{"id":7178,"date":"2001-05-16T00:00:00","date_gmt":"2001-05-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7178\/neue-atomtransporte-nach-sellafield-hsk-kriecht-akw-betreibern-wieder-unter-den-rockschoss\/"},"modified":"2019-05-30T07:58:31","modified_gmt":"2019-05-30T05:58:31","slug":"neue-atomtransporte-nach-sellafield-hsk-kriecht-akw-betreibern-wieder-unter-den-rockschoss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7178\/neue-atomtransporte-nach-sellafield-hsk-kriecht-akw-betreibern-wieder-unter-den-rockschoss\/","title":{"rendered":"Neue Atomtransporte nach Sellafield &#8211; HSK kriecht AKW Betreibern wieder unter den Rockschoss"},"content":{"rendered":"<p><b>Heute hat die BKW Energie AG angek\u00fcndigt, dass sie neun Atomm\u00fclltransporte vom AKW M\u00fchleberg in die englische Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield durchf\u00fchren wird. Greenpeace protestiert in aller Sch\u00e4rfe gegen diese &#171;amtl. bew.&#187; Transporte in die Wiederaufarbeitung, die jeglicher \u00f6konomischer und \u00f6kologischer Vernunft widerspricht. Erst letzte Woche tauchten vertrauliche Sitzungsprotokolle auf, die einen harten Streit zwischen der Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield und den Kundenl\u00e4ndern, darunter die Schweiz, belegen. Der Knackpunkt: technische Unf\u00e4higkeit der Anlagebetreiber und eine sich in astronomische H\u00f6hen bewegende Preisentwicklung.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Z\u00fcrich. <\/span><span class=\"text\"> Die Transportbewilligungen sind unverst\u00e4ndlich. Dies um so mehr als letzte Woche vertrauliche Sitzungsprotokolle aufgetaucht sind. Die Sellafield-Betreiberin BNFL und ihren Kunden, darunter auch die Schweiz liegen sich in den Haaren. Gem\u00e4ss den Protokollen, die Greenpeace vorliegen, ziehen die Kunden die technischen F\u00e4higkeiten von BNFL massiv in Zweifel, drohen mit dem Aufk\u00fcndigen der Vertr\u00e4ge und sogar mit gerichtlichen Schritten gegen BNFL. Ins Feld gef\u00fchrt werden dabei auch die explosiv wachsenden Kosten. Zudem hat die Plutoniumschmiede Sellafield nach diversen Sicherheitsskandalen massiv an Vertrauen verloren &#8211; bei der Bev\u00f6lkerung wie nun auch bei den Kunden, wie aus den Protokollen hervorgeht. Das Misstrauen hat guten Grund: Von 28 dringlichen Verbesserungsmassnahmen, welche die englische Sicherheitsbeh\u00f6rde von den Sellafield-Betreibern forderte, lassen sich die bislang umgesetzten Massnahmen m\u00fchelos an einer Hand abz\u00e4hlen. Damit geht die radioaktive Verseuchung von Mensch und Umwelt an der Irischen See ungebremst weiter. Greenpeace wird sich in dieser Sache an die Hauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) und an das Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr und Energie wenden und die R\u00fccknahme der Transportbewilligungen nach Sellafield fordern.<\/p>\n<p> <\/span> <span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/> Eva Geel, Greenpeace Atom-Kampagne: 01 \/ 447 41 24<br \/> Greenpeace Medienabteilung: 01 \/ 447 41 11<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute hat die BKW Energie AG angek\u00fcndigt, dass sie neun Atomm\u00fclltransporte vom AKW M\u00fchleberg in die englische Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield durchf\u00fchren wird. 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