{"id":7054,"date":"2002-03-21T00:00:00","date_gmt":"2002-03-20T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7054\/zum-tag-des-wassers-greenpeace-fordert-an-ciba-gv-umgehende-sanierung-der-chemiemuelldeponien\/"},"modified":"2019-05-30T07:55:06","modified_gmt":"2019-05-30T05:55:06","slug":"zum-tag-des-wassers-greenpeace-fordert-an-ciba-gv-umgehende-sanierung-der-chemiemuelldeponien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7054\/zum-tag-des-wassers-greenpeace-fordert-an-ciba-gv-umgehende-sanierung-der-chemiemuelldeponien\/","title":{"rendered":"Zum Tag des Wassers: Greenpeace fordert an Ciba-GV umgehende Sanierung der Chemiem\u00fclldeponien"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace hat heute an der Generalversammlung des Farb- und Wasserkonzerns Ciba SC teilgenommen. Die Umweltorganisation fordert die Aktion\u00e4re auf, am heutigen Weltwassertag von Ciba die Totalsanierung ihrer Chemiem\u00fclldeponien zu verlangen: F\u00fcr sauberes Wasser und eine ungeschm\u00e4lerte Gewinnerwartung &#8211; damit nicht ein Imageschaden an zuk\u00fcnftigen GVs f\u00fcr Katerstimmung sorgt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Basel. Anl\u00e4sslich des Internationalen Tag des<br \/>\nWassers haben heute morgen Greenpeace Aktivistinnen und Aktivisten<br \/>\nan der Generalversammlung von Ciba SC gegen die leeren Worth\u00fclsen<br \/>\ndes Farbstoff- und Wasserbehandlungskonzerns protestiert, dessen<br \/>\nPR-Slogan lautet: \u00abWir schaffen Effekte f\u00fcr eine bessere<br \/>\nLebensqualit\u00e4t &#8211; Effekte f\u00fcr sauberes Wasser und ungetr\u00fcbte<br \/>\nLebensfreude\u00bb. Mit einem \u00abDeponie-Environment\u00bb aus alten<br \/>\nChemiem\u00fcllf\u00e4ssern, welche die verschiedenen Deponien von Ciba SC<br \/>\ndarstellen, sowie dem am Mittwoch abgedruckten Inserat in der NZZ<br \/>\nund einem Flugblatt fordert die Umweltorganisation die Aktion\u00e4re<br \/>\nauf, am heutigen Weltwassertag von Ciba SC die Totalsanierungen zu<br \/>\nverlangen: F\u00fcr eine ungeschm\u00e4lerte Gewinnerwartung und tats\u00e4chliche<br \/>\n\u00abEffekte f\u00fcr sauberes Wasser\u00bb &#8211; und damit nicht ein Imageschaden an<br \/>\nk\u00fcnftigen GVs f\u00fcr Katerstimmung sorgt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Chemiem\u00fcll und sauberes Wasser vertragen sich<br \/>\nnicht! Doch mit den zahlreichen S\u00fcnden der Vergangenheit tut sich<br \/>\nder Farb- und Wasserkonzern schwer. Erst nach Jahrzehnte langen<br \/>\nStreitereien in der \u00d6ffentlichkeit anerkennen Ciba SC und die<br \/>\nBasler Chemie die Verantwortung f\u00fcr vorerst elf Chemiem\u00fclldeponien<br \/>\nin der Region Basel. Diese sind eine Gefahr f\u00fcr Mensch und Umwelt,<br \/>\nweil sie das Trinkwasser von 100&#8217;000 Menschen bedrohen und das<br \/>\nGrundwasser belasten (Deponien Feldreben und Margelacker BL, Le<br \/>\nLetten und Roemisloch F, Lippsgrube und Hirschacker D, u.a.). Dabei<br \/>\nk\u00f6nnte die Basler Chemie auch anders, wie das Beispiel der<br \/>\njurassischen Sonderm\u00fclldeponie Bonfol zeigt, die jetzt endlich<br \/>\ntotalsaniert wird.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Beseitigung all dieser Deponien (ohne<br \/>\nBonfol) kostet die beteiligten Chemiefirmen zusammen<br \/>\nsch\u00e4tzungsweise SFr. 100 Mio. Der Reingewinn 2001 von Ciba SC<br \/>\nallein betr\u00e4gt SFr. 382 Mio, doch keine der einzelnen Firmen m\u00fcsste<br \/>\nmehr als 50 % der gesamten Sanierungskosten \u00fcbernehmen. Der<br \/>\nj\u00e4hrliche Sanierungsaufwand f\u00fcr Ciba SC w\u00e4hrend der n\u00e4chsten zehn<br \/>\nJahre w\u00e4re demnach lediglich etwa 1.3 % des Reingewinnes. Dieser<br \/>\nBetrag ist l\u00e4cherlich und die laufenden Streitereien unw\u00fcrdig f\u00fcr<br \/>\nden Farb- und Wasserkonzern. Dabei heisst es in der Finanz\u00fcbersicht<br \/>\nvon Ciba: \u00abF\u00fcr ausstehende Umweltverpflichtungen, die derzeit<br \/>\nbekannt sind und die durch den Konzern gesch\u00e4tzt werden k\u00f6nnen,<br \/>\nwurden in den beiliegenden konsolidierten Bilanzen R\u00fcckstellungen<br \/>\ngebildet, die [&#8230;] 748 Millionen sFr betrugen\u00bb. Ciba SC aber<br \/>\nschiebt die Erf\u00fcllung ihrer Umweltverpflichtungen auf die lange<br \/>\nBank. Damit gef\u00e4hrdet sie u.a. das Trinkwasser der in der Region<br \/>\nBasel lebenden Aktion\u00e4re und Aktion\u00e4rinnen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die heutige Aktion ist auch eine Reaktion auf<br \/>\nein abgelaufenes Ultimatum an die Chemiefirmen. Ciba SC hat bereits<br \/>\nim Sommer &#171;Sofortmassnahmen zum Stoppen der Emissionen&#187;<br \/>\nversprochen. Nachdem Greenpeace bei den Els\u00e4sser-Deponien Le Letten<br \/>\nund Roemisloch erneut schwerwiegende Verschmutzungen des Grund- und<br \/>\nOberfl\u00e4chenwassers festgestellt hatte, forderte die<br \/>\nUmweltorganisation von Ciba, bis Ende Februar ihre Versprechen<br \/>\neinzul\u00f6sen und einen verbindlichen Terminplan f\u00fcr die<br \/>\nTotalsanierungen vorzulegen. Bis heute hat Greenpeace keine<br \/>\nReaktionen erhalten. Dabei ist der Fall klar: Was f\u00fcr die angeblich<br \/>\ngesicherte Deponie Bonfol gilt, muss erst recht f\u00fcr alle<br \/>\nungesicherten, wilden Chemiem\u00fclldeponien in der Region Basel<br \/>\ngelten<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace Chemiekampagne, Matthias W\u00fcthrich, 01 447 41 31<br \/>\nGreenpeace Medienabteilung, 01 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace hat heute an der Generalversammlung des Farb- und Wasserkonzerns Ciba SC teilgenommen. Die Umweltorganisation fordert die Aktion\u00e4re auf, am heutigen Weltwassertag von Ciba die Totalsanierung ihrer Chemiem\u00fclldeponien zu verlangen:&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[44],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7054","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-chemie","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7054","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7054"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7054\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7054"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7054"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7054"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7054"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7054"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}