{"id":7012,"date":"2002-09-04T00:00:00","date_gmt":"2002-09-03T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7012\/greenpeace-notfalluebung-beim-akw-beznau-zeigt-terroristen-haetten-leichtes-spiel\/"},"modified":"2019-05-30T07:53:56","modified_gmt":"2019-05-30T05:53:56","slug":"greenpeace-notfalluebung-beim-akw-beznau-zeigt-terroristen-haetten-leichtes-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7012\/greenpeace-notfalluebung-beim-akw-beznau-zeigt-terroristen-haetten-leichtes-spiel\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Notfall\u00fcbung beim AKW Beznau zeigt: Terroristen h\u00e4tten leichtes Spiel"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine kleine, zu allem entschlossene Terroristengruppe k\u00f6nnte ohne grosse Schwierigkeiten im Atomkraftwerk Beznau einen Kernschmelzunfall ausl\u00f6sen. Mit einem Schlag w\u00e4ren die ganze Schweiz und das grenznahe Ausland radioaktiv verseucht. Greenpeace fordert, das schlecht gesicherte Atomkraftwerk schnell still zu legen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Nach dem Flugzeugterror vom 11. September hat Greenpeace viele Anfragen erhalten betreffend die Sicherheit der Schweizer Atomkraftwerke. Die Umweltorganisation ging der Sache nach, bekam aber nur unbefriedigende Antworten. Zwar forderte die schweizerische Sicherheitsbeh\u00f6rde HSK die AKW-Betreiber auf, die Folgen eines direkten Flugzeugangriffs auf ihre Anlagen zu untersuchen. Wenig Aufmerksamkeit schenkte sie aber Szenarien, die von einem Angriff von Land ausgehen und mit einfachen Mitteln und wenigen Leuten durchf\u00fchrbar sind. W\u00e4hrend das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit sich um konkrete Massnahmen gegen den terroristischen Missbrauch von biologischen Waffen (Anthrax) bem\u00fcht, spielen die HSK und das f\u00fcr deren Sicherung zust\u00e4ndige Bundesamt f\u00fcr Energie die Gefahr von Sabotage und Terror bei Atomkraftwerken herunter.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mit einer vorgezogenen Notfall\u00fcbung beim AKW Beznau (die HSK hat eine solche erst auf 2005 anberaumt) hat Greenpeace aufgezeigt, dass eine entschlossene Terrorgruppe einen folgenschweren Kernschmelzunfall ausl\u00f6sen k\u00f6nnte. An frei zug\u00e4nglichen Stellen ausserhalb des Werkgel\u00e4ndes verlegten die AktivistInnen in der Nacht auf der Beznau-Insel unbemerkt \u00fcber tausend Meter Draht. Damit z\u00fcndeten sie &#8211; nachdem die Werkleitung telefonisch \u00fcber die Harmlosigkeit dieser Aktion informiert worden war &#8211; neun Rauchpetarden, um auf die potenziellen Angriffsziele aufmerksam zu machen. Am fr\u00fchen Morgen fuhr ein Lastwagen vor das Werktor, das im Ernstfall ohne weiteres durchbrochen werden kann. Die Sprengkraft einer Lastwagen-Bombe w\u00fcrde ausreichen, um sicherheitswichtige Nebenanlagen zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00abDie Schweiz bleibt ein sicheres Land\u00bb, liess das Bundesamt f\u00fcr Polizei im Juli verlauten, \u00abdie Wahrscheinlichkeit, dass die Schweiz direktes Ziel von Terroranschl\u00e4gen wird, bleibt gering\u00bb. Die sicherheitspolitische Lage kann jedoch schnell \u00e4ndern. Mit den vier Atomkraftwerksanlagen bietet die Schweiz hochgef\u00e4hrliche Terrorziele auf dem Pr\u00e4sentierteller an. Das ist nach Auffassung von Greenpeace nicht l\u00e4nger verantwortbar. Greenpeace fordert deshalb, die gegen unbefugte Eingriffe ungen\u00fcgend gesicherten Atomkraftwerke m\u00f6glichst schnell still zu legen. Erst wenn sie ausser Betrieb genommen sind und das hochradioaktive Material sicher verwahrt worden ist, sind Atomkraftwerke f\u00fcr Terroristen kein lohnendes Ziel mehr. In der kommenden Abstimmung \u00fcber die \u00abStrom ohne Atom\u00bb-Initiative kann das Volk f\u00fcr mehr nukleare Sicherheit sorgen. Mit einem \u00abJa\u00bb werden die besonders unsicheren AKW Beznau und M\u00fchleberg zwei Jahre nach der Abstimmung still gelegt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Leo Scherer, Greenpeace Atomkampagne 01 \/ 447 41 23 oder 078 \/ 720 48 36<\/p>\n<p>Eva Geel, Greenpeace Atomkampagne 01 \/ 447 41 24 oder 079 \/ 675 69 16<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine kleine, zu allem entschlossene Terroristengruppe k\u00f6nnte ohne grosse Schwierigkeiten im Atomkraftwerk Beznau einen Kernschmelzunfall ausl\u00f6sen. 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