{"id":6960,"date":"2003-01-14T00:00:00","date_gmt":"2003-01-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6960\/schweizer-atomkraftwerke-im-fadenkreuz-von-terroristen\/"},"modified":"2019-05-30T07:42:37","modified_gmt":"2019-05-30T05:42:37","slug":"schweizer-atomkraftwerke-im-fadenkreuz-von-terroristen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6960\/schweizer-atomkraftwerke-im-fadenkreuz-von-terroristen\/","title":{"rendered":"Schweizer Atomkraftwerke im Fadenkreuz von Terroristen?"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Terrorgefahr gegen Atomkraftwerke muss endlich ernst genommen und Atomkraftwerke m\u00fcssen abgeschaltet werden. Das fordert Greenpeace, nachdem bekannt wurde, dass am 15. September 2002 am Basler Zoll zwei Verd\u00e4chtigte festgehalten wurden, weil sie einen Plan des Atomkraftwerkes G\u00f6sgen auf ihrem Computer hatten, ohne dies plausibel erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">\u00abEs handelt sich nicht um Terroristen, sondern eher um Vorl\u00e4ufer.\u00bb Mit dieser absurden Aussage hat die Bundespolizei laut \u00abSchaffhauser Nachrichten\u00bb zwei Engl\u00e4nder arabischer Herkunft freigelassen, nachdem sie diese ziemlich genau ein Jahr nach den Anschl\u00e4gen vom 11. September stundenlang am Zoll festgehalten hatte. Die beiden M\u00e4nner hatten Kartenausschnitte des AKW G\u00f6sgen auf ihrem Computer aufgeschaltet &#8211; was sich nicht mit ihrer angeblichen Reiseroute vereinbaren liess. Die Umweltorganisation Greenpeace kritisiert die nonchalante Haltung der Beamten als verantwortungslos und fordert, dass die Terrorgefahr gegen Atomkraftwerke endlich ernst genommen wird.<\/p>\n<p>In einer Antwort auf eine nach den Anschl\u00e4gen in den USA eingereichte parlamentarische Interpellation schrieb der Bundesrat: Eine terroristische Bedrohung \u00abrichtet sich aber nicht in erster Linie gegen die Schweiz, und es gibt auch keine konkreten Hinweise auf eine direkte Bedrohung unseres Landes.\u00bb Jetzt gibt es sie. Wollen die Beh\u00f6rden zuwarten, bis die n\u00e4chsten \u00abVorl\u00e4ufer\u00bb oder Attent\u00e4ter weiterkommen als bis zum Zoll? Erschreckend unbek\u00fcmmert war auch die Haltung der f\u00fcr die AKW-Sicherung verantwortlichen Beh\u00f6rden im Zusammenhang mit der Aktion Notfall\u00fcbung Beznau: Am 5. September 2002 konnten Greenpeace-AktivistInnen in der Nacht unbemerkt an sicherheitswichtigen Stellen installierte Rauchpetarden \u00fcber Draht fernz\u00fcnden und einen Lastwagen ungehindert vor das Werktor fahren. Umgehend liessen die Beh\u00f6rden verlauten, die Sicherheitsmassnahmen seien trotzdem ausreichend. Dabei ist klar: Mit einer gezielten Zerst\u00f6rung der Notstromversorgung und einer Lastwagen-Bombe k\u00f6nnte bei Beznau eine Reaktorkatastrophe ausgel\u00f6st werden. Unglaublich war auch, dass in der N\u00e4he eines wichtigen Strommastes gesichtete Froschm\u00e4nner vom Wachpersonal nicht einmal angesprochen und nach ihrem Tun befragt wurden.<\/p>\n<p>Selbst der Atomlobby-Mann Ulrich Fischer erachtet im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Irak laut Tages-Anzeiger \u00abterroristische Racheakte\u00bb in der Schweiz als m\u00f6gliche verheerende Ereignisse. Nehmen wir den Terroristen die Ziele weg. Die potenziellen Massenvernichtungsmaschinerien Atomkraftwerke geh\u00f6ren abgeschaltet.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Leo Scherer, Greenpeace Atomkampagne 01 \/ 447 41 23 und 01\/ 447 41 25 Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Terrorgefahr gegen Atomkraftwerke muss endlich ernst genommen und Atomkraftwerke m\u00fcssen abgeschaltet werden. Das fordert Greenpeace, nachdem bekannt wurde, dass am 15. 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