{"id":7006,"date":"2002-08-31T00:00:00","date_gmt":"2002-08-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7006\/schroeder-blair-und-chirac-koennen-scheitern-des-weltgipfels-verhindern\/"},"modified":"2019-05-30T07:53:47","modified_gmt":"2019-05-30T05:53:47","slug":"schroeder-blair-und-chirac-koennen-scheitern-des-weltgipfels-verhindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7006\/schroeder-blair-und-chirac-koennen-scheitern-des-weltgipfels-verhindern\/","title":{"rendered":"Schr\u00f6der, Blair und Chirac k\u00f6nnen Scheitern des Weltgipfels verhindern !"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace fordert die europ\u00e4ischen Regierungschefs auf, die festgefahrenen Verhandlungen auf dem Weltgipfel in Johannesburg morgen voranzubringen. Bislang bestimmen Unverbindlichkeit statt konkreter Aktionspl\u00e4ne die Tagesordnung in S\u00fcdafrika. Die d\u00e4nische EU-Pr\u00e4sidentschaft h\u00e4lt sich beim Thema Klimaschutz durch den Ausbau von erneuerbaren Energien zur\u00fcck, die USA dominieren die Verhandlungen. Ohne den Einsatz der Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich und Grossbritannien droht der Gipfel ergebnislos zu enden. Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der hat noch am Wochenende versprochen, sich in Johannesburg f\u00fcr mehr Energie aus &#171;Wind und Sonne weltweit&#187; stark zu machen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Johannesburg. <span class=\"text\"> &#171;Schr\u00f6der, Blair und Chirac m\u00fcssen Farbe bekennen. Wer sich jetzt nicht verst\u00e4rkt f\u00fcr Klimaschutz und saubere Energien einsetzt, verh\u00f6hnt die Flutopfer in China, Indien, Bangladesch und Mitteleuropa&#187;, sagt Gerd Leipold, internationaler Greenpeace-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. &#171;Die drei europ\u00e4ischen Regierungschefs m\u00fcssen klare Vorgaben f\u00fcr international verbindliche Ziele machen. Reissen die Regierungschefs das Ruder nicht herum, werden auf dem Weltgipfel Umweltschutz und Armutsbek\u00e4mpfung einmal mehr wirtschaftlichen Interessen geopfert.&#187;<\/p>\n<p> Zwar gab es gestern Abend in Johannesburg eine Einigung zum Kyoto-Klimaschutzabkommen. Doch das Ziel, durch den Ausbau von erne\u00fcrbaren Energien das Klima zu sch\u00fctzen, sorgt in Johannesburg weiter f\u00fcr Konflikte. Eine Allianz aus USA und den \u00d6lstaaten verhindert jegliche Einigung. &#171;Mit Rechentricks und Ank\u00fcndigungen von einzelnen Initiativen werden ambitionierte Ziele vorget\u00e4uscht&#187;, erkl\u00e4rt Leipold.<\/p>\n<p> Bislang sind die Ergebnisse wachsweich, wichtige Ziele sind gef\u00e4hrdet:<\/p>\n<p> &#8211; Zwar haben die verhandelnden Staaten vereinbart, Fischbest\u00e4nde bis 2015 zu sch\u00fctzen, doch haben die USA das Ergebnis mit dem Zusatz &#171;wenn m\u00f6glich&#187; unverbindlich und damit wertlos gemacht. <br \/> &#8211; Zwar soll die Menschheit bis 2020 besser vor Umweltgiften gesch\u00fctzt werden, doch Verst\u00f6sse der Industrie werden auch k\u00fcnftig keine rechtlichen und finanziellen Konseq\u00fcnzen haben.<br \/> &#8211; Brasilien lehnt internationale Ziele zum Schutz der Urw\u00e4lder ab.<br \/> &#8211; Frankreich blockiert die Forderung der L\u00e4nder des S\u00fcdens, die einen freien Zugang f\u00fcr ihre Agrarprodukte auf die M\u00e4rkte der Industriel\u00e4nder verlangen.<\/p>\n<p> Greenpeace fordert von den Konferenzteilnehmern, ein internationales Umwelthaftungsrecht auf den Weg zu bringen. Konzerne k\u00f6nnten dann f\u00fcr Umweltvergehen zur Verantwortung gezogen werden. &#171;Es kann nicht sein, dass eine australische Firma von Rum\u00e4nien aus ungarische Fl\u00fcsse vergiftet und keiner daf\u00fcr gerade steht!&#187;, so Leipold.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Wangpo Tethong <br \/>   +27 (0) 82 858 21 71 <br \/>   01 447 41 54 (wird w\u00e4hrend der Konferenz direkt nach Johannesburg umgeleitet).<br \/>   Alexandra Capeder <br \/>   +27 (0) 82- 858 11 10<br \/>   01 447 41 57 (wird w\u00e4hrend der Konferenz direkt nach Johannesburg umgeleitet)<br \/>   <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace fordert die europ\u00e4ischen Regierungschefs auf, die festgefahrenen Verhandlungen auf dem Weltgipfel in Johannesburg morgen voranzubringen. Bislang bestimmen Unverbindlichkeit statt konkreter Aktionspl\u00e4ne die Tagesordnung in S\u00fcdafrika. 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