{"id":7094,"date":"2001-12-10T00:00:00","date_gmt":"2001-12-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7094\/die-atomare-retourkutsche-ist-unterwegs-in-die-schweiz\/"},"modified":"2019-05-30T07:56:13","modified_gmt":"2019-05-30T05:56:13","slug":"die-atomare-retourkutsche-ist-unterwegs-in-die-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7094\/die-atomare-retourkutsche-ist-unterwegs-in-die-schweiz\/","title":{"rendered":"Die atomare Retourkutsche ist unterwegs in die Schweiz!"},"content":{"rendered":"<p><b>Heute morgen um 9.30 Uhr ist der erste Castor-Transport mit hochradioaktivem Atomm\u00fcll aus der franz\u00f6sischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague Richtung Schweiz losgefahren. Er wird morgen im atomaren Zwischenlager in W\u00fcrenlingen (ZWILAG) erwartet. Greenpeace besetzt den Umladekran beim Zwilag, um auf den Unsinn und die Gef\u00e4hrlichkeit der Wiederaufarbeitung sowie die damit verbundenen Risiko-Transporte durch Europa aufmerksam zu machen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Die heutige Retourkutsche ist nur der Auftakt f\u00fcr viele Atomm\u00fcll-Transporte in den kommenden Jahren. Die Schweizer AKW-Betreiber haben mit der La Hague-Betreiberin Cog\u00e9ma Vertr\u00e4ge zur Wiederaufarbeitung \u00fcber mindestens 765 Tonnen abgebrannter Brennelemente abgeschlossen. Was exakt in welchen Mengen aus der Wiederaufarbeitungsanlage zur\u00fcckerwartet werden muss, weiss niemand.<\/p>\n<p>Die Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennelementen wird von den AKW-Betreibern als sinnvolles Recycling gepriesen. Davon kann keine Rede sein, da bei der Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennst\u00e4ben gerade mal 1 Prozent Plutonium herausgel\u00f6st wird. F\u00fcr diese Kleinstmenge von wiedergewonnenem radioaktivem Material kontaminiert dieses innerhalb der Wiederaufarbeitungsanlage alles, womit es in Ber\u00fchrung kommt: Ger\u00e4te, Kleider, Werkzeuge und sogar die Geb\u00e4ude. Resultat der Wiederaufarbeitung ist somit ein Vielfaches des Atomm\u00fclls. Wohin damit, weiss niemand. Und das weltweit einzige Lager f\u00fcr schwachaktiven Atomm\u00fcll im schwedischen Forsmark leckt.<\/p>\n<p>Die unsinnige Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennst\u00e4ben sch\u00e4digt die Menschen und die Natur um die Anlage von La Hague in nachhaltiger Weise. Jedes Jahr werden 230 Millionen Liter radioaktive Abw\u00e4sser ins Meer geleitet, die Verseuchung ist bis nach Norwegen nachweisbar. Eine neue franz\u00f6sische Studie kommt zum Schluss, dass das Risiko an Krebs insbesondere an Kinderleuk\u00e4mie zu erkranken in der Gegend um La Hague signifikant erh\u00f6ht ist.<\/p>\n<p>Greenpeace fordert den sofortigen Stopp der Wiederaufarbeitung und ruft das Schweizer Parlament auf, am Verbot der Wiederaufarbeitung im neuen Kernenergiegesetz festzuhalten.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Weitere Informationen: Henriette Eppenberger, Greenpeace Atomkampagne 01\/ 447 41 23 Greenpeace Medienabteilung 01\/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute morgen um 9.30 Uhr ist der erste Castor-Transport mit hochradioaktivem Atomm\u00fcll aus der franz\u00f6sischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague Richtung Schweiz losgefahren. 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