{"id":6956,"date":"2002-12-19T00:00:00","date_gmt":"2002-12-18T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6956\/anwohnerinnen-und-greenpeace-rekurrieren-gegen-freisetzungsentscheid-von-gentech-weizen-in-lindau\/"},"modified":"2019-05-30T07:42:31","modified_gmt":"2019-05-30T05:42:31","slug":"anwohnerinnen-und-greenpeace-rekurrieren-gegen-freisetzungsentscheid-von-gentech-weizen-in-lindau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6956\/anwohnerinnen-und-greenpeace-rekurrieren-gegen-freisetzungsentscheid-von-gentech-weizen-in-lindau\/","title":{"rendered":"AnwohnerInnen und Greenpeace rekurrieren gegen Freisetzungsentscheid von Gentech-Weizen in Lindau"},"content":{"rendered":"<p><b>Aus Protest gegen den heutigen Entscheid, dem Anbau von Gentech-Weizen an der ETH-Forschungsanstalt in Lindau\/ZH gr\u00fcnes Licht zu erteilen, sind Greenpeace-AktivistInnen der Hochschule aufs Dach gestiegen. Ein riesiges Banner \u00abKein ETH-Gentech-Weizen in Lindau\u00bb prangt von der Kuppel des ETH-Hauptgeb\u00e4udes in Z\u00fcrich. Die Zw\u00e4ngerei der Gentech-Forscher wird nun belohnt: Das UVEK hatte den urspr\u00fcnglich ablehnenden BUWAL-Entscheid gekippt und das Umweltamt zur heutigen Bewilligung gezwungen. Dass der Schutz von Umwelt, Gesundheit und \u00f6kologischer Landwirtschaft zu Gunsten eines fragw\u00fcrdigen und \u00fcberfl\u00fcssigen Experiments aufs Spiel gesetzt wird, ist nicht akzeptabel. AnwohnerInnen von Lindau und Greenpeace rekurrieren nun deshalb gegen den BUWAL-Entscheid.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Direkt betroffene AnwohnerInnen, die<br \/>\nsich bereits zu Beginn des ETH-Projektes in der Arbeitsgruppe<br \/>\n\u00abLindau gegen Gentech-Weizen\u00bb zusammengeschlossen hatten, werden<br \/>\nmit Unterst\u00fctzung von Greenpeace beim UVEK gegen den<br \/>\nFreilandversuch Beschwerde einreichen. Annette Jenny-K\u00fcmin aus<br \/>\nLindau bemerkt: \u00abVor gut einem Jahr freuten wir uns \u00fcber den<br \/>\nweitsichtigen, umwelt- und gesundheitsfreundlichen Entscheid des<br \/>\nBUWAL. Nun werden all die Beweggr\u00fcnde, die damals zum Nein gef\u00fchrt<br \/>\nhaben, pl\u00f6tzlich anders interpretiert und ausser Acht gelassen. Das<br \/>\nverstehen wir nicht und deshalb wehren wir uns dagegen\u00bb.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00abMit dem heutigen Entscheid soll die T\u00fcr zum<br \/>\nGentech-Anbau aufgestossen werden\u00bb, sagt Bruno Heinzer von<br \/>\nGreenpeace. \u00abWir werden unsere Mittel aussch\u00f6pfen, um die<br \/>\nFreisetzung von Gentech-Pflanzen zu verhindern und Bev\u00f6lkerung und<br \/>\nUmwelt vor den unabsehbaren Auswirkungen zu sch\u00fctzen. Solche<br \/>\nExperimente gef\u00e4hrden auch die Marktchancen der Schweizer<br \/>\nLandwirtschaft. Sie geh\u00f6ren ins Labor und nicht aufs Feld.\u00bb<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In einer Zeit, in der die Schweizer<br \/>\nLandwirtschaft auf \u00f6kologischen, gentechfreien Anbau setzt, in der<br \/>\ndie KonsumentInnen keine Gentech-Nahrung wollen und in der sich<br \/>\nNachrichten \u00fcber negative Umwelteinfl\u00fcsse aus dem Gentech-\u00abEl<br \/>\nDorado\u00bb Amerika h\u00e4ufen, ist ein Gentech-Freilandversuch mit unserem<br \/>\nBrotgetreide Weizen schlicht und einfach fehl am Platz. Endg\u00fcltig<br \/>\nabsurd wird das geplante Gentech-Experiment, wenn man den Bericht<br \/>\n\u00fcber die Hallenversuche mit dem ETH-Gentech-Weizen liest. Aus dem<br \/>\nBericht, der von der ETH-Forschungsanstalt f\u00fcr Landwirtschaft (FAL)<br \/>\nbis nach dem UVEK-Entscheid zur\u00fcckgehalten wurde, wird klar, dass<br \/>\nbei letztj\u00e4hrigen Versuchen im ETH-Gew\u00e4chshaus die transgenen<br \/>\nWeizenpflanzen gar nicht funktionierten. Sie wurden sogar st\u00e4rker<br \/>\nvom Stinkbrand befallen als die konventionellen Vergleichspflanzen.<br \/>\nAusserdem stellt Stinkbrand f\u00fcr die Schweizer Landwirtschaft kein<br \/>\nProblem dar und der seltene Pilzbefall kann mit viel sanfteren<br \/>\nMethoden angegangen werden als mit der Gentech-Keule (z.B. mit<br \/>\neinem Senfmehlpr\u00e4parat, Warmwasser- oder Milchpulver-Beizung).<br \/>\nGreenpeace und AnwohnerInnen der Forschungsanstalt Lindau fordern<br \/>\ndie ETH und Versuchsleiter Professor Sautter auf, von diesem<br \/>\nunn\u00f6tigen Freilandexperiment abzulassen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Gentech-Kampagne Greenpeace Schweiz 079\/ 400 88<br \/>\n31<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<p>Annette Jenny-K\u00fcmin, \u00abLindau gegen Gentech-Weizern\u00bb 052\/ 345 01<br \/>\n42<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Protest gegen den heutigen Entscheid, dem Anbau von Gentech-Weizen an der ETH-Forschungsanstalt in Lindau\/ZH gr\u00fcnes Licht zu erteilen, sind Greenpeace-AktivistInnen der Hochschule aufs Dach gestiegen. 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