{"id":6934,"date":"2003-04-21T00:00:00","date_gmt":"2003-04-20T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6934\/greenpeace-verschenkt-100000-kuesse-fuer-ein-ja-zum-atomausstieg\/"},"modified":"2019-05-30T07:41:54","modified_gmt":"2019-05-30T05:41:54","slug":"greenpeace-verschenkt-100000-kuesse-fuer-ein-ja-zum-atomausstieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6934\/greenpeace-verschenkt-100000-kuesse-fuer-ein-ja-zum-atomausstieg\/","title":{"rendered":"Greenpeace verschenkt 100&#8217;000 K\u00fcsse f\u00fcr ein Ja zum Atomausstieg"},"content":{"rendered":"<p><b>Ein K\u00fcsschen in Ehren kann niemand verwehren; Greenpeace verteilt sogar deren 100&#8217;000. MitarbeiterInnen der Umweltorganisation beginnen heute in Bern ihre Kussaktion f\u00fcr ein zweifaches Ja zu den beiden Atominitiativen. Alexander Tsch\u00e4pp\u00e4t (Nationalrat und Gemeinderat Bern) unterst\u00fctzt beim Auftakt dieser dreiw\u00f6chigen Kampagne die Aktivistinnen. F\u00fcr die Greenpeace-MitarbeiterInnen heisst es ab sofort: Auf die Strasse statt ins B\u00fcro!<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Bern\/Z\u00fcrich. Der 18. Mai 2003 ist ein ausserordentlich wichtiges Datum f\u00fcr die Schweizer Bev\u00f6lkerung und eine grosse Herausforderung f\u00fcr Greenpeace. JedeR Stimmberechtigte erh\u00e4lt die Chance, f\u00fcr eine Schweizer Energiepolitik zu stimmen, die auf Nachhaltigkeit und Sicherheit f\u00fcr Mensch und Umwelt setzt. Darum legt die gesamte Greenpeace-Belegschaft auf diesen Urnengang hin ihre Arbeit beiseite und begibt sich auf die Strasse. Die Greenpeace MitarbeiterInnen werden in den kommenden Tagen Rubbelkarten verteilen. Der Gewinn f\u00fcr die Personen, die zwei Mal Ja stimmen werden, ist ein Kuss von Greenpeace. PassantInnen werden ausserdem mit s\u00fcss-leckeren Schleckstengeln verz\u00fcckt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00abEs gibt keinen Grund, an einer hochriskanten Technologie festzuhalten, die t\u00e4glich mehrere Millionen Liter radioaktives Abwasser ins Meer pumpt, und die Material herstellt, das beim Bau von Atomwaffen und bei der Herstellung von Uranmunition benutzt wird. Ein Atomausstieg setzt also auch ein Zeichen f\u00fcr den Frieden\u00bb, sagt Greenpeace-Pressesprecher Yves Zenger. Drei von f\u00fcnf Schweizer Atomkraftwerken (AKW) geh\u00f6ren zu den \u00e4ltesten der Welt und sind auch besonders verletzliche Ziele von Terror oder Sabotage. In den USA wurden Reaktoren dieses Typs schon lange abgeschaltet. AKW produzieren eine riesige Menge Atomm\u00fcll. Der strahlende M\u00fcllberg w\u00e4chst und w\u00e4chst, und niemand will ihn lagern. Ein \u00absicheres\u00bb Endlager f\u00fcr Strahlenm\u00fcll wird es niemals geben, auch wenn die Atomindustrie mittlerweile mit \u00fcber 100 potenziellen Endlager-Standorten in der Schweiz lieb\u00e4ugelt. Der Ausstieg verhindert ein weiteres Anwachsen des Atomm\u00fcllbergs. Der stufenweise Ausstieg bis 2014 garantiert genug Strom und saubere Energietr\u00e4ger wie Wind und Sonne. Dass sich ein Ausstieg lohnt, zeigt das Beispiel Deutschlands. Die Branchen Umwelttechnik und erneuerbare Energie sind seit dem Atomausstiegs-Beschluss sprunghaft gewachsen und besch\u00e4ftigen schon jetzt mehr ArbeitnehmerInnen als die Atom- und Kohleindustrie zusammen. Und Weiterbetrieb und Neubau von AKW kosten doppelt soviel wie der Atomausstieg.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Mehrheit der europ\u00e4ischen L\u00e4nder haben die Gefahr erkannt, die von der Atomenergie ausgeht. Insgesamt 23 europ\u00e4ische L\u00e4nder sagen dem Atomstrom adieu. In einer k\u00fcrzlich publizierten repr\u00e4sentativen Umfrage der EU haben die EU-B\u00fcrgerInnen die Atomenergie als gr\u00f6sste Umwelt-Bedrohung wahrgenommen.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace-Medienabteilung, Tel. Nr. 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein K\u00fcsschen in Ehren kann niemand verwehren; Greenpeace verteilt sogar deren 100&#8217;000. MitarbeiterInnen der Umweltorganisation beginnen heute in Bern ihre Kussaktion f\u00fcr ein zweifaches Ja zu den beiden Atominitiativen. 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