{"id":7088,"date":"2001-12-20T00:00:00","date_gmt":"2001-12-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7088\/greenpeace-fordert-stopp-fuer-gentech-soja-mit-mystery-gen\/"},"modified":"2019-05-30T07:56:03","modified_gmt":"2019-05-30T05:56:03","slug":"greenpeace-fordert-stopp-fuer-gentech-soja-mit-mystery-gen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7088\/greenpeace-fordert-stopp-fuer-gentech-soja-mit-mystery-gen\/","title":{"rendered":"Greenpeace fordert Stopp f\u00fcr Gentech-Soja mit Mystery-Gen"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace fordert, dass das BAG (Bundesamt f\u00fcr Gesundheit) dem von Monsanto eingereichten Verl\u00e4ngerungsantrag f\u00fcr Roundup-Ready-Gentech-Soja als Lebensmittel nicht zustimmt. Zurzeit deutet alles darauf hin, dass das BAG in K\u00fcrze den Antrag gutheisst, was einem Verstoss gegen die Lebensmittelverordnung gleich k\u00e4me. Diese fordert, dass allf\u00e4llige gesundheitliche Implikationen ausgeschlossen werden k\u00f6nnen. In der Gentech-Soja von Monsanto wurde aber in den letzten Monaten eine Reihe von Anomalien entdeckt. Ein belgisches Forscherteam sp\u00fcrte zudem eine mysteri\u00f6se Gensequenz in der Gentech-Soja auf, deren gesundheitliche Auswirkungen unbekannt sind.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Bern. <\/span><span class=\"text\"> Genau vor f\u00fcnf Jahren, am 20. Dezember 1996, hat das BAG der Gentech-Soja von Monsanto die Bewilligung als Lebensmittel erteilt. Der von Monsanto eingereichte Verl\u00e4ngerungsantrag ist noch h\u00e4ngig, die Bewilligung scheint aber f\u00fcr das BAG eine reine Formalit\u00e4t zu sein. Dies obwohl die Lebensmittelverordnung f\u00fcr eine Bewilligung verlangt, dass \u00abnach dem aktuellen Stand der Wissenschaft eine Gesundheitsgef\u00e4hrdung ausgeschlossen werden kann\u00bb. (Art. 15 LMV). <br \/>                               <\/span><br class=\"text\"><br \/>\n <span class=\"text\"> Bereits am 15. August 2001 wies Greenpeace das BAG darauf hin, dass die Gentech-Soja (RRS) von Monsanto eine unbekannte Gen-Sequenz enth\u00e4lt, die bisher noch kein Molekularbiologe entschl\u00fcsseln konnte. Am 31. August forderte Greenpeace in einer Aufsichtsbeschwerde an das Eidgen\u00f6ssiche Departement des Innern den R\u00fcckzug der Lebensmittelbewilligung f\u00fcr die mysteri\u00f6se Gentech-Soja und eine Versch\u00e4rfung des ungen\u00fcgenden Bewilligungsverfahrens. Das BAG reagierte mit vagen Ausfl\u00fcchten und versteckte sich hinter Behauptungen von Monsanto, statt die Erkenntnisse unabh\u00e4ngiger Wissenschaftler ernst zu nehmen und eigene, sorgf\u00e4ltige Abkl\u00e4rungen vorzunehmen. Dies obwohl Greenpeace eine ganze Reihe neuer wissenschaftlicher Bedenken vorgelegt hatte.                                        <\/span><br class=\"text\"><br \/>\n <span class=\"text\"> In diesem Zusammenhang ist auch festzuhalten, dass bez\u00fcglich RRS von Anfang an die Versuchsanordnungen in Bezug auf potenzielle Gesundheitsgef\u00e4hrdungen nicht gen\u00fcgend aussagekr\u00e4ftig waren (wie bereits in der Aufsichtsbeschwerde und in der Erg\u00e4nzung vom 10.12. festgehalten): Voraussetzung f\u00fcr die Bewilligungserteilung ist nach LMV Art. 15 Abs.3, dass \u00abausgeschlossen werden kann\u00bb, dass es zu einer Gesundheitsgef\u00e4hrdung kommt. Das BAG stellt dieses gesundheitliche Vorsorgeprinzip auf den Kopf, wenn es (in seiner Antwort vom 17.10.) behauptet, eine \u00abakute Gef\u00e4hrdung der Gesundheit\u00bb sei n\u00f6tig f\u00fcr einen Bewilligungs-Widerruf. Nicht die KonsumentInnen von Gentech-Food haben zu beweisen, dass sie dadurch keine Sch\u00e4den erleiden, sondern die Beh\u00f6rden haben sicherzustellen, dass solche ausgeschlossen werden k\u00f6nnen!                                         <\/span><br class=\"text\"><br \/>\n<br class=\"text\"><br \/>\n <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Die Aufsichtsbeschwerde\/Erg\u00e4nzung ans EDI, sowie die Studie \u00fcber die unbekannten Gen-Sequenz sind erh\u00e4ltlich  bei: <br \/>   Bruno Heinzer, Greenpeace Gentech-Kampagne 079 \/ 400 88 31<br \/>   Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace fordert, dass das BAG (Bundesamt f\u00fcr Gesundheit) dem von Monsanto eingereichten Verl\u00e4ngerungsantrag f\u00fcr Roundup-Ready-Gentech-Soja als Lebensmittel nicht zustimmt. 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