{"id":7024,"date":"2002-07-01T00:00:00","date_gmt":"2002-06-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7024\/bienen-halten-sich-nicht-an-sicherheitsabstaende-honig-enthaelt-gentech-raps\/"},"modified":"2019-05-30T07:54:17","modified_gmt":"2019-05-30T05:54:17","slug":"bienen-halten-sich-nicht-an-sicherheitsabstaende-honig-enthaelt-gentech-raps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7024\/bienen-halten-sich-nicht-an-sicherheitsabstaende-honig-enthaelt-gentech-raps\/","title":{"rendered":"Bienen halten sich nicht an Sicherheitsabst\u00e4nde: Honig enth\u00e4lt Gentech-Raps"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace hat in Deutschland in zwei aus Kanada importierten Honigsorten Gentech-Raps nachgewiesen. Der Anbau und der Verkauf von genmanipulierten Rapssorten sind in der EU und in der Schweiz verboten. Honig aus Kanada und den USA, wo offiziell angebauter und ausgewilderter Gentech-Raps inzwischen fl\u00e4chendeckend wuchert, wird auch in der Schweiz verkauft. Der erneute Lebensmittelskandal zeigt, dass sich freigesetzte Gentech-Pflanzen nicht an Grenzen halten \u2013 und schon gar nicht Bienen oder andere Insekten. Diese k\u00f6nnen ausserdem nicht zwischen Versuchspflanzen, Pflanzen aus kommerziellem Anbau und ausgewilderten Gentech-Pflanzen unterscheiden. Die einzige Antwort darauf heisst: jegliche Freisetzung genmanipulierter Organismen in die Umwelt muss verhindert werden \u2013 in die Gen-Lex geh\u00f6rt ein klares Freisetzungsverbot.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Bei den in Deutschland positiv<br \/>\ngetesteten Honigsorten handelt es sich um \u00abClover Crest Kanadischer<br \/>\nKleehonig\u00bb und \u00abCanadischer Raps-Klee Honig\u00bb. Der von Breitsamer<br \/>\nhergestellte \u00abClover Crest\u00bb enthielt Spuren von Roundup Ready-Raps<br \/>\nund LibertyLink-Raps, der Raps-Klee-Honig von Biophar dar\u00fcber<br \/>\nhinaus SeedLink-Raps. Alle diese Gentech-Sorten sind in der Schweiz<br \/>\nund in der EU illegal. Der Schweizer Lebensmittelhandel ist<br \/>\naufgefordert, sicherzustellen, dass den Schweizer KonsumentInnen<br \/>\nkein Honig aus Kanada oder den USA verkauft wird, der Erbgut von<br \/>\ngenmanipulierten Pflanzen enth\u00e4lt. Greenpeace wird dies mit<br \/>\nweiteren eigenen Stichproben \u00fcberwachen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Lebensmittel aus Schweizer Produktion m\u00fcssen<br \/>\nauch in Zukunft gentechfrei bleiben. Greenpeace verlangt vom<br \/>\nSchweizer Nationalrat, im neuen Gentechnik-Gesetz (Gen-Lex) in<br \/>\ndiesem Herbst ein Verbot oder zumindest ein langj\u00e4hriges Moratorium<br \/>\nf\u00fcr alle Freisetzungen zu verankern. Die die Gen-Lex vorberatende<br \/>\nWBK-Kommission des Nationalrats tagt diesen Freitag ein letztes<br \/>\nMal. Greenpeace erwartet, dass sie dem Druck seitens Industrie und<br \/>\nForschung Stand h\u00e4lt und an ihrer bisherigen weisen Position eines<br \/>\nAnbau-Moratoriums festh\u00e4lt. Will die Schweizer Landwirtschaft<br \/>\nmarktf\u00e4hig bleiben, muss sie auf gentechfreie Produktion bauen<br \/>\nk\u00f6nnen (alle Bauernverb\u00e4nde unterst\u00fctzen daher ein Moratorium).<br \/>\nSind die Laborgew\u00e4chse erst einmal auf den Feldern, ist es zu sp\u00e4t.<br \/>\nEs kann nur noch einmal der Appell wiederholt werden, den<br \/>\nnordamerikanische Farmer anl\u00e4sslich einer Medienkonferenz fr\u00fcher in<br \/>\ndiesem Jahr an ihre Schweizer Kollegen gerichtet hatten: \u00abLernt aus<br \/>\nden Fehlern, die wir leider gemacht haben &#8211; schiebt den<br \/>\nGentech-Pflanzen einen Riegel!\u00bb<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Gentech-Kampagne Greenpeace<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace hat in Deutschland in zwei aus Kanada importierten Honigsorten Gentech-Raps nachgewiesen. 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