Leuenberger<br \/>\ngebunden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Gentech-Kampagne Greenpeace Schweizb 079 \/ 400 88<br \/>\n31<\/p>\n<p>Greenpeace-Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit heutigem Datum wird das Gesuch der ETH f\u00fcr einen Freilandversuch mit Gentech-Weizen in Lindau erneut beim BUWAL zur Einsicht aufgelegt. 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