{"id":7042,"date":"2002-06-05T00:00:00","date_gmt":"2002-06-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7042\/greenpeace-fordert-mit-aktion-am-nestle-hauptsitz-ausstieg-aus-gentech-nahrung\/"},"modified":"2019-05-30T07:54:45","modified_gmt":"2019-05-30T05:54:45","slug":"greenpeace-fordert-mit-aktion-am-nestle-hauptsitz-ausstieg-aus-gentech-nahrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7042\/greenpeace-fordert-mit-aktion-am-nestle-hauptsitz-ausstieg-aus-gentech-nahrung\/","title":{"rendered":"Greenpeace fordert mit Aktion am Nestl\u00e9-Hauptsitz Ausstieg aus Gentech-Nahrung"},"content":{"rendered":"<p><b>\u00abNestl\u00e9 \u2013 Stop Genetically Engineered Food!\u00bb Mit dieser Forderung protestieren heute Morgen 50 Greenpeace-AktivistInnen aus acht L\u00e4ndern vor dem Hauptsitz des Nahrungsmittel-Konzerns Nestl\u00e9 in Vevey. In dunkle Anz\u00fcge gekleidet trichtern sie Baby-Puppen Gentech-Produkte von Nestl\u00e9 ein. Auf einem Banner \u00fcber dem Haupteingang schreit ein schwarzer Nestl\u00e9-Vogel die KonsumentInnen an: \u00abMaul halten und schlucken!\u00bb Gleichzeitig finden Protestaktionen in Bangkok, Manila und Hong Kong statt, wo Nestl\u00e9 gegen den Willen der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nach wie vor genmanipulierte Nahrungsmittel (GVO) verkauft. Nestl\u00e9 weigert sich sogar, diese Produkte zu kennzeichnen, wodurch die KonsumentInnen nicht einmal die M\u00f6glichkeit haben, diesen ungewollten Produkten auszuweichen<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Vevey. Die langfristigen Folgen durch den Anbau<br \/>\nvon GVO sowie deren Einnahme sind unabsehbar, unkontrollierbar und<br \/>\nirreversibel. Gentech-Produkte m\u00fcssen deshalb vom Markt<br \/>\nverschwinden. Bis dies umgesetzt ist, m\u00fcssen sie zumindest klar<br \/>\ngekennzeichnet werden, um den KonsumentInnen eine freie Wahl zu<br \/>\nerlauben. In den letzten Monaten hat Greenpeace wiederholt in<br \/>\nBaby-Nahrung und anderen Nestl\u00e9-Produkten Gentech-Verunreinigungen<br \/>\nnachgewiesen, insbesondere in Entwicklungsl\u00e4ndern wie Thailand,<br \/>\nChina, den Philippinen oder j\u00fcngst in Brasilien, obwohl der Verkauf<br \/>\nvon Gentech-Nahrungsmitteln dort gesetzlich verboten ist.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Nahrungsmittel-Multi Nestl\u00e9 hat sich am 14.<br \/>\nMai bei einem Treffen mit einer internationalen<br \/>\nGreenpeace-Delegation in Vevey geweigert, die Verwendung von GVO<br \/>\nauszuschliessen. Die Bed\u00fcrfnisse der KonsumentInnen bleiben dabei<br \/>\nauf der Strecke. Weltweit wollen diese n\u00e4mlich keine GVO auf ihrem<br \/>\nTeller &#8211; und verlangen zumindest eine freie Wahl durch Deklaration.<br \/>\nGreenpeace forderte von den Nestl\u00e9-Vertretern den weltweiten<br \/>\nAusstieg aus der Produktion und dem Verkauf von Gentech-Food. Der<br \/>\nNahrungsmittel-Multi war jedoch nicht bereit, Hand zu reichen &#8211;<br \/>\nnicht einmal f\u00fcr den sofortigen Ausstieg aus der weltweit<br \/>\nge\u00e4chteten Antibiotika-Resistenz-Technologie und auch nicht zur<br \/>\nEinf\u00fchrung einer freiwilligen Gentech-Deklaration. Im Gegenteil:<br \/>\nF\u00fcr Nestl\u00e9 scheint Gentech-Food nach wie vor eine klare<br \/>\nZukunftsperspektive zu sein. Von diesem Kurs wird nur abgewichen,<br \/>\nwo die Gesetzgebung oder ein permanenter, starker<br \/>\nKonsumentInnenwiderstand den Nahrungsmittel-Konzern dazu zwingt.<br \/>\nDies im Gegensatz zum Basler Chemieunternehmen Novartis, das nach<br \/>\nGreenpeace-Interventionen im letzten Jahr den weltweiten Verzicht<br \/>\nauf den Einsatz von GVO in Lebensmitteln bekr\u00e4ftigt hatte.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mit der heutigen internationalen Protestaktion<br \/>\nin der Schweiz, in Thailand, den Philippinen und in Hong Kong<br \/>\nbekr\u00e4ftigt die Umweltorganisation Greenpeace ihre Forderung an<br \/>\nNestl\u00e9, ihre Verantwortung als weltgr\u00f6sste<br \/>\nNahrungsmittel-Herstellerin wahrzunehmen und die Bedenken der<br \/>\nBev\u00f6lkerung und von Umweltverb\u00e4nden ernst zu nehmen.<br \/>\nGreenpeace-Gentechexperte Bruno Heinzer sagte es heute Morgen in<br \/>\nVevey noch einmal mit Nachdruck: \u00abGentechnisch ver\u00e4nderte<br \/>\nOrganismen haben weder auf unseren Feldern noch auf unseren<br \/>\nTellern, noch in Trinkflaschen von Babies etwas zu suchen &#8211; weder<br \/>\nin Europa noch in Asien, noch in Amerika, noch sonstwo auf der<br \/>\nWelt. Dass niemand diese Labor-Produkte will, wird schliesslich<br \/>\nauch Nestl\u00e9 einsehen m\u00fcssen!\u00bb<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Gentech-Kampagne Greenpeace Schweiz 079 400 88<br \/>\n31<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abNestl\u00e9 \u2013 Stop Genetically Engineered Food!\u00bb Mit dieser Forderung protestieren heute Morgen 50 Greenpeace-AktivistInnen aus acht L\u00e4ndern vor dem Hauptsitz des Nahrungsmittel-Konzerns Nestl\u00e9 in Vevey. 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