{"id":7192,"date":"2001-03-15T00:00:00","date_gmt":"2001-03-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7192\/greenpeace-bezieht-stellung-im-zwischenlager-gorleben-40-aktivisten-besetzen-ueberwachungsturm-des-atomlagers\/"},"modified":"2019-05-30T07:58:54","modified_gmt":"2019-05-30T05:58:54","slug":"greenpeace-bezieht-stellung-im-zwischenlager-gorleben-40-aktivisten-besetzen-ueberwachungsturm-des-atomlagers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7192\/greenpeace-bezieht-stellung-im-zwischenlager-gorleben-40-aktivisten-besetzen-ueberwachungsturm-des-atomlagers\/","title":{"rendered":"Greenpeace bezieht Stellung im Zwischenlager Gorleben 40 Aktivisten besetzen \u00dcberwachungsturm des Atomlagers"},"content":{"rendered":"<p><b>Aus Protest gegen die bevorstehenden Atomtransporte aus Frankreich nach Deutschland sind heute 40 Greenpeace-Aktivisten in das Gel\u00e4nde des Zwischenlagers Gorleben eingedrungen. Die Umweltsch\u00fctzer stiegen in den fr\u00fchen Morgenstunden mit Hilfe einer Spezialleiter \u00fcber die Stacheldrahtz\u00e4une der Anlage und kletterten anschliessend auf den 30 Meter hohen \u00dcberwachungsturm neben der Lagerhalle. Dort entrollten sie ein Transparent mit der Forderung &#171;Stop Castor&#187;.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Gorleben. <\/span><span class=\"text\"> Ende des Monats sollen &#8211; erstmals seit dem Transportstopp von 1998 &#8211; 85 Tonnen Atomm\u00fcll aus der franz\u00f6sischen Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) La Hague in das umstrittene Zwischenlager gebracht werden. Greenpeace will mit der Aktion darauf hinweisen, dass die Zwischenlagerung von Atomm\u00fcll das Entsorgungsproblem nicht l\u00f6st. &#171;Hochradioaktiver Atomm\u00fcll wird quer durch das Land nach Gorleben gefahren, um irgendwann wieder an einen anderen Ort gebracht zu werden,&#187; sagt Veit B\u00fcrger, Energieexperte bei Greenpeace. &#171;Das Zwischenlager Gorleben dient nur als Verschiebebahnhof f\u00fcr Abf\u00e4lle, die Jahrhunderte lang strahlen und f\u00fcr die es weltweit kein sicheres Endlager gibt. Solange Atomkraftwerke laufen, wird sich dieses Dilemma Tag f\u00fcr Tag versch\u00e4rfen.&#187; Ob Atomm\u00fcll in Deutschland oder anderswo \u00fcberhaupt jemals sicher gelagert werden kann, ist mehr als fraglich. Der Sachverst\u00e4ndigenrat f\u00fcr Umweltfragen kam in seinem Umweltgutachten 2000 zu dem Schluss, &#171;dass kein f\u00fcr alle Zeiten sicheres Endlager f\u00fcr stark radioaktive und W\u00e4rme entwickelnde Abf\u00e4lle gefunden werden kann&#187;. B\u00fcrger: &#171;Ohne Transporte m\u00fcssten einige Atomkraftwerke demn\u00e4chst den Betrieb einstellen. Atomtransporte erlauben es den Kraftwerksbetreibern, ihr ungel\u00f6stes Entsorgungsproblem auf die lange Bank zu schieben. Nur so k\u00f6nnen sie den Weiterbetrieb ihrer Atomanlagen sichern.&#187; Im Zwischenlager Gorleben d\u00fcrfen sowohl abgebrannte Brennelemente aus den deutschen Atomkraftwerken als auch hochradioaktiver Abfall aus der WAA La Hague zwischengelagert werden. Die Halle des Zwischenlagers hat auf einer Fl\u00e4che von 5.200 m2 Platz f\u00fcr 420 Atombeh\u00e4lter mit hochradioaktiven Abf\u00e4llen. Zur Zeit befinden sich insgesamt acht gef\u00fcllte Atom- Beh\u00e4lter mit hochradioaktivem Atomm\u00fcll in der Lagerhalle, die zwischen 1995 und 1997 nach Gorleben transportiert wurden: f\u00fcnf mit abgebrannten Brennelementen aus den Atomkraftwerken Philippsburg, Neckarwestheim und Gundremmingen sowie drei aus La Hague. Gorleben ist das bisher einzige Zwischenlager in Deutschland, das WAA-Abf\u00e4lle annehmen darf.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Protest gegen die bevorstehenden Atomtransporte aus Frankreich nach Deutschland sind heute 40 Greenpeace-Aktivisten in das Gel\u00e4nde des Zwischenlagers Gorleben eingedrungen. 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