{"id":7068,"date":"2002-02-12T00:00:00","date_gmt":"2002-02-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7068\/hopp-justizia-greenpeace-greift-aargauer-behoerden-finanziell-unter-die-arme\/"},"modified":"2019-05-30T07:55:29","modified_gmt":"2019-05-30T05:55:29","slug":"hopp-justizia-greenpeace-greift-aargauer-behoerden-finanziell-unter-die-arme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7068\/hopp-justizia-greenpeace-greift-aargauer-behoerden-finanziell-unter-die-arme\/","title":{"rendered":"Hopp Justizia! Greenpeace greift Aargauer Beh\u00f6rden finanziell unter die Arme"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit eineinhalb Jahren liegen beim Aargauer Untersuchungsamt mehrere Strafanzeigen von Greenpeace. Bis heute ist die Aargauer Beh\u00f6rde nicht sichtbar t\u00e4tig geworden. Der mutmassliche Grund: zu knappe finanzielle und personelle Resourcen. Greenpeace bietet darum an, 10\u2018000 Franken f\u00fcr den Beizug externer Fachleute beizusteuern, wenn die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Abkl\u00e4rungen speditiv angegangen werden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Aarau\/Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> 1997 reichte Greenpeace Strafanzeige gegen Beamte der Aufsichtsbeh\u00f6rde (HSK, Hauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit der Kernanlagen) ein. Ein Jahr sp\u00e4ter folgten weitere Anzeigen von Anwohnerinnen und Anwohnern der Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague\/Frankreich und Sellafield\/Grossbritannien. Anlass gaben die Abtransporte von abgebrannten Brennelementen ins Ausland. Dort tr\u00e4gt schweizerischer Atomm\u00fcll zur radioaktiven Verseuchung der Umwelt bei. Laut Gutachten der Rechtsprofessoren H. Rausch und G. Stratenwerth ist dies mit dem Strahlenschutz- und Atomrecht der Schweiz und mit den von ihr \u00fcbernommenen internationalen Verpflichtungen zum Schutz der Meere nicht zu vereinbaren. H\u00e4ngig sind auch mehrere Strafverfahren gegen Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace. Sie verstehen ihre Aktionen als Notwehrhilfe f\u00fcr die Betroffenen in La Hague und Sellafield, um gr\u00f6ssere Strahlensch\u00e4den abzuwehren.<br \/> <\/span><br class=\"text\"> <span class=\"text\"> Am 13. Oktober 2000 fasste die Bundesanwaltschaft diese Verfahren zusammen und gab der Aargauer Justiz den Auftrag, die Grundsatzfrage zu kl\u00e4ren, ob mit den Transporten in die Wiederaufarbeitung Straftaten begangen wurden. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob diese Transporte geltendem Recht entsprechen oder nicht. Am 18. Oktober 2000 \u00fcbertrug das Obergericht die F\u00fchrung der Untersuchung dem Aargauer Untersuchungsamt. Seither ist diese Beh\u00f6rde scheinbar \u00fcberhaupt nicht t\u00e4tig geworden. Fehlt es am politischen Interesse, dieser f\u00fcr die Aufsichtsbeh\u00f6rde und die Atomwirtschaft heiklen Frage nachzugehen? Oder ist das Kantonale Untersuchungsamt, das \u00fcber bloss f\u00fcnf Untersuchungsrichter verf\u00fcgt, finanziell und personell \u00fcberfordert? Greenpeace geht davon aus, dass die Beh\u00f6rde die schwierige Aufgabe ohne externe Fachleute kaum l\u00f6sen kann, und bietet deshalb 10&#8217;000 Franken f\u00fcr den Beizug geeigneter Fachleute an, wenn das Untersuchungsamt den Vorschlag f\u00fcr das Expertengremium und die von diesem zu beantwortenden Fragen innert einem Monat unterbreitet. Der Scheck, der am Amtssitz an der Laurenzenvorstadt 123 in Aarau am Mittwoch, 13. Februar, \u00fcberreicht worden ist, soll zwar den Start der l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Rechtssuche beschleunigen, keinesfalls aber deren Ergebnis beeinflussen. <\/span><br class=\"text\"> <span class=\"text\"> Der Bundesrat m\u00f6chte inzwischen den Stopp der Wiederaufarbeitung \u2013 eine langj\u00e4hrige Greenpeace-Forderung \u2013 im neuen Atomrecht verankern, wenn auch mit zu langer \u00dcbergangsfrist. Der St\u00e4nderat hat diesen Vorschlag jedoch zu einem Moratorium abgeschw\u00e4cht, das die Umweltverseuchung in England und Frankreich um Jahre verl\u00e4ngert. Es liegt nun am Nationalrat, diese unr\u00fchmliche Rolle der Schweiz als internationale Atomverseucherin zu beenden. Erstaunlich ist nur, das dar\u00fcber noch politisch diskutiert werden muss, obwohl die Schweiz die Abkommen zum Schutz der Meere schon l\u00e4ngst unterzeichnet hat. <\/span><br class=\"text\"> <br class=\"text\"> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Leo Scherer, Greenpeace Atomkampagne 01 \/ 447 41 23<br \/> Greenpeace Medienabteilung      01 \/ 447 41 11<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit eineinhalb Jahren liegen beim Aargauer Untersuchungsamt mehrere Strafanzeigen von Greenpeace. Bis heute ist die Aargauer Beh\u00f6rde nicht sichtbar t\u00e4tig geworden. 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