{"id":7226,"date":"2001-01-16T00:00:00","date_gmt":"2001-01-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/7226\/www-oil-of-elf-de-oelkonzern-will-greenpeace-homepage\/"},"modified":"2019-05-30T07:59:52","modified_gmt":"2019-05-30T05:59:52","slug":"www-oil-of-elf-de-oelkonzern-will-greenpeace-homepage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/7226\/www-oil-of-elf-de-oelkonzern-will-greenpeace-homepage\/","title":{"rendered":"www.oil-of-elf.de: Oelkonzern will Greenpeace-Homepage"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Oelkonzern TotalFinaElf will Greenpeace mit einer Unterlassungserkl\u00e4rung zwingen, die Internetseite www.oil-of-elf.de einzustellen. Unter dieser Adresse verbreitet Greenpeace seit mehr als sechs Monaten kritische Informationen \u00fcber die Herkunft und die F\u00f6rdermethoden des Oels von Elf. Der Konzern wandte sich gestern per Rechtsanwalt an Greenpeace. In dem Schreiben heisst es, TotalFinaElf sei &#171;soeben zu der Erkenntnis gekommen&#187;, dass Greenpeace diese Homepage betreibe und Inhaber der Domain sei. TotalFinaElf forderte Greenpeace auf, bis heute 19.00 Uhr schriftlich zu erkl\u00e4ren, den Betrieb der Homepage zu unterlassen und die Domain weder &#171;konnektiert&#187; noch &#171;reserviert&#187; zu halten. Im Klartext: Den Internetnutzern soll der Zugang zu der Homepage unm\u00f6glich gemacht werden.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"date\">Hamburg. <\/span><span class=\"text\"> Wir werden dem Druck von Elf nicht nachgeben, erkl\u00e4rt J\u00f6rg Feddern, Oel-Experte von Greenpeace. &#171;T\u00e4glich sickert aus maroden Pipelines in Russland soviel Oel, wie beim Tankerunfall der Exxon Valdez. Elf ist daf\u00fcr mitverantwortlich. Jeder Autofahrer, der bei Elf tankt, sollte das wissen. Unsere Internetseite enth\u00e4lt die notwendigen Informationen sowie Bilddokumente und man sieht sofort, dass es sich um eine Homepage von Greenpeace handelt. Das werden wir uns nicht verbieten lassen.&#187;Greenpeace fordert den Konzernchef von TotalFinaElf Tomas Vanicek auf, konkrete Initiativen zu starten, um die maroden Pipelines in Russland zu flicken. Die Internetseite unter der Adresse www.oil-of-elf.de soll weiter ausgebaut werden. Greenpeace ruft alle Internetnutzer dazu auf, einen Verweis auf Ihrer Seite einzurichten und Protestmails an den Oelkonzern TotalFinaElf zu schreiben. Jedes Jahr laufen rund f\u00fcnf Prozent des in Russland gef\u00f6rderten Oels aus besch\u00e4digten Pipelines aus. Russland ist mit j\u00e4hrlich 30 Millionen Tonnen Erd\u00f6l der wichtigste Lieferant f\u00fcr die deutsche Oelindustrie. Der gr\u00f6sste Importeur russischen Erd\u00f6ls in Deutschland ist der franz\u00f6sische Oelmulti TotalFinaElf. Der Konzern leugnet bisher jede Mitverantwortung und schweigt das Problem tot.<\/p>\n<p>                               <\/span><br \/>\n<span class=\"text\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>   R\u00fcckfragen bitte an: <br \/>   J\u00f6rg Feddern, Tel.: ++49 40\/30618-335 <br \/>   Karsten Smid Tel.: ++49 40\/30618-388 <br \/>   oder Pressesprecher: <br \/>   Stefan Schurig, Tel: ++49 40\/30618 342. <\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Oelkonzern TotalFinaElf will Greenpeace mit einer Unterlassungserkl\u00e4rung zwingen, die Internetseite www.oil-of-elf.de einzustellen. 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