{"id":7160,"date":"2001-06-07T00:00:00","date_gmt":"2001-06-06T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7160\/die-schweiz-braucht-keine-gentech-pflanzen-und-keine-luegen-doerfer\/"},"modified":"2019-05-30T07:58:02","modified_gmt":"2019-05-30T05:58:02","slug":"die-schweiz-braucht-keine-gentech-pflanzen-und-keine-luegen-doerfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7160\/die-schweiz-braucht-keine-gentech-pflanzen-und-keine-luegen-doerfer\/","title":{"rendered":"Die Schweiz braucht keine Gentech-Pflanzen und keine L\u00fcGen-D\u00f6rfer"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit heute morgen protestieren \u00fcber 20 Greenpeace-AktivistInnen gegen das &#171;Gen-Dorf&#187;, eine wenig appetitliche PR-Kampagne der Gentech-Lobby. Als Forscher verkleidete AktivistInnen versuchen, wie es die Gen-Suisse tut, den Besuchern des &#171;Gen-Dorfes&#187; B\u00e4ren aufzubinden. Auf einem Transparent ist gleichzeitig zu lesen: &#171;Lasst Euch keinen B\u00e4ren aufbinden: Die Schweiz braucht keine Gentech-Pflanzen&#187;. Der Versuch der Gentech-Lobby, die Gentech-Pflanzen als harmlose und segensreiche wissenschaftliche Erfindung darzustellen und ein Anbau-Moratorium f\u00fcr Gentech-Pflanzen zu Fall zu bringen wird von Greenpeace verurteilt. Die Umweltorganisation fordert, dass in der am 14. Juni im St\u00e4nderat zur Abstimmung gelangenden Gen-Lex Freisetzungen von genmanipulierten Organismen verboten werden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Bern. In der Schweizer Landwirtschaft herrscht<br \/>\nEinigkeit: Niemand will Gentech-Pflanzen haben. Die Genindustrie<br \/>\nk\u00e4mpft gegen diesen Konsens an. An der Er\u00f6ffnungsveranstaltung der<br \/>\ndiesj\u00e4hrigen &#171;Tage der Genforschung&#187; hat sie auf dem<br \/>\nWaisenhausplatz ein &#171;Gen-Dorf&#187; aufgebaut. Dort werden die \u00e4usserst<br \/>\numstrittenen Gentechpflanzen von Syngenta, wie Bt-Mais und &#171;Golden<br \/>\nRice&#187; ausgestellt und irref\u00fchrend als \u00f6kologische Wunderl\u00f6sungen<br \/>\nger\u00fchmt. Als Gipfel der Geschmacklosigkeit wird an der &#171;GENuss Bar&#187;<br \/>\ndas aus genmanipuliertem Mais gebraute Bier &#171;Cool Corn&#187;<br \/>\nausgeschenkt. An dieser Werbekampagne beteiligen sich sogar auch<br \/>\nK\u00f6rperschaften, wie der Schweizerische Nationalfonds, die von<br \/>\nSteuergeldern finanziert werden. Die Gentech-Lobby l\u00e4sst einige von<br \/>\nihr vereinnahmte Forscher auftreten, um Fehlkonstrukte, die<br \/>\nverheerende Folgen nach sich ziehen k\u00f6nnten und unausgereifte<br \/>\nProjekte, die erst in den Labors existieren, der \u00d6ffentlichkeit als<br \/>\nWunderwaffen anzupreisen. Der Industrie und ihren PR-Truppen<br \/>\nscheint dabei keine L\u00fcge zu dreist und kein Versprechen zu fiktiv<br \/>\nzu sein. So wird eine Studie des Landwirtschaftlichen<br \/>\nForschungsinstituts Z\u00fcrich, die nachweist, dass der genmanipulierte<br \/>\nBt-Mais N\u00fctzlinge wie die Florfliegenlarven sch\u00e4digt, in der<br \/>\nEinladung zum GEN-Dorf schamlos ins Gegenteil verkehrt: &#171;Im<br \/>\nBt-Maisfeld atmen die N\u00fctzlinge auf&#187;, heisst es da. Um via Gen-Lex<br \/>\neinem Anbau von Gentech-Gew\u00e4chsen in der Schweiz den Boden zu<br \/>\nebnen, holen die &#171;Wissenschafter&#187; auch wieder ihren arg zerzausten<br \/>\nPR-Gag, den &#171;Goldenen Reis&#187;, aus der Mottenkiste, obwohl<br \/>\nGreenpeace-Berechnungen bereits im Februar klar gemacht haben, dass<br \/>\nder Vit.-A-Reis ein Rohrkrepierer ist und in keiner Weise das<br \/>\nProblem der Mangelern\u00e4hrung in den Entwicklungsl\u00e4ndern zu l\u00f6sen<br \/>\nvermag. Gentechpflanzen verhindern den Ausstieg aus einer<br \/>\ngiftlastigen Lebensmittelproduktion und zerst\u00f6ren die Lebensbasis<br \/>\nder Bioproduzenten. Greenpeace fordert, dass in der am 14.6. im<br \/>\nSt\u00e4nderat zur Abstimmung gelangenden Gen-Lex ein Verbot f\u00fcr die<br \/>\nFreisetzung von genmanipulierten Organismen verankert wird.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Gentech-Kampagne Greenpeace Schweiz<\/p>\n<p>079 \/ 400 88 31<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung &#8211; 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit heute morgen protestieren \u00fcber 20 Greenpeace-AktivistInnen gegen das &#8220;Gen-Dorf&#8221;, eine wenig appetitliche PR-Kampagne der Gentech-Lobby. 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