{"id":7110,"date":"2001-12-02T00:00:00","date_gmt":"2001-12-01T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7110\/greenpeace-protest-in-horgen-verseuchtes-bhopal-wasser-fuer-dow-chemical\/"},"modified":"2019-05-30T07:56:39","modified_gmt":"2019-05-30T05:56:39","slug":"greenpeace-protest-in-horgen-verseuchtes-bhopal-wasser-fuer-dow-chemical","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7110\/greenpeace-protest-in-horgen-verseuchtes-bhopal-wasser-fuer-dow-chemical\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Protest in Horgen: verseuchtes Bhopal-Wasser f\u00fcr Dow Chemical"},"content":{"rendered":"<p><b>Zum 17. Jahrestag der schlimmsten Chemiekatastrophe aller Zeiten in Bhopal\/Indien hat Greenpeace heute vor dem Europa-Hauptsitz von Dow Chemicals in Horgen\/ZH gegen die andauernde Wasserverschmutzung im Katastrophengebiet protestiert. Greenpeace fordert Dow auf, die volle Verantwortung f\u00fcr die giftige Hinterlassenschaft von Union Carbide in Bhopal zu \u00fcbernehmen. Aktionen fanden ausserdem in den USA, in Indien, China (Hong Kong), Thailand, Argentinien, Chile, den Niederlanden und den Philippinen statt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich\/Horgen. <\/span><span class=\"text\"> \u00abErfrischend giftiges Bhopal-Wasser &#8211; erh\u00e4ltlich nur in Bhopal und anderen ausgesuchten Orten \u00bb: Unter diesem Motto hat Greenpeace heute in Horgen den rund 500 Dow-Angestellten in Flaschen abgef\u00fclltes, verschmutztes Wasser aus Bhopal \u00fcberreicht. Mit dieser Aktion weisen die Umweltorganisation und die \u00dcberlebenden von Bhopal auf die Tatsache hin, dass das Grundwasser in der Umgebung des Katastrophengel\u00e4ndes noch heute schwer verseucht wird. \u00abGreenpeace und die Menschen von Bhopal erinnern Dow, die heutige Besitzerin von Union Carbide, daran, dass die Umweltverschmutzung durch die stillgelegte Pestzidfabrik noch immer andauert. Die Bewohner von Bhopal leiden bis heute an den Folgen von 1984\u00bb, sagte Greenpeace Campaigner Matthias W\u00fcthrich.<br \/>                               <\/span><br class=\"text\"><br \/>\n <span class=\"text\"> Das t\u00f6dliche Gas, das in der Dezembernacht 1984 aus der Pestizidfabrik in Bhopal entwich, t\u00f6tete innert k\u00fcrzester Zeit bis zu 7500 Menschen und hinterliess rund eine halbe Million Gesch\u00e4digte. Sch\u00e4tzungsweise 16&#8217;000 Menschen sind seither gestorben und unz\u00e4hlige weitere erkrankt. Nach der Katastrophe zog sich Union Carbide aus Bhopal zur\u00fcck und hinterliess ihre monstr\u00f6se Altlast. 1999 fusionierte Union Carbide mit dem US-Konzern Dow Chemicals zum zweitgr\u00f6ssten Chemieunternehmen der Welt. Dow \u00fcbernahm damit aber nicht nur die Verm\u00f6genswerte von Union Carbide, sondern auch die Verantwortung f\u00fcr deren andauernde Umweltverschmutzung und das unermessliche menschliche Leiden in Bhopal. \u00abEin neues Jahrtausend hat begonnen und es ist jetzt endlich an der Zeit, dass von Konzernen wie Dow weltweit g\u00fcltige Umweltstandards eingehalten und durchgesetzt werden. Dow muss endlich die volle Verantwortung f\u00fcr die giftige Hinterlassenschaft in Bhopal \u00fcbernehmen\u00bb, sagte W\u00fcthrich weiter.                                         <\/span><br class=\"text\"><br \/>\n <span class=\"text\"> Greenpeace fordert von Dow sofortige Massnahmen: die Sanierung des ehemaligen Fabrikgel\u00e4ndes von Union Carbide, die medizinische und finanzielle Wiedergutmachung f\u00fcr die Opfer, sowie Massnahmen f\u00fcr sauberes Trinkwasser in der Katastrophenregion. Ausserdem verlangt die Umweltorganisation die rechtliche Verfolgung der leitenden Angestellten, die f\u00fcr die Katastrophe verantwortlich sind, sowie ein internationales Rechtssystem, das Konzerne bei Industriekatastrophen weltweit haftbar macht.                                        <\/span><br class=\"text\"><br \/>\n<br class=\"text\"><br \/>\n <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Informationen, Hintergr\u00fcnde sowie (internationales) Bild- und Videomaterial:<br \/>   Matthias W\u00fcthrich, Greenpeace Chemie-Campaigner 01 447 41 31<br \/>   Greenpeace Medienabteilung 01\/ 447 41 11<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 17. Jahrestag der schlimmsten Chemiekatastrophe aller Zeiten in Bhopal\/Indien hat Greenpeace heute vor dem Europa-Hauptsitz von Dow Chemicals in Horgen\/ZH gegen die andauernde Wasserverschmutzung im Katastrophengebiet protestiert. 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