{"id":7136,"date":"2001-06-27T00:00:00","date_gmt":"2001-06-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7136\/joggeli-mit-sonnenkraft-zur-meisterschaft\/"},"modified":"2019-05-30T07:57:23","modified_gmt":"2019-05-30T05:57:23","slug":"joggeli-mit-sonnenkraft-zur-meisterschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7136\/joggeli-mit-sonnenkraft-zur-meisterschaft\/","title":{"rendered":"Joggeli mit Sonnenkraft zur Meisterschaft:"},"content":{"rendered":"<p><b>Im September 2001 geht die erste grosse Solaranlage auf einem Schweizer Stadiondach ans Netz. &#8211; Ein Signal aus Basel f\u00fcr die Stadionbauer in Bern, Z\u00fcrich, Genf und St. Gallen. Nach anf\u00e4nglichem Irritationen bei den Bauherren des &#171;Joggeli&#187; gelang es Greenpeace, diese von der Idee eines Solarkraftwerkes auf dem neuen Stadion zu \u00fcberzeugen. Die Verbindung von \u00d6kologie und modernen Stadionbau wird ein starkes Argument f\u00fcr eine Fussball EM 2008 in der Schweiz sein.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Im Sommer 1999 stellte Greenpeace zusammen mit Ingenieuren und Solarinvestoren ein Solar-F\u00f6rderprogramm der besonderen Art vor. Die in der Schweiz geplanten Fussballstadien sollten als solare Wegweiser f\u00fcr die Energiezukunft strahlen. In einer Machbarkeitstudie wies Greenpeace das enorme Potential der riesigen Dachfl\u00e4chen f\u00fcr die Stromgewinnung aus Sonne nach. Allein in Bern l\u00e4sst sich nach dieser Studie die weltweit gr\u00f6sste geb\u00e4udeintegrierte Solaranlage errichten, die mit Gewinn wirtschaften wird. Neu an der Greenpeace-Idee war nicht nur die Verbindung von Sport und Energiegewinnung sondern auch das vorgestellte Modell der Zusammenarbeit. Greenpeace vermittelte Know-How in Solartechnik und konnte zudem die ADEV Solarstrom AG aus Liestal f\u00fcr das Projekt gewinnen. Bei der Basler Solarstromb\u00f6rse bekam die von der ADEV pr\u00e4sentierte Anlage den Zuschlag f\u00fcr einen Abnahmevertrag \u00fcber 20 Jahre zu kostendeckenden Preisen. Greenpeace freut sich, dass die Stadionbetreiber nach diversen Gespr\u00e4chen das Dach der Nordtrib\u00fcne im Mietverh\u00e4ltnis zur Verf\u00fcgung stellen. Die Erfahrungen in Basel scheinen sich f\u00fcr die weiteren Projekte neuer Fussballarenen positiv auszuwirken. In Bern zeigen sich die Stadionbauer von der Idee eines Solarkraftwerkes begeistert, in Z\u00fcrich und in St. Gallen konnten mit den aus Basel gewonnen Erfahrungen Ber\u00fchrungs\u00e4ngste abgebaut werden. Die Schweiz will die Fussball-Europameisterschaften 2008 ins Land holen. Bis dann k\u00f6nnen die weiteren neuen Fussballstadien in der Schweiz mit Solarkraftwerken ausger\u00fcstet sein: Ein PR-Signal f\u00fcr die Promotoren. Ein Signal hoffentlich auch f\u00fcr die Schweizer Energiepolitik, die es fertiggebracht hat, den Schweizer Spitzenplatz in der Solarenergie an Deutschland zu verlieren. Mit einem fairen Einspeisegesetz f\u00fcr Solarstrom erlebt unser n\u00f6rdlicher Nachbar zur Zeit einen ungeahnten Solarboom. Kein Wunder erfahren dort regenerative Energien einen Aufschwung, schliesslich steigt Deutschland ja auch aus der Atomenergie aus.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Tschoff L\u00f6w, Greenpeace Energiekampagne 01\/ 447 41 25<br \/>    Greenpeace Medienabteilung 01\/ 447 41 11<br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im September 2001 geht die erste grosse Solaranlage auf einem Schweizer Stadiondach ans Netz. &#8211; Ein Signal aus Basel f\u00fcr die Stadionbauer in Bern, Z\u00fcrich, Genf und St. Gallen. 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