{"id":6940,"date":"2003-02-13T00:00:00","date_gmt":"2003-02-12T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6940\/ausgraben-und-zwar-subito\/"},"modified":"2019-05-30T07:42:04","modified_gmt":"2019-05-30T05:42:04","slug":"ausgraben-und-zwar-subito","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6940\/ausgraben-und-zwar-subito\/","title":{"rendered":"Ausgraben und zwar subito!"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Chemiem\u00fclldeponie Roemisloch leckt. Im Dezember 2002 kam es zu einem Vorfall, bei dem farbiges und stinkendes Wasser aus der Deponie austrat, das sich seither in einem T\u00fcmpel am Ende der Deponie ansammelt. Die Interessensgemeinschaft Deponiesicherheit Region Basel (IG DRB) ist aber nicht mehr als zu einer Alibil\u00f6sung nach dem Motto \u00abAus den Augen, aus dem Sinn\u00bb bereit. Mittels eines Abflusses soll der T\u00fcmpel entleert und direkt in den Bach eingeleitet werden. Das Fazit von Greenpeace lautet: V\u00f6llig ungen\u00fcgend. Das \u00dcbel muss an den Ursachen gepackt werden. Die Chemiem\u00fclldeponie muss ausgegraben und sachgerecht entsorgt werden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Basel. W\u00e4hrend der grossen Regenf\u00e4lle im<br \/>\nDezember 2002 trat aus der Chemiem\u00fclldeponie Roemisloch im<br \/>\nels\u00e4ssischen Neuwiller, direkt an der Grenze zum schweizerischen<br \/>\nAllschwil, farbiges und stinkendes Wasser aus und verseuchte die<br \/>\nUmgebung. Heute gab die IG DRB ihre Gegenmassnahmen gegen das<br \/>\nverseuchte Wasser aus der Chemiem\u00fclldeponie Roemisloch bekannt. Die<br \/>\nvorgeschlagenen Massnahmen sind v\u00f6llig ungen\u00fcgend. Auch die<br \/>\nGemeinde Allschwil bezeichnet dieses Vorhaben als Augenwischerei.<br \/>\nEs ist h\u00f6chste Zeit, dass die Ursache des Problems gel\u00f6st<br \/>\nwerden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In der Region Basel gibt es zahlreiche<br \/>\nDeponien. Die Gr\u00f6sste befindet sich in Bonfol im Jura. Die Deponien<br \/>\nsind S\u00fcnden der Vergangenheit. Gem\u00e4ss heutigen Kenntnissen h\u00e4tten<br \/>\nsie nie erstellt werden d\u00fcrfen. Welche Folgen diese f\u00fcr die Umwelt<br \/>\nhaben, ist nicht absch\u00e4tzbar, weil h\u00e4ufig nicht mal die toxische<br \/>\nWirkung der Einzelkomponenten restlos gekl\u00e4rt ist, geschweige denn<br \/>\ndie Wirkung von komplexen Gemischen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In der IG DRB sitzen Novartis International AG,<br \/>\nCiba Spezialit\u00e4tenchemie AG, F. Hoffmann-La-Roche AG, Clariant AG,<br \/>\nRohner AG, SF-Chem AG und Syngenta Crop Protection AG. Novartis<br \/>\nalleine hat letztes Jahr vor Aussch\u00fcttung der Dividenden einen<br \/>\nGewinn von mehr als 6,5 Milliarden Franken erwirtschaftet. Die<br \/>\nTotalsanierung aller Deponien der Region ohne Bonfol wird auf etwa<br \/>\n100 Millionen Franken gesch\u00e4tzt &#8211; ein Klecks f\u00fcr den Multi.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Greenpeace fordert Taten statt Worte: Einzig<br \/>\ndas Ausheben s\u00e4mtlicher Chemiem\u00fclldeponien in der Region Basel,<br \/>\ninklusive der Deponie in Bonfol, und eine Entsorgung nach neuestem<br \/>\nStand der Technik kann das Problem der schleichenden Verseuchung<br \/>\nder Umgebung l\u00f6sen. Das aktuelle Deponieleck zeigt einmal mehr, wie<br \/>\ndringlich die Erarbeitung und Umsetzung eines Fahrplans zur<br \/>\nAusgrabung der Deponien durch die IG DRB ist.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Wangpo Tethong, Pressesprecher: 01 447 41 54<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Chemiem\u00fclldeponie Roemisloch leckt. 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