{"id":7182,"date":"2001-03-25T00:00:00","date_gmt":"2001-03-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7182\/der-wahn-beginnt-der-castor-rollt-greenpeace-protestiert-gegen-abfahrt-in-valognes\/"},"modified":"2019-05-30T07:58:37","modified_gmt":"2019-05-30T05:58:37","slug":"der-wahn-beginnt-der-castor-rollt-greenpeace-protestiert-gegen-abfahrt-in-valognes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7182\/der-wahn-beginnt-der-castor-rollt-greenpeace-protestiert-gegen-abfahrt-in-valognes\/","title":{"rendered":"Der Wahn beginnt &#8211; der Castor rollt! Greenpeace protestiert gegen Abfahrt in Valognes."},"content":{"rendered":"<p><b>Seit heute morgen, 6:50 Uhr, rollt erstmals nach vier Jahren wieder ein Atomtransport aus Frankreich nach Deutschland. Unter massivem Polizeiaufgebot verliess ein Zug der franz\u00f6sischen Bahngesellschaft SNCF mit sechs Castorbeh\u00e4ltern den Bahnhof im franz\u00f6sischen Valognes, um 85 Tonnen Atomm\u00fcll zur Zwischenlagerung in das nieders\u00e4chsische Gorleben zu bringen. Seit Sonntag Abend protestierten Greenpeace-Aktivisten auf den Schienen und vor dem Eingangstor gegen die Wiederaufnahme der Atomtransporte zwischen Deutschland und Frankreich. Auf einem Transparent stand: &#171;Keine Atomtransporte nirgendwohin&#187;. Auf franz\u00f6sisch war zu lesen: &#171;Les d\u00c8chets nucl\u00c8aires sont dangereux pour longtemps, longtemps, longtemps &#8211; Arretons le train nucl\u00c8aire!&#187; (Atomm\u00fcll ist gef\u00e4hrlich f\u00fcr lange, lange, lange Zeit &#8211; Lasst uns den Atomzug stoppen). Kurz vor Ausfahrt des Zuges wurden die Umweltsch\u00fctzer von der Polizei ger\u00e4umt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Valognes. <\/span><span class=\"text\"> Sven Teske, Greenpeace Energieexperte: &#171;Das Atomm\u00fcllkarussell zwischen Deutschland und Frankreich dreht sich wieder. Mit dem Gorleben-Transport bekommen die deutschen Atomkraftwerksbetreiber gr\u00fcnes Licht f\u00fcr ne\u00fc Atomm\u00fcllfuhren in die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague. F\u00fcr jeden Beh\u00e4lter, der heute nach Gorleben rollt, gehen allein in diesem Jahr rund sieben Beh\u00e4lter wieder nach Frankreich. Deutschland ist damit wieder Mitt\u00e4ter bei einem der gr\u00f6ssten Umweltverbrechen unserer Zeit.&#187;Mit dem Gorleben-Transport erf\u00fcllt die rot-gr\u00fcne Bundesregierung die Bedingung Frankreichs daf\u00fcr, dass in Zukunft wieder neuer Atomm\u00fcll aus Deutschland in die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague geliefert werden darf. Noch in diesem Jahr wollen die Betreiber der Atomkraftwerke Philippsburg, Stade, Grafenrheinfeld und Biblis zusammen 40 Beh\u00e4lter mit Atomm\u00fcll nach La Hague liefern.Teske: &#171;Mit Zustimmung des gr\u00fcnen Umweltministers Trittin kippen die Stromkonzerne den Franzosen tonnenweise neuen Atomm\u00fcll vor die F\u00fcsse. Gleichzeitig sagt die Bundesregierung, genau das d\u00fcrfe Deutschland aus nationaler Verantwortung heraus nicht tun. Das ist reine Heuchelei.&#187; Der Castor-Transport nach Gorleben in Niedersachsen wird voraussichtlich heute Nacht gegen 23:00 die Grenze nach Deutschland passieren. Im Laufe des Dienstags soll er im nieders\u00e4chsischen Dannenberg eintreffen und von dort auf Schwerlasttransportern zum Zwischenlager Gorleben gebracht werden.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit heute morgen, 6:50 Uhr, rollt erstmals nach vier Jahren wieder ein Atomtransport aus Frankreich nach Deutschland. 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