{"id":7164,"date":"2001-05-07T00:00:00","date_gmt":"2001-05-06T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7164\/greenpeace-kampagne-zeigt-wirkung-gentechfutter-import-kommt-zum-stillstand\/"},"modified":"2019-05-30T07:58:09","modified_gmt":"2019-05-30T05:58:09","slug":"greenpeace-kampagne-zeigt-wirkung-gentechfutter-import-kommt-zum-stillstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7164\/greenpeace-kampagne-zeigt-wirkung-gentechfutter-import-kommt-zum-stillstand\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Kampagne zeigt Wirkung: Gentechfutter-Import kommt zum Stillstand"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Kampagne von Greenpeace gegen den Einsatz von Gentech-Futter f\u00fcr H\u00fchner, Schweine und Rinder kann einen Zwischenerfolg verbuchen. Die j\u00fcngsten Zollstatistiken vermelden erfreuliches: Wurden 1999 noch 87&#8217;000 Tonnen Gentechfutter (50% der Gesamtimporte) in die Schweiz eingef\u00fchrt, sank dieser Anteil im Jahr 2000 auf 41&#8217;500 Tonnen (20%) und im ersten Quartal dieses Jahres gar auf verschwindend geringe 1900 Tonnen (2.5%). Dieser Entwicklung auf Industrieseite stehen allerdings noch gravierende M\u00e4ngel gegen\u00fcber in der geltenden Gesetzgebung.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. Die neuesten Zahlen der<br \/>\nOberzolldirektion sprechen eine deutliche Sprache. Lediglich noch<br \/>\n1&#8217;900 Tonnen als GVO deklarierte Futtermittel wurden im ersten<br \/>\nQuartal dieses Jahres eingef\u00fchrt. Das entspricht 2.5% der<br \/>\nGesamtimporte von 76&#8217;500 Tonnen. Dies obwohl die Importe von Januar<br \/>\nbis M\u00e4rz gr\u00f6sstenteils aus den USA stammen, wo die H\u00e4lfte der<br \/>\nangebauten Sojapflanzen genmanipuliert ist.Wenn der (Markt-)Druck<br \/>\ngen\u00fcgend gross ist, geht die Trennung also pl\u00f6tzlich. Und es kam<br \/>\ndabei auch zu keinem H\u00fchnersterben, wie die Vereinigung<br \/>\nSchweizerischer Futtermittelh\u00e4ndler vor 2 Jahren als Argument gegen<br \/>\nden GVO-Ausstieg noch weiszumachen versuchte. Auf Gesetzesebene<br \/>\nbestehen aber nach wie vor M\u00e4ngel, die sp\u00e4testens im Rahmen des<br \/>\nanstehenden Gen-Lex-Pakets gel\u00f6st werden sollten. So schafft die<br \/>\ngeltende Futtermittelverordnung mit einem Mischfutter-Grenzwert von<br \/>\n2%, der sich nicht auf eine einzelne Komponente, sondern das<br \/>\nGesamtgewicht bezieht, eine intransparente Grauzone. Die Brisanz<br \/>\nmit den gentech-verseuchten Futtermittel wurde letztes Jahr durch<br \/>\nden &#171;Starlink&#187;-Skandal manifest. Der wegen Allergierisiken nur als<br \/>\nFuttermittel zugelassene Starlink Gentechmais gelangte in den USA<br \/>\nund Japan in den Lebensmittelkreislauf, was millionenteure<br \/>\nWarenr\u00fcckrufe nach sich zog. Und die US-Beh\u00f6rden m\u00fcssen bereits 12<br \/>\nF\u00e4lle von Lebensmittelallergien untersuchen, die m\u00f6glicherweise auf<br \/>\nStarlink zur\u00fcckgehen. Dies zeigt, dass sich Tierfutter nicht v\u00f6llig<br \/>\nvon der Lebensmittel-Produktionskette fernhalten lassen und f\u00fcr<br \/>\nFuttermittel deshalb die gleich strengen Zulassungskriterien gelten<br \/>\nm\u00fcssen, wie f\u00fcr Lebensmittel. <strong>Greenpeace fordert<br \/>\ndeshalb:<\/strong><\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li type=\"disc\">Es darf nur einen Grenzwert f\u00fcr Futtermittel geben,<br \/>\ner soll dem Lebensmittelgrenzwert (1%) entsprechen.<\/li>\n<li type=\"disc\">Die Inanspruchnahme des Grenzwerts muss gekoppelt<br \/>\nsein an obligatorische Qualit\u00e4tskontrollen gem\u00e4ss der<br \/>\nSaatgutverordnung. Ziel muss es sein, ungewollte Kontaminationen zu<br \/>\nvermeiden.<\/li>\n<li type=\"disc\">Zu pr\u00fcfen, ob nur Futtermittel zuzulassen sind, die<br \/>\nauch als Lebensmittel bewilligt sind.<\/li>\n<li type=\"disc\">Und um Transparenz und freie Wahl f\u00fcr die<br \/>\nKonsumentInnen zu gew\u00e4hrleisten ist eine GVO-Deklarationspflicht<br \/>\n(&#171;aus GVO-F\u00fctterung&#187;) f\u00fcr das Endprodukt (Fleisch, Milch, Eier,<br \/>\nK\u00e4se etc) unerl\u00e4sslich.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Bruno Heinzer, Gentech-Experte Greenpeace Schweiz 079 \/ 400 88<br \/>\n31<\/p>\n<p>Greenpeace Medienabteilung 01 \/ 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kampagne von Greenpeace gegen den Einsatz von Gentech-Futter f\u00fcr H\u00fchner, Schweine und Rinder kann einen Zwischenerfolg verbuchen. 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