{"id":7016,"date":"2002-09-02T00:00:00","date_gmt":"2002-09-01T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7016\/weltgipfel-zum-klima-nichts-fuer-die-armen-und-nichts-fuer-das-klima\/"},"modified":"2019-05-30T07:54:04","modified_gmt":"2019-05-30T05:54:04","slug":"weltgipfel-zum-klima-nichts-fuer-die-armen-und-nichts-fuer-das-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7016\/weltgipfel-zum-klima-nichts-fuer-die-armen-und-nichts-fuer-das-klima\/","title":{"rendered":"Weltgipfel zum Klima: Nichts f\u00fcr die Armen und Nichts f\u00fcr das Klima"},"content":{"rendered":"<p><b>(Gemeinsame Pressemitteilung von Greenpeace, WWF und Oxfam International)<\/p>\n<p>Der Weltgipfel in Johannesburg hat eine historische Gelegenheit verpasst, den rund 2 Milliarden Menschen des Planeten, die keinen Zugang zu Elektrizit\u00e4t haben, eine moderne Energiequelle sicherzustellen und eine Revolution der erneuerbaren Energien einzuleiten und damit schliesslich auch das Klima zu sch\u00fctzen. Die Vereinigten Staaten, Saudiarabien, Japan, Kanada und Australien k\u00f6nnen sich sicher sein: Mit ihrem Verhalten haben sie einzig die Interessen der fossilen Energiekonzerne erfolgreich verteidigt. W\u00e4hrendessen zeigten sich Brasilien, Norwegen, Schweiz, Island und einige Mitglieder der EU entt\u00e4uscht \u00fcber das Resultat und bedauerten, keinen Schritt in der Energiefrage getan zu haben.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Johannesburg. &#171;Es wurden von den<br \/>\nRegierungschefs im Plenum einige sch\u00f6ne Reden \u00fcber die<br \/>\nNotwendigkeit, das Klima zu sch\u00fctzen und die Armut zu bek\u00e4mpfen,<br \/>\ngehalten. Aber die Minister in den Verhandlungsr\u00e4umen haben<br \/>\noffensichtliche nicht richtig zugeh\u00f6rt. Der Energie Plan von Bush<br \/>\nam Weltgipfel ist nicht einmal der Kohlenstoff des Papiers, auf dem<br \/>\ndas Abkommen steht, wert,&#187; sagte Jennifer Morgan. &#171;Nach Jahren der<br \/>\nDiskussion m\u00fcssen wir feststellen, dass die Sektionen des<br \/>\nAktionsplans keinen einzigen Schritt in die richtige Richtung<br \/>\naufweisen. Wir haben die letzten anderthalb Jahre damit verbracht,<br \/>\nSchadenskontrolle zu betreiben&#187;, sagte Steve Sawyer von Greenpeace.<br \/>\n&#171;Wir m\u00fcssen nun versuchen, mit einer Koalition der L\u00e4nder, die den<br \/>\nMenschen eine nachhaltige Energiezukunft sicherstellen wollen,<br \/>\neinen Schritt nach vorne zu machen.&#187;<\/p>\n<p class=\"bodytext\">&#171;Ob wir das als eine verlorene Chance f\u00fcr<br \/>\nsaubere, ges\u00fcndere Energiequellen oder als eine erh\u00f6hte<br \/>\nAnf\u00e4lligkeit des globalen Klimasystems betrachten wollen, Verlierer<br \/>\nsind auf jeden Fall die Armen&#187;, sagte Antonio Hill von Oxfam<br \/>\nInternational.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Bestimmungen des Aktionsplan zu Energie<br \/>\nhaben nichts f\u00fcr die Versorgung der rund 2 Milliarden Menschen<br \/>\nbewirkt, die keinen Zugang zu modernen Energien haben. Sie<br \/>\nformulieren keine Ziele und Zeitvorgaben, die den erneuerbaren<br \/>\nEnergien eine Zukunft geben, sie haben nichts dazu beigetragen, die<br \/>\nmassiven Subventionen f\u00fcr die fossilen Energieindustrie abzubauen,<br \/>\ndie weiterhin eine Dominanz der fossilen \u00fcber die erneuerbaren<br \/>\nEnergien erm\u00f6glichen werden. Und sie wiederholen nur die Ergebnisse<br \/>\nder Abkommen der vergangenen Jahre.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Steve Sawyer, Greenpeace +27 83 58773 25<\/p>\n<p>Jennifer Morgan, WWF +27 82 85 885 68<\/p>\n<p>Antonio Hill, Oxfam International +27 82 858 15 19<\/p>\n<p>Deutsch: Sven Teske, Klimacampagne Greenpeace, +27 82 858 84<br \/>\n07<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Gemeinsame Pressemitteilung von Greenpeace, WWF und Oxfam International) Der Weltgipfel in Johannesburg hat eine historische Gelegenheit verpasst, den rund 2 Milliarden Menschen des Planeten, die keinen Zugang zu Elektrizit\u00e4t haben,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7016","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7016","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7016"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7016\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7016"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7016"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}