{"id":7066,"date":"2002-04-29T00:00:00","date_gmt":"2002-04-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7066\/menschen-herzen-bernhardiner-hunde-und-brombeeren-duerfen-nicht-patentiert-werden\/"},"modified":"2019-05-30T07:55:26","modified_gmt":"2019-05-30T05:55:26","slug":"menschen-herzen-bernhardiner-hunde-und-brombeeren-duerfen-nicht-patentiert-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7066\/menschen-herzen-bernhardiner-hunde-und-brombeeren-duerfen-nicht-patentiert-werden\/","title":{"rendered":"Menschen-Herzen, Bernhardiner-Hunde und Brombeeren d\u00fcrfen nicht patentiert werden!"},"content":{"rendered":"<p><b>Am Stichtag der Vernehmlassungsfrist zum neuen Patentgesetz hat Greenpeace heute seine Stellungnahme zum bundesr\u00e4tlichen Entwurf eingereicht. Darin wird insbesondere die vom Bundesrat vorgeschlagene Patentierbarkeit von Genen, Tieren, Pflanzen und von Teilen des menschlichen K\u00f6rpers kritisiert.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> \u00abEin Bestandteil des menschlichen K\u00f6rpers ist patentierbar.\u00bb Auf diese Textpassage st\u00f6sst man im Art. 2 des bundesr\u00e4tlichen Entwurfes zum neuen Patentgesetz. Laut diesem k\u00f6nnten zudem auch Menschen-Herzen, Bernhardiner-Hunde oder Brombeeren patentiert werden. Der Patentschutz w\u00fcrde sogar die Nachkommen eines patentierten Lebewesens erfassen resp. lizenzpflichtig machen.<\/p>\n<p> Trotz einer nicht abreissenden Serie von skandal\u00f6sen Patenterteilungen durch das Europ\u00e4ische Patentamt (EPA) auf Tier-Mensch-Chim\u00e4ren, auf gentechnisch deformierte Tiere, auf menschliche Organe und auf Nutzpflanzen, will der Bundesrat f\u00fcr derartige Ungeheuerlichkeiten nun auch im Schweizer Gesetz die Schleusen \u00f6ffnen. Lediglich einige Pharma- und Agrochemiekonzerne profi-tieren vom Handel mit dem Leben und erhalten exklusiven Zugang zu den genetischen Ressourcen der Welt &#8211; insbesondere in L\u00e4ndern des S\u00fcdens, wo die Biodiversit\u00e4t ausserordentlich hoch ist. Die vielen negativen Folgen treffen aber auch bei uns Landwirte, Z\u00fcchter, Forscher, Mediziner, Patienten sowie Konsumenten. Ganz zu schweigen von den ethischen Folgen, die durch diesen Tabubruch entstehen. \u00abWas bedeutet es f\u00fcr die Gesellschaft, wenn zwischen Lebewesen und Maschinen kein Unterschied mehr gemacht wird?\u00bb, fragt Greenpeace Kampagner Bruno Heinzer.<\/p>\n<p> Beim Durchlesen dieser Gesetzesartikel w\u00e4hnt man sich in einem futuristischen Horrorfilm. Leben wird zum Besitz von multinationalen Konzernen und zu deren Handelsware reduziert. Greenpeace stellt sich vehement gegen diese Monopolisierung von menschlichem, tierischem sowie pflanzlichem Leben. Die Umweltorganisation fordert eine entsprechende radikale Nachbesserung des vorliegenden Gesetzesentwurfes. Das Schweizer Parlament ist dringend aufgefordert, die Patentierung von Leben zu verbieten. <\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Greenpeace Gentech-Kampagne                                            079 \/ 400 88 31<br \/>   Greenpeace Medienabteilung                                01 \/ 447 41 11<br \/>   <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Stichtag der Vernehmlassungsfrist zum neuen Patentgesetz hat Greenpeace heute seine Stellungnahme zum bundesr\u00e4tlichen Entwurf eingereicht. Darin wird insbesondere die vom Bundesrat vorgeschlagene Patentierbarkeit von Genen, Tieren, Pflanzen und von&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7066","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7066\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7066"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7066"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}