{"id":7116,"date":"2001-09-23T00:00:00","date_gmt":"2001-09-22T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7116\/deponie-letten-ein-weiterer-schritt-richtung-totalsanierung\/"},"modified":"2019-05-30T07:56:50","modified_gmt":"2019-05-30T05:56:50","slug":"deponie-letten-ein-weiterer-schritt-richtung-totalsanierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7116\/deponie-letten-ein-weiterer-schritt-richtung-totalsanierung\/","title":{"rendered":"Deponie Letten: ein weiterer Schritt Richtung Totalsanierung"},"content":{"rendered":"<p><b>Heute werden Spezialisten von Greenpeace und Novartis, Ciba SC sowie Syngenta bei der Chemiem\u00fclldeponie Le Letten in Hagenthal-le-Bas neue Wasserproben entnehmen. Die Untersuchungen sollen die schon fr\u00fcher ver\u00f6ffentlichten Greenpeace-Analysen erg\u00e4nzen. Greenpeace bekr\u00e4ftigt nochmals die Forderung nach einer Totalsanierung der Deponie.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Bereits Ende Juli hat Greenpeace massive Grundwasserverschmutzungen durch die Deponie Letten nachgewiesen. Die verantwortlichen Chemiekonzerne Novartis, Ciba SC und Syngenta bestritten aufgrund ihrer eigenen Analysen stets die Gef\u00e4hrlichkeit der Deponie, obwohl dort 3200 Tonnen ungesicherter Chemiem\u00fcll lagert. F\u00fcr Greenpeace ist die erneute Probenahme ein Entgegenkommen gegen\u00fcber der Chemie, welche zus\u00e4tzlichen Bedarf nach Informationen \u00fcber die Datenerhebung angemeldet hatte. Greenpeace h\u00e4lt aber klar an den brisanten Aussagen der vorangehenden Untersuchung fest. Wie bei allen ungesicherten Deponien existieren auch beim Letten keinerlei R\u00fcckhaltevorrichtungen, die das giftige Deponie-Sickerwasser am Auslaufen ins Grundwasser hindern. Dass das Sickerwasser stark verseucht ist, haben sowohl die Untersuchung der Chemie als auch diejenige von Greenpeace gezeigt. Die von Greenpeace nachgewiesene Verschmutzung des Grundwassers ist darum die logische Folge. Ungesicherte Deponien stellen deshalb ein untragbares und unberechenbares Risiko f\u00fcr die Umwelt dar, weil die Emissionen je nach Situation stark variieren. Die Deponie kann nach starken Niederschl\u00e4gen durchsp\u00fclt werden und Schadstoffe ins Grundwasser ausgewaschen werden; alte Eisenf\u00e4sser k\u00f6nnen pl\u00f6tzlich durchrosten und ihren giftigen Inhalt aufs Mal entleeren. Das gilt nicht nur f\u00fcr die Chemiem\u00fclldeponie Letten, sondern auch f\u00fcr alle anderen Deponien in der Region, namentlich f\u00fcr die Deponie Roemisloch, wo die Basler Chemie selber massive Schadstoffkonzentrationen ausserhalb der Deponie gemessen hat. Bei den Deponien Hitzmatten und Galgenrain, bei denen jeweils nur eine Bohrung erfolgte und von der Chemie stets bestritten worden ist, dass dort Chemiem\u00fcll liegt, sind weitere Abkl\u00e4rungen und Bohrungen notwendig. Es mutetet schon seltsam an: Die (angeblich) gesicherten Sonderm\u00fclldeponien K\u00f6lliken und Bonfol werden jetzt mit grossem Aufwand totalsaniert. Wie kann die Basler Chemie da noch behaupten, dass die v\u00f6llig ungesicherten Deponien in der Region Basel kein Problem darstellen? Was f\u00fcr die gesicherten Deponien n\u00f6tig war, ist f\u00fcr die ungesicherten erst recht zwingend. Greenpeace fordert daher die sofortige Einleitung der Totalsanierung bei allen Chemiem\u00fclldeponien in der Region Basel.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Matthias W\u00fcthrich, Koordinator der Chemie-Kampagne &#8211; 01 \/ 447 41 31<br \/> Greenpeace Medienabteilung &#8211; 01 \/ 447 41 11 <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute werden Spezialisten von Greenpeace und Novartis, Ciba SC sowie Syngenta bei der Chemiem\u00fclldeponie Le Letten in Hagenthal-le-Bas neue Wasserproben entnehmen. 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