{"id":7120,"date":"2001-08-14T00:00:00","date_gmt":"2001-08-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7120\/gentech-soja-mit-unbekanntem-erbgut-auf-dem-teller-die-behoerden-schauen-zu\/"},"modified":"2019-05-30T07:56:56","modified_gmt":"2019-05-30T05:56:56","slug":"gentech-soja-mit-unbekanntem-erbgut-auf-dem-teller-die-behoerden-schauen-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7120\/gentech-soja-mit-unbekanntem-erbgut-auf-dem-teller-die-behoerden-schauen-zu\/","title":{"rendered":"Gentech-Soja mit unbekanntem Erbgut auf dem Teller: Die Beh\u00f6rden schauen zu"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) spielt blinde Kuh: Es hat eine Gentech-Soja bewilligt, die in Wirklichkeit gar nicht existiert. Die vom US-Konzern Monsanto produzierte Roundup-Ready-Soja (RR-Soja) enth\u00e4lt Gen-Konstrukte, die in den Bewilligungsunterlagen nicht vorkommen und von denen niemand weiss, woher sie stammen und was f\u00fcr Auswirkungen sie haben. Dies deckt eine heute \u00f6ffentlich gemachte Untersuchung belgischer Wissenschaftler auf. Greenpeace fordert die Beh\u00f6rden auf, die 1996 erteilte Bewilligung r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen und die Monsanto-Soja sofort aus dem Verkehr zu ziehen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Bern. <\/span><span class=\"text\"> Die heute ver\u00f6ffentlichte Studie deckt auf, dass die Gentech-Soja von Monsanto eine v\u00f6llig unbekannte Gen-Sequenz enth\u00e4lt, die bisher noch kein Molekularbiologe entschl\u00fcsseln konnte. Bereits im Mai 2000 hatte ein Biologe der Universit\u00e4t Gent die belgischen Beh\u00f6rden und den Hersteller Monsanto dar\u00fcber informiert, dass die RR-Soja neben dem beabsichtigten zwei zus\u00e4tzliche Gen-Konstrukte enth\u00e4lt. Monsanto musste einr\u00e4umen, dass alle seit 1996 im Umlauf befindlichen Pflanzen diese nicht angemeldeten Gen-Sequenzen aufweisen. Trotzdem behauptet der US-Konzern, dass dadurch keine Gesundheits- und Umweltgef\u00e4hrdung ausgeht. Der Chemiemulti weiss entweder nicht, was er tut oder verschweigt willentlich wesentliche Informationen. Trotzdem ist die Soja als Lebensmittel in der Schweiz nach wie vor im Umlauf! Greenpeace hat das BAG bereits am 19. Juli schriftlich um eine Stellungnahme gebeten. Die Anfrage blieb jedoch unbeantwortet. Ausserdem nimmt das BAG seine Hausaufgaben nicht wahr: Anstatt eigene Untersuchungen vorzunehmen, st\u00fctzt es sich bei Bewilligungsverfahren offenbar nur auf die Angaben der Hersteller. Greenpeace ruft die Molekularbiologen weltweit auf, die unbekannte Gen-Sequenz zu entschl\u00fcsseln. Zudem fordert Greenpeace den sofortigen Stopp der unter falschen Angaben und ungen\u00fcgenden Untersuchungen in Umlauf gesetzten Gentech-Soja. Die am 20. Dezember auslaufende Bewilligung f\u00fcr Monsantos RR-Soja muss sofort ausgesetzt und darf nicht verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Greenpeace Gentech-Kampagne 079 \/ 400 88 31<br \/>    Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) spielt blinde Kuh: Es hat eine Gentech-Soja bewilligt, die in Wirklichkeit gar nicht existiert. 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