{"id":6928,"date":"2003-04-15T00:00:00","date_gmt":"2003-04-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6928\/greenpeace-aktion-am-rheinfall-fuer-demokratie-und-atommuell-vermeidung\/"},"modified":"2019-05-30T07:41:44","modified_gmt":"2019-05-30T05:41:44","slug":"greenpeace-aktion-am-rheinfall-fuer-demokratie-und-atommuell-vermeidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6928\/greenpeace-aktion-am-rheinfall-fuer-demokratie-und-atommuell-vermeidung\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Aktion am Rheinfall: F\u00fcr Demokratie und Atomm\u00fcll-Vermeidung"},"content":{"rendered":"<p><b>Auch nach 34 Jahren Atomkraft haben die schweizerischen AKW-Betreiber keine L\u00f6sung f\u00fcr die Entsorgung des Atomm\u00fclls. Die Atomindustrie konzentriert sich jetzt auf die Region Z\u00fcrich\/Schaffhausen als m\u00f6glichen Atomm\u00fclllager-Standort. \u00abAtomm\u00fcll \u2013 wohin?\u00bb, lautet die Frage auf einem Transparent, das Greenpeace-AktivistInnen heute an dem markanten Felsen mitten im Rheinfall angebracht haben. Nur mit der Annahme der beiden \u00abStrom ohne Atom\u00bb-Initiativen am 18. Mai wird die demokratische Mitentscheidung der Kantone und Gemeinden in der Bundesverfassung verankert und das weitere Anwachsen des Atomm\u00fcll-Berges gestoppt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Neuhausen\/Rheinfall. Hochradioaktive Atomabf\u00e4lle sind heute das Gefahrengut mit der gr\u00f6ssten sch\u00e4dlichen Langzeitwirkung. Darum sollen Atomm\u00fcll-Lager tief im Boden gebaut werden. Ob sie allerdings \u00fcber eine Million Jahre dicht bleiben und die schleichende Ausbreitung der Radioaktivit\u00e4t verhindern, kann kein Mensch mit Sicherheit voraussagen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Seit 1972 sucht die Nationale Genossenschaft f\u00fcr die Endlagerung der radioaktiven Abf\u00e4lle (Nagra) erfolglos nach Standorten f\u00fcr Atomm\u00fcll-Lager. Im Z\u00fcrcher Weinland und im Kanton Schaffhausen hatte die Atomm\u00fcll-Agentur der schweizerischen Atomwirtschaft mehrere Gemeinden auf ihrer Liste. Sie konzentriert sich nun aber voll auf Standort Benken\/ZH und den Opalinus-Ton als Wirtsgestein. Im M\u00e4rz 2003 strich das Parlament das Vetorecht der Kantone. Gem\u00e4ss dem neuen Kernenergiegesetz (KEG) k\u00f6nnen Berner Atom-V\u00f6gte den Lager-Standort k\u00fcnftig diktieren. Die betroffene Bev\u00f6lkerung wird entm\u00fcndigt und kann nicht mehr demokratisch mitentscheiden.Mit ihrer Aktion weisen die Greenpeace-AktivistInnen darauf hin, dass nur mit der Annahme der \u00abStrom ohne Atom\u00bb-Initiative das Mitentscheidungsrecht der Kantone und Gemeinden bei Atomm\u00fcll-Lagern in der Bundesverfassung verankert werden kann.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Atomm\u00fcll entsteht bei der Atomstrom-Produktion in Atomkraftwerken als unvermeidliches Abfallprodukt. Der hochradioaktive Abfall strahlt Millionen von Jahre weiter. Strahlenabf\u00e4lle sind eine grosse Gefahr f\u00fcr die nachkommenden Generationen. Je l\u00e4nger die Atomkraftwerke weiter laufen, desto gr\u00f6sser wird der Abfallberg. Die Atom-Manager wollen ihre Atomm\u00fcll-Fabriken 60 Jahre oder l\u00e4nger betreiben. Mit ihrer Aktion machen die Greenpeace-AktivistInnen darauf aufmerksam, dass mit der Annahme der \u00abStrom ohne Atom\u00bb-Initiative die Betriebsdauer auf 30 Jahre beschr\u00e4nkt und dadurch auch die Menge des gef\u00e4hrlichen Atomm\u00fclls auf die H\u00e4lfte vermindert w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Leo Scherer, Atom-Kampagne Greenpeace 01 \/ 447 41 23 Greenpeace-Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch nach 34 Jahren Atomkraft haben die schweizerischen AKW-Betreiber keine L\u00f6sung f\u00fcr die Entsorgung des Atomm\u00fclls. 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