{"id":7134,"date":"2001-06-24T00:00:00","date_gmt":"2001-06-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7134\/alpen-initiative-greenpeace-vcs-und-wwf-gemeinsam-gegen-die-wiedereroeffnung-des-mont-blanc-tunnels-fuer-den-schwerverkehr\/"},"modified":"2019-05-30T07:57:20","modified_gmt":"2019-05-30T05:57:20","slug":"alpen-initiative-greenpeace-vcs-und-wwf-gemeinsam-gegen-die-wiedereroeffnung-des-mont-blanc-tunnels-fuer-den-schwerverkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7134\/alpen-initiative-greenpeace-vcs-und-wwf-gemeinsam-gegen-die-wiedereroeffnung-des-mont-blanc-tunnels-fuer-den-schwerverkehr\/","title":{"rendered":"Alpen-Initiative, Greenpeace, VCS und WWF gemeinsam gegen die Wiederer\u00f6ffnung des Mont-Blanc-Tunnels f\u00fcr den Schwerverkehr"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Alpen-Initiative, Greenpeace, der WWF und der VCS Schweiz protestieren gegen die bevorstehende Wiederer\u00f6ffnung des Mont-Blanc-Tunnels f\u00fcr den Schwerverkehr. Sie verlangen stattdessen die Verlagerung des alpenquerenden G\u00fcterverkehrs auf die Schiene, um die Menschen und die Umwelt zu sch\u00fctzen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Chamonix. Die Wiederer\u00f6ffnung des Tunnels w\u00e4re<br \/>\nein Schritt zur\u00fcck ins verkehrspolitische Mittelalter. In ihren<br \/>\nReden nach dem Tunnelungl\u00fcck im M\u00e4rz 1999 forderten die<br \/>\nPolitikerInnen einen m\u00f6glichst sicheren, umwelt- und<br \/>\nsozialvertr\u00e4glichen Verkehr. Die R\u00fcckkehr der Lkw an den Mont-Blanc<br \/>\nw\u00fcrde all diese Worte zu leeren Lippenbekenntnissen degradieren.<br \/>\nDie Sicherheitsvorkehrungen sind auch nach den Bauarbeiten<br \/>\nungen\u00fcgend. Die Schweizer Umweltorganisationen nehmen die<br \/>\ngemeinsame Pressekonferenz von \u00fcber hundert Organisationen in<br \/>\nChamonix zum Anlass, ihre Solidarit\u00e4t mit der betroffenen<br \/>\nBev\u00f6lkerung zum Ausdruck zu bringen. Die gesamteurop\u00e4ische<br \/>\nSchwerverkehrszunahme und die damit verbundene Stausituation ist<br \/>\ndie Folge des ungebremsten Mobilit\u00e4tswahns, der sich l\u00e4ngst vom<br \/>\nrealen Wirtschaftswachstum enfernt hat. Wurden 1970 noch 27,8 Mio<br \/>\nTonnen \u00fcber die Alpen verschoben, so waren es im Jahre 1999 bereits<br \/>\n126,5 Mio Tonnen. 1970 transportierte die Bahn 3,5 x mehr als die<br \/>\nStrasse, 1999 bef\u00f6rderte die Strasse die doppelte Bahng\u00fctermenge<br \/>\n\u00fcber die Alpen. Strassentransporte sind eindeutig zu billig und<br \/>\nkommen nicht f\u00fcr alle Sch\u00e4den auf. Diese m\u00fcssen dann von der<br \/>\nAllgemeinheit getragen werden (Gesundheit, Umwelt,<br \/>\nKlimaver\u00e4nderung, Abn\u00fctzung Infrastruktur). Die Situation am<br \/>\nMont-Blanc ist genau so wie jene am Gotthard ein Signal f\u00fcr die<br \/>\nNotwendigkeit einer radikale Wende der europ\u00e4ischen Verkehrspolitik<br \/>\nin Richtung Nachhaltigkeit. Gefragt ist eine Bahnoffensive zur<br \/>\nVerlagerung des G\u00fcterverkehrs auf die Schiene. Deshalb fordern die<br \/>\nSchweizer Umweltorganisationen die Wiederer\u00f6ffnung der Tonkin-Linie<br \/>\nam S\u00fcdufer des Genfersees. Als Zufahrtslinie zum Simplontunnel<br \/>\nk\u00f6nnten die vorhandenen Kapazi\u00e4tsreserven auf dieser<br \/>\nG\u00fcterverkehrsachse optimal ausgesch\u00f6pft werden. Weiter sind<br \/>\nVerbesserungen auf der Bahnlinie Lyon-Turin sowie ein<br \/>\nEisenbahn-Basistunnel durch den Mont-Blanc zu pr\u00fcfen. An den<br \/>\nMittelmeer-H\u00e4fen m\u00fcssen die Infrastrukturanlagen f\u00fcr den<br \/>\nkombinierten G\u00fcterverkehr Schiff-Bahn zwingend ausgebaut werden und<br \/>\ndie europ\u00e4ischen Regierungen sollen den kombinierten<br \/>\nContainer-Transport auf Schiene und Strasse entschiedener f\u00f6rdern.<br \/>\nAuch mit Blick auf die EU-Osterweiterung m\u00fcssen L\u00f6sungen jenseits<br \/>\nder g\u00e4ngigen Betonmentalit\u00e4t gefunden werden, wenn das<br \/>\nNord-S\u00fcd-Chaos nicht noch durch einen Ost-West-Dauerstau erg\u00e4nzt<br \/>\nwerden soll. Neben der Verlagerung des G\u00fcterverkehrs auf die<br \/>\nSchiene m\u00fcssen weiter Massnahmen zur Verkehrsreduktion greifen.<br \/>\nUnn\u00f6tige Transporte sollen vermieden und regionalen Produkten den<br \/>\nVorzug geben werden.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Alpen-Initiative, Jan G\u00fcrke, Internationale Verkehrspolitik<\/p>\n<p>++41 (0)41 870 97 89<\/p>\n<p>Greenpeace, Cyrill Studer, Verkehrskampagne ++41 (0)1 447 41<br \/>\n13<\/p>\n<p>VCS, Kurt Erni, Ressortleiter Strasse ++41 (0) 31 328 82 32<\/p>\n<p>WWF, Andreas Weissen, Leiter Programm Alpen ++41 (0) 79 549 92<br \/>\n4<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Alpen-Initiative, Greenpeace, der WWF und der VCS Schweiz protestieren gegen die bevorstehende Wiederer\u00f6ffnung des Mont-Blanc-Tunnels f\u00fcr den Schwerverkehr. Sie verlangen stattdessen die Verlagerung des alpenquerenden G\u00fcterverkehrs auf die Schiene,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7134","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7134"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7134\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7134"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7134"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}