{"id":7104,"date":"2001-12-02T00:00:00","date_gmt":"2001-12-01T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7104\/wiederaufarbeitungsanlage-sellafield-bleibt-unter-druck\/"},"modified":"2019-05-30T07:56:30","modified_gmt":"2019-05-30T05:56:30","slug":"wiederaufarbeitungsanlage-sellafield-bleibt-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7104\/wiederaufarbeitungsanlage-sellafield-bleibt-unter-druck\/","title":{"rendered":"Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield bleibt unter Druck"},"content":{"rendered":"<p><b>Der UNO-Seegerichtshof in Hamburg hat heute eine Klage Irlands gegen die skandaltr\u00e4chtige englische Plutoniumschmiede Sellafield behandelt. Zwar kam das Gericht dem irischen Antrag nicht nach, die Erweiterung der Wiederaufarbeitungs- und Plutoniumfabrik Sellafield zu stoppen. Aber auch die Interpretation der englischen Regierung, dass der Seegerichtshof gar nicht zust\u00e4ndig sei, wurde nicht akzeptiert.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Hamburg\/Z\u00fcrich. Vielmehr m\u00fcssen die beiden L\u00e4nder nun Verhandlungen aufnehmen \u00fcber Risikomonitoring und Massnahmen zur Verhinderung von radioaktiver Verseuchung. Irland wie auch die nordischen Staaten wollen der Plutoniumschmiede ein Ende zu setzen. Wegen der massiven Verseuchung durch Sellafield f\u00fcrchten diese Staaten um die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung und die Zukunft der Fischindustrie.<\/p>\n<p>Weitere Ungemach f\u00fcr Sellafield droht bereits: Bereits hat die norwegische Partei FRP angek\u00fcndigt, Sellafield vor ein weiteres internationales Gericht zu ziehen: Sie verlangt, dass ein internationaler Umweltgerichtshof geschaffen wird, wo Sellafield resp. dem englischen Staat als Besitzer der Skandalanlage der Prozess gemacht werden soll. Noch immer ist in London ausserdem eine Klage der beiden Umweltorganisationen Greenpeace und Friends of the Earth h\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Sellafield kam auch als m\u00f6gliches Ziel terroristischer Attacken in die Schlagzeilen. Internationale Experten kamen zum Schluss, dass bereits eine teilweise Zerst\u00f6rung zu einer grossfl\u00e4chigen radioaktiven Verseuchung f\u00fchren k\u00f6nnte, die das Ausmass von Tschernobyl bei weitem \u00fcbersteigt. Mit der Sicherheit steht es trotz diverser Skandale und vieler Versprechungen schlecht: Vor einigen Tagen machte die britische Sonntagszeitung \u00abThe Journal\u00bb \u00f6ffentlich, dass es einem Reporter gelungen ist, ins Sellafield-Gel\u00e4nde einzudringen und sich dort w\u00e4hrend f\u00fcnf Stunden unbehelligt aufzuhalten.<\/p>\n<p>In der Schweiz beginnt n\u00e4chste Woche die st\u00e4nder\u00e4tliche Debatte um das neue Kernenergiegesetz. Dabei wird das Verbot der Wiederaufarbeitung im Mittelpunkt stehen. Greenpeace fordert das Parlament auf, sich endlich der breiten Koalition jener L\u00e4nder anzuschliessen, die schon seit Jahren ein Verbot Sellafields fordern.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Weitere Informationen : Eva Geel, Greenpeace Atomkampagne 01 \/ 447 41 24 01 \/447 41 25 Greenpeace Medienabteilung 01\/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der UNO-Seegerichtshof in Hamburg hat heute eine Klage Irlands gegen die skandaltr\u00e4chtige englische Plutoniumschmiede Sellafield behandelt. 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