{"id":6952,"date":"2003-03-10T00:00:00","date_gmt":"2003-03-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6952\/terrorgefahr-in-atomkraftwerken-greenpeace-reicht-auf-bitte-des-uvek-sicherheitsrelevante-daten-ein\/"},"modified":"2019-05-30T07:42:23","modified_gmt":"2019-05-30T05:42:23","slug":"terrorgefahr-in-atomkraftwerken-greenpeace-reicht-auf-bitte-des-uvek-sicherheitsrelevante-daten-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6952\/terrorgefahr-in-atomkraftwerken-greenpeace-reicht-auf-bitte-des-uvek-sicherheitsrelevante-daten-ein\/","title":{"rendered":"Terrorgefahr in Atomkraftwerken: Greenpeace reicht auf Bitte des UVEK sicherheitsrelevante Daten ein"},"content":{"rendered":"<p><b>Atomkraftwerke sind potenzielle Terrorziele: Im letzten September stellte Greenpeace beim AKW Beznau schwere Sicherheits-M\u00e4ngel fest und erhob Aufsichtsbeschwerde gegen das Bundesamt f\u00fcr Energie BFE. Nach f\u00fcnf Monaten verneint das Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK nun zwar eine Pflichtverletzung, bittet aber Greenpeace, sicherheitsrelevante Unterlagen zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Bundesrat Samuel Schmid z\u00e4hlte k\u00fcrzlich in einem Zeitungsinterview zu den \u00abbesonders verletztlichen Zielen\u00bb auch \u00abjene, bei denen Angriffe schwere Sch\u00e4den hervorrufen k\u00f6nnten, wie Kernkraftwerke\u00bb. Sogar deren vorsorgliche Ausserbetriebnahme schliesst der Bundesrat im Falle einer dramatischen Verschlechterung der sicherheitspolitischen Lage nicht aus.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Doch noch Brisanz erh\u00e4lt nun die Aktion \u00abNotfall\u00fcbung\u00bb vom 5. September 2002: Greenpeace-AktivistInnen verlegen nachts unbemerkt einige hundert Meter Draht, bringen an empfindlichen Stellen harmlose Rauchpetarden an, die sie am Morgen fernz\u00fcnden. Gleichzeitig fahren sie mit einem Lastwagen ungehindert und unkontrolliert bis vors Werktor, z\u00fcnden auch hier Rauchpetarden. Sie machen damit auf die Gefahren der Atomkraftwerke aufmerksam, falls diese zum Ziel eines Terrorangriffes w\u00fcrden. Das f\u00fcr die Sicherung der Atomkraftwerke verantwortliche BFE verneint umgehend und ohne genaue Pr\u00fcfung, dass ein Angriff nach diesem Szenario (Lastwagen-Bombe, Unterbrechung der Notstrom- und K\u00fchlwasserversorgung) eine Atomkatastrophe bewirken k\u00f6nnte, und bezeichnet die Bewachung als ausreichend. Daraufhin erhebt Greenpeace beim UVEK Aufsichtsbeschwerde gegen das BFE und wirft diesem vor, es nehme die aufgedeckten Sicherungsl\u00fccken auf die leichte Schulter.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">F\u00fcnf Monate sp\u00e4ter verneint nun das UVEK zwar eine Pflichtverletzung, ersucht Greenpeace aber gleichzeitig um Mithilfe. Die Umweltorganisation soll ihre im Zusammenhang mit der \u00abNotfall\u00fcbung Beznau\u00bb gesammelten Unterlagen und Beobachtungen dem BFE zur Verf\u00fcgung stellen, denn \u00abklarerweise (h\u00e4tten) s\u00e4mtliche mit der Aufsicht der Kernanlagen betrauten Beh\u00f6rden ein Interesse daran, sicherheitsrelevante Informationen zu erlangen. Greenpeace wird deshalb gebeten, die entsprechenden Unterlagen beim BFE (Sektion Kernenergie zHv. Herrn Wieland) einzureichen, damit diese in die laufende Pr\u00fcfung der Vorf\u00e4lle miteinbezogen werden k\u00f6nnen\u00bb. Greenpeace hat die Unterlagen jetzt eingereicht. Nun muss das BFE dem UVEK \u00abinnert zwei Monaten einen kurzen Bericht \u00fcber die Bewertung der Greenpeace-Unterlagen\u00bb erstatten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Leo Scherer, Atom-Kampagne Greenpeace Schweiz 01 \/ 447 41 23 Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Atomkraftwerke sind potenzielle Terrorziele: Im letzten September stellte Greenpeace beim AKW Beznau schwere Sicherheits-M\u00e4ngel fest und erhob Aufsichtsbeschwerde gegen das Bundesamt f\u00fcr Energie BFE. 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