{"id":7070,"date":"2002-01-31T00:00:00","date_gmt":"2002-01-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7070\/greenpeace-fordert-blindes-amt-fuer-gentech-food-endlich-zum-stopp-von-monsanto-mystery-soja-auf\/"},"modified":"2019-05-30T07:55:33","modified_gmt":"2019-05-30T05:55:33","slug":"greenpeace-fordert-blindes-amt-fuer-gentech-food-endlich-zum-stopp-von-monsanto-mystery-soja-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7070\/greenpeace-fordert-blindes-amt-fuer-gentech-food-endlich-zum-stopp-von-monsanto-mystery-soja-auf\/","title":{"rendered":"Greenpeace fordert \u00abBlindes Amt f\u00fcr Gentech-Food\u00bb endlich zum Stopp von Monsanto-Mystery-Soja auf"},"content":{"rendered":"<p><b>\u00abBlindes Amt f\u00fcr Gentech-Food BAG sieht nix, h\u00f6rt nix, sagt nix!\u00bb. Seit 08.30 Uhr prangern drei riesige chinesische Affen an der Fassade des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit dessen Unt\u00e4tigkeit an. Das BAG hat weder auf alarmierende neue Studien zur Monsanto-Gentech-Soja reagiert, noch ist es inhaltlich auf die Greenpeace-Aufsichtsbeschwerde ans EDI eingegangen. Heute ist die 5-j\u00e4hrige Bewilligung f\u00fcr die genmanipulierte Roundup-Ready-Soja abgelaufen. Das BAG hat noch keinen Verl\u00e4ngerungsentscheid gef\u00e4llt. Damit ist die Gentech-Soja ab heute verboten, der Lebensmittelhandel muss entsprechend reagieren. Das BAG hat es jedoch nicht f\u00fcr n\u00f6tig erachtet, den Handel zu informieren. Greenpeace fordert das BAG auf, den Monsanto-Verl\u00e4ngerungsantrag zur\u00fcckzuweisen. Der Schutz der Bev\u00f6lkerung, die ohnehin keine Gentech-Lebensmittel will, muss endlich ernst genommen werden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Bern\/Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Auf den 1. Februar 1997 hat das BAG das erste Gentech-Lebensmittel, die Roundup-Ready-Soja von Monsanto bewilligt. Die Zulassung war auf f\u00fcnf Jahre befristet, eine Verl\u00e4ngerung der Bewilligung ist noch ausstehend, scheint f\u00fcr das BAG aber eine reine Formalit\u00e4t zu sein. Es hielt es nicht einmal f\u00fcr n\u00f6tig, den Lebensmittelhandel zu informieren, ob nun ab 1. Februar Gentech-Soja weiterhin erlaubt oder verboten ist. Wenn man die Lebensmittelverordnung (LMV) ernst nimmt, bleibt nur der sofortige Widerruf der Bewilligung, da Art. 15 LMV unzweideutig verlangt, dass \u00abnach dem aktuellen Stand der Wissenschaft eine Gesundheitsgef\u00e4hrdung ausgeschlossen werden muss\u00bb, und die Bewilligung jederzeit annulliert werden kann und muss, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse dies erfordern.<br \/>                               <\/span><br class=\"text\"><br \/>\n <span class=\"text\"> Bereits am 15. August 2001 wies Greenpeace das BAG darauf hin, dass die Gentech-Soja von Monsanto eine unbekannte Gen-Sequenz enth\u00e4lt, die bisher noch kein Molekularbiologe entschl\u00fcsseln konnte. Am 31. August 2001 forderte Greenpeace in einer Aufsichtsbeschwerde an das Departement Dreifuss (EDI) den R\u00fcckzug der Lebensmittelbewilligung f\u00fcr die mysteri\u00f6se Gentech-Soja und eine Versch\u00e4rfung des Bewilligungsverfahrens. Das BAG versteckte sich hinter vagen Behauptungen von Monsanto \u2013 obwohl Greenpeace mehrere neue wissenschaftliche Bedenken vorgelegt hatte. In gleicher Weise reagierte das BAG auf eine zweite Greenpeace-Stellungnahme vom 10. Dezember 2001, die das EDI dem Bundesamt zur Beantwortung vorgelegt hatte.                                        <\/span><br class=\"text\"><br \/>\n <span class=\"text\"> Das BAG stellt das gesundheitliche Vorsorgeprinzip auf den Kopf, wenn es in seiner Antwort behauptet, eine \u00abakute Gef\u00e4hrdung der Gesundheit\u00bb sei n\u00f6tig f\u00fcr einen Bewilligungs-Widerruf. Nicht die KonsumentInnen haben zu beweisen, dass sie durch Gentech-Nahrung keinen Schaden erleiden, sondern die Beh\u00f6rden haben sicherzustellen, dass dieser ausgeschlossen werden kann!                                        <\/span><br class=\"text\"><br \/>\n<br class=\"text\"><br \/>\n <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Greenpeace Gentech-Kampagne  079 \/ 400 88 31<br \/>   Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<br \/>   <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abBlindes Amt f\u00fcr Gentech-Food BAG sieht nix, h\u00f6rt nix, sagt nix!\u00bb. Seit 08.30 Uhr prangern drei riesige chinesische Affen an der Fassade des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit dessen Unt\u00e4tigkeit an. 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