{"id":7128,"date":"2001-08-08T00:00:00","date_gmt":"2001-08-07T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7128\/daenemark-kann-den-krieg-der-sterne-stoppen\/"},"modified":"2019-05-30T07:57:09","modified_gmt":"2019-05-30T05:57:09","slug":"daenemark-kann-den-krieg-der-sterne-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7128\/daenemark-kann-den-krieg-der-sterne-stoppen\/","title":{"rendered":"D\u00e4nemark kann den &#171;Krieg der Sterne&#187; stoppen"},"content":{"rendered":"<p><b>Wir sind kurz vor der Radar-Station. Das waren die letzten Worte \u00fcber Funk, bevor der Kontakt zu den drei Greenpeace-Aktivisten im Eis und Nebel des n\u00f6rdlichen Gr\u00f6nlands abbrach. Kurz darauf wurden sie &#8211; nur wenige Schritte vor ihrem Ziel &#8211; von amerikanischen Sicherheitskr\u00e4ften festgenommen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Hamburg\/Thule. Ihr Ziel war die US-Abh\u00f6rstation Thule im gr\u00f6nl\u00e4ndischen Eis. Sie spielt eine entscheidende Rolle in den &#171;Star Wars&#187;-Pl\u00e4nen der US-Regierung. In den 50er Jahren als Horchposten im Kalten Krieg eingerichtet, soll nun von dort aus ein Teil des Raketenabwehrschilds gesteuert werden. Die US-Milit\u00e4rbasis selbst ist nur von den D\u00e4nen gepachtet und soll den Kalten Krieg nach Gr\u00f6nland zur\u00fcckbringen. Um eine Diskussion \u00fcber die Zukunft dieses US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunktes in Gr\u00f6nland zu bewirken, befindet sich die MS &#171;Arctic Sunrise&#187; von Greenpeace auf einer Gr\u00f6nland-Tour. Besonders soll deutlich gemacht werden, dass es die d\u00e4nische Regierung in der Hand hat, ob die USA ihre umstrittenen &#171;Star Wars&#187;-Pl\u00e4ne verwirklichen k\u00f6nnen oder nicht. Als Verwalter von Gr\u00f6nland kann sie ihr Veto gegen die &#171;Star Wars&#187;-Nutzung einlegen. Die Tour hat aber noch einen weiteren Schwerpunkt: 1953 musste die einheimische Inuit-Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Milit\u00e4rbasis Platz machen. Sie wurde einfach von den d\u00e4nischen Beh\u00f6rden umgesiedelt. Diese Zwangsumsiedlung war illegal. Greenpeace setzt sich auch f\u00fcr das Recht der Thule-Inuit ein, wieder in ihr angestammtes Wohngebiet zur\u00fcckkehren zu d\u00fcrfen. Bislang sind schon einige Aktionen von Bord der &#171;Arctic Sunrise&#187; aus gestartet worden. Unter anderem erinnerte zum 56. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima der K\u00fcnstler Bernard McLeod im Gr\u00f6nlandeis an die Bombenopfer. Am Dienstag gelang es dann Greenpeace-Aktivisten auf das Gel\u00e4nde der US-Milit\u00e4rbasis Thule vorzudringen. Sie entrollten ein 10 x 15 Meter gro\u00dfes &#171;Stoppt Star Wars&#187;-Transparent. Drei von ihnen konnten sich zun\u00e4chst unbemerkt auf den Friedensmarsch zur Radarstation von Thule machen. Die Gr\u00f6nland-Tour wird noch bis zum 18. August da.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind kurz vor der Radar-Station. Das waren die letzten Worte \u00fcber Funk, bevor der Kontakt zu den drei Greenpeace-Aktivisten im Eis und Nebel des n\u00f6rdlichen Gr\u00f6nlands abbrach. 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