{"id":7148,"date":"2001-06-21T00:00:00","date_gmt":"2001-06-20T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7148\/was-nun-frau-bundesraetin-metzler\/"},"modified":"2019-05-30T07:57:42","modified_gmt":"2019-05-30T05:57:42","slug":"was-nun-frau-bundesraetin-metzler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7148\/was-nun-frau-bundesraetin-metzler\/","title":{"rendered":"Was nun, Frau Bundesr\u00e4tin Metzler?"},"content":{"rendered":"<p><b>J\u00fcngstes Beispiel f\u00fcr eine h\u00f6chst verantwortungslose Praxis des Europ\u00e4ischen Patentamtes (EPA) ist die Erteilung eines Patentes auf den Teil des menschlichen Erbguts, der u.a. f\u00fcr die Entstehung von Brustkrebs verantwortlich ist. Greenpeace wird gegen das neuerdings erteilte Menschen-Gen-Patent beim EPA Einspruch einlegen und appelliert an Bundesr\u00e4tin Metzler, sich der Beschwerde anzuschliessen. Ein Umdenken ist notwendig. Die heute von Nationalrat Hans Widmer (SP, Luzern) eingereichte Interpellation stellt die richtigen Fragen, deren Beantwortung durch Bundesr\u00e4tin Metzler keine Verschleppung mehr ertragen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Bern. <\/span><span class=\"text\"> Das Wissen um das menschliche Genom ist Allgemeingut und keine Handelsware. Gene d\u00fcrfen nicht patentierbar sein!, emp\u00f6rt sich Dr. Suzanne Braga, Kopr\u00e4sidentin der Sektion FMH der schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr medizinische Genetik. J\u00f6rg-Dietrich Hoppe, der Vorsitzende der deutschen \u00c4rzte doppelt nach und meint zum j\u00fcngst an die US-Firma Myriad erteilten Patent auf ein menschliches Gen, das f\u00fcr Brustkrebs verantwortlich sein soll: &#171;Dieses Patent muss sofort r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden.&#187; Das Europ\u00e4ische Patentamt (EPA) erteilt jedoch laufend &#8211; auch in der Schweiz &#8211; geltende Patente auf gentechnisch ver\u00e4nderte Lebewesen, obwohl diese oft im Widerspruch zum geltenden Patent\u00fcbereinkommen (EP\u00dc) stehen. Bereits im letzten Herbst, nachdem Greenpeace ein Patent auf ein Mensch-Schwein-Mischwesen aufgedeckt hatte, wurde Emp\u00f6rung von allen Seiten laut. Einzig Bundesr\u00e4tin Ruth Metzler schien sich an der Entwicklung und Patentierung eines &#171;Schwenschen&#187; nicht zu st\u00f6ren. &#171;Die Schweiz ist im Moment nicht in der Situation, dass wir aktiv intervenieren m\u00fcssten oder sollten&#187; war ihre diesbez\u00fcgliche Antwort in der Fragestunde des Nationalrates vom 4. Dezember 2000. Daraufhin wurden im Herbst mehr als 800&#8217;000 Protestpostkarten in Umlauf gesetzt, die Bundesr\u00e4tin Metzler auffordern, sich gegen Patente auf Pflanzen, Tiere, Menschen und deren Gene einzusetzen. Zehntausende davon m\u00fcssen inzwischen auf ihrem Schreibtisch gelandet sein. Doch eine Antwort darauf blieb die CVP-Bundesr\u00e4tin bislang schuldig. Auch auf die Einladung der Tr\u00e4gerorganisationen des Postkartenaktion zu einem Gespr\u00e4ch reagierte sie nicht. Die Frage nach dem neuerlichen Vorfall mit dem Brustkrebsgen lautet: Was nun Frau Metzler? Der Bundesrat und das Parlament sind aufgefordert, bei der anstehenden Revision des Schweizerischen Patentgesetzes die Patentierbarkeit von Lebewesen und deren Genen auszuschliessen.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   Bruno Heinzer, Greenpeace Gentech-Kampagne 079 \/ 400 88 31<br \/>    Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11 <br \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00fcngstes Beispiel f\u00fcr eine h\u00f6chst verantwortungslose Praxis des Europ\u00e4ischen Patentamtes (EPA) ist die Erteilung eines Patentes auf den Teil des menschlichen Erbguts, der u.a. f\u00fcr die Entstehung von Brustkrebs verantwortlich&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-7148","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7148\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7148"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=7148"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=7148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}